24 Feb

Vortrag: Hypnose in der Therapie

Nachdem mein Vortrag zu psychosomatischen Ursachen von Rückschmerzen gut angenommen wurde, ergänze ich meine Vortragsreihe um das Thema „Hypnose in der Therapie“ bzw. „Hypnosetherapie bei Angst/Phobie“.

 

Inhalt:

  • Was ist Hypnose?
  • Wie funktioniert Hypnose?
  • Wann und wie wird Hypno(se)therapie angewendet?
  • Kontraindikationen
  • Hypno(se)therapie bei Ängsten und Phobien

 

Nächste Termine:

  • Freitag, 17. März 2017 Hypnose 09:00
  • Montag, 3. April 2017 Hypnose – Angst 09:00
  • Donnerstag, 6. April 2017 Hypnose 11:00
  • Freitag, 7. April 2017 Hypnose – Angst 10:00
  • Freitag, 7. April 2017 Hypnose 14:00

Weitere Termine (auf Anfrage) sind möglich und geplant.

 

Wo:

Praxis Der Zuhörer
Wundtstr. 5
14059 Berlin-Charlottenburg
(nahe U2 Sophie-Charlotte-Platz)

Der Vortrag umfasst ca. 60min und richtet sich besonders an Menschen, die unter Ängsten, Phobien oder Panikattacken leiden oder sich für therrapeutische Hypnose interessieren. Es wird anschließend die  Möglichkeit für Fragen und aktiven Austausch geben.

Eine Teilnahme biete ich für 8 Euro pro Person an. Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Vortrag ist eine Anmeldung  erforderlich (einfach z.B. in der Anmeldebox, per Telefon, Email, persönlich).

Über ein persönliches Kennenlernen bzw. Wiedersehen freue ich mich  und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

 

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Vortrag: Hypnose in der Therapie
22 Feb

Neue Termine – Vortrag psychosomatische Rückenschmerzen

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Die ersten meiner Vorträge „Psychosomatische Ursachen bei Rückenschmerzen“ sind erfolgreich absolviert.

Über die BesucherINNEN und den regen Austausch habe ich mich sehr gefreut.

Da die Teilnehmerzahl pro Vortrag begrenzt ist und sich im Vorfeld noch weitere Personen interessiert zeigten, habe ich beschlossen, weitere Termine anzubieten.

 

 

 

Nächste Termine für Fachkundige wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Orthopäden

  • Donnerstag, 23.02.2017 20:00
  • Montag, 06.03.2017 08:00
  • Freitag, 31. März 2017 08:00
  • Dienstag, 25. April 201 19:00
  • Montag, 8. Mai 2017 19:00

Anmeldung hier

 

 

Nächste Termine für  Privatpersonen

  • Samstag, 11. März 2017   11:00
  • Freitag, 17. März 2017 13:00
  • Donnerstag, 30. März 2017 10:00
  • Freitag, 31. März 2017 12:00
  • Dienstag, 25. April 2017 10:00
  • Montag, 8. Mai 2017 15:00

Anmeldung hier

 

Darüber hinaus plane ich eine Vortragsreihe über Hypnose in der Therapie als Einführung sowie zu spezifischen Themen wie Ängsten, Blockaden oder zu Motivation (z.B. Abnehmen, Verhaltensänderung). Nähere Informationen dazu folgen.

 

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Neue Termine – Vortrag psychosomatische Rückenschmerzen
21 Feb

Das Geheimnis der alten Flasche 3 (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017gewidmet Herbert Zöhl-

Viele Jahre waren vergangen und aus dem kleinen Ben – ein großer Benjamin geworden. Er war mittlerweile Vater  und hatte seinen geliebten Opa leider schon vor ein paar Jahren beerdigen müssen. Sein Sohn liebte es ebenso wie er, im Garten und den Wiesen darum zu spielen. Das Grundstück mit dem kleinen Häuschen hatte er vom Opa geerbt.

Er verband so wundervolle, spannende und glückliche Momente mit diesem Garten. So viele Abenteuer hatte er erlebt, Handwerkliches vom Opa und etwas über Gartenbau und Kräuter von der Oma gelernt. Auch die Geschichten der beiden „von früher“ hatte er geliebt. Abends, wenn er nach einem langen Tag des Herumtobens, Erkundens und Träumens im Bett sein sollte, halfen ihm die Geschichten, schnell einzuschlafen.

Eines Tages entdeckte sein Sohn die alte Flasche mit dem bunten Schiff darin auf einem Regal über dem alten Sofa. Er wurde neugierig und versuchte sie zu erreichen. Es fehlten nur ein paar Zentimeter … doch so konnte er sie nicht greifen. Er stapelte ein paar Kissen übereinander und … er konnte sie anstupsen, aber sie rutschte immer wieder weg. Also hüpfte er auf den Kissen und … erwischte sie … doch nicht richtig und sie fiel herunter. Sie plumpste auf das Sofa, nahm den Schwung mit und zersprang auf dem Boden in tausend Stücke.

Der Junge erschrak und weinte – zum einen um die schöne Flasche mit dem Schiffchen und zum anderen, weil ihm klar war, dass sein Papa vermutlich sauer sein würde. Als Benjamin das Scheppern hörte, war er in Sorge um seinen Sohn und lief sofort in das Häuschen. Seinem Sohn ging es gut. Die Flasche jedoch war kaputt und in viele Splitter zerborsten.

Das war doch die Flasche … seine Flasche. Es war doch DIE Erinnerung an seinen Opa und die Abenteuer und sein Schatz. Er war wütend, traurig und aufgeregt gleichzeitig. „Mein Schatz“ rief er laut und es durchfuhr ihn. Gerade wollte er los schimpfen – als er die ängstlichen und traurigen Augen seines Sohnes sah. Er war ja auch sehr froh, dass seinem Sohn nichts passiert war und dann nahm er ihn die Arme.

Dann erzählte er ihm, warum diese Flasche ihm so viel bedeutete und was er alles erlebt hatte. Er erzählte von seinem Opa und den Geschichten, die er als Junge gehört hatte. „Erzählst Du mir auch diese Geschichten?“, fragte ihn sein Sohn. Da fielen Benjamin wieder viele der Geschichten ein und die Worte seines Opas – „Die Liebe zwischen Menschen bleibt in den Erinnerungen und dazu braucht man keine Dinge – nur ein Herz.“

Er erinnerte sich, wie auch ihm Dinge kaputt gegangen waren und sein Opa stets gütig und verständnisvoll zu ihm war. „Vielleicht können wir die Flasche wieder heil machen und ich helfe Dir dabei?“, fragte sein Sohn kleinlaut. „Nein, das geht nicht mehr. Aber ich habe eine Idee“, sagte Benjamin plötzlich.

Er sammelt alle Scherben vorsichtig auf und legte sie auf den Tisch. Dann legte er sie zu Formen zusammen und probierte wieder und wieder. Bis er …

aus den Scherben der alten Flasche ein Bild entstehen ließ – ein Segelschiff. Er holte eine flache Holzkiste, goss sie mit Gips aus und drückte sie Scherben hinein.

Als die kleine alte Flasche wieder erwachte – hatte sie sich wiederum verändert. Sie selbst war nun zum Schiff geworden und ein Schatz. Bens Sohn liebte die Geschichten und erfuhr so viel über seinen Urgroßvater und seinen Vater.

Und das Bild, das aus der alten Flasche entstand, wurde zum Schatz – für Benjamins Sohn.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Das Geheimnis der alten Flasche 3 (Therapeutische Geschichte)
14 Feb

Neue Facebookgruppe „Zeig Dein Lächeln“

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Kürzlich habe ich mit einer Freundin telefoniert und aus einem verrückten, kindlichen Lachen wurde die Idee geboren, eine eigene Facebookgruppe ins Leben zu rufen.

Ziel soll es sein, Lächeln zu sammeln und diese Momente purer Ausgelassenheit und Freude festzuhalten. Festhalten – als Erinnerung für sich selbst und um anderen ein Lächeln zu schenken. Lächeln können sehr ansteckend sein. Daher sollten es keine gestellten Fotos sein, sondern möglichst in glücklichen Momenten gemacht sein.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie viel ein Lächeln ausmachen kann. Es kann beruhigen, Ängste und Stress reduzieren, Situationen entspannen und anstecken … wenn es ein ehrliches Lächeln ist.

Ich fände es super, wenn wir eine große Sammlung von Lächeln zusammenbekommen – für Menschen, die mitlächeln wollen und andere, die vielleicht etwas Aufmunterung brauchen und sich daran erfreuen.

https://www.facebook.com/groups/ZeigDeinLaecheln/

Mitmachen und teilen ausdrücklich erwünscht.

 

Lasst uns der Welt zeigen, dass es viele Gründe gibt, zu lächeln.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

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Neue Facebookgruppe „Zeig Dein Lächeln“
14 Feb

Vortrag Stress und Konflikte / My presentation stress & conflict resolution

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017
Am Montag, 13.02.2017, habe ich meinen Vortrag zu Stress und Konflikt(lösung)en in der Berlin British School für Schüler der 9. Klasse (deutsche Klassenstufe 8) gehalten.

Neben Ausführungen zu Aspekten wie z.B. „Was ist Stress?“, „Wie empfinde ich Stress?“, „Wo/wie entstehen Konflikte?“ oder „Wie kann Kommunikation zur Konfliktlösung beitragen?“ wurden die Schüler durch kleine praktische Aufgaben und Geschichten eingebunden. Ich habe diesen Vormittag sehr genossen.

 

Vielen Dank an Dominic Coutts für die Organisation und den freundlichen Empfang.

Ich freue mich auf das nächste Mal.

 


On Monday, February 13, 2017, I gave a presentation on „stress and conflict resolution“ at Berlin British School for students in Year 9 (German class 8).

The discussion focussed on such topics as „What is stress?“, „How do I feel stress?“, „How do conflicts arise?“ or „How can communication contribute to conflict resolution?“ The students were involved through small practical tasks and stories. I enjoyed this morning very much.

 

Special thanks to Dominic Coutts (Head of Pastoral) for the organization and the friendly welcome.

I am looking forward to the next time.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

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Vortrag Stress und Konflikte / My presentation stress & conflict resolution
07 Feb

Das Geheimnis der alten Flasche 2 (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Ben hatte sich darüber gefreut, dem alten Lukas eine Freude mit seinem Fund gemacht zu haben, aber er hätte doch noch lieber einen Schatz gefunden. Die Enttäuschung muss ihm wohl ins Gesicht geschrieben gewesen sein, als er die kleine alte Flasche und den Zettel darin übergeben hatte und es keine Schatzkarte war.

 

 

Lukas hatte das sehr wohl gesehen und den Opa später danach gefragt. Der Opa hatte Lukas berichtet, wie Ben die Flasche gefunden und welche Hoffnungen auf einen Schatz er sich gemacht hatte. Da wusste Lukas, was er zu tun hatte. Und mit einem freudigen Lächeln verschwand er in seinem Schuppen.

Ein paar Tage später stromerte Ben mal wieder über die Wiese und schaute zu dem kleinen Flüsschen. Da … da sah er doch wieder eine Flasche, die in der Uferböschung lag. War das möglich? Noch eine Flasche? Vielleicht war es ja diesmal eine Schatzkarte. Er war so aufgeregt wie beim ersten Mal. Zum Glück konnte er diese Flasche allein zu fassen bekommen, da sie näher am Ufer lag.

Er rannte mit seinem erneuten Fund zu seinem Opa und rief ihm schon aus der Ferne zu. Der Opa hörte zwar nur „Schatzkarte … Schatzkarte“, aber das aufgeregte Verhalten seines Enkels ließ ihn vermuten, was da geschehen war. Wieder wuschen sie die Flasche und auch in dieser zweiten Flasche schien sich etwas zu befinden. Der Opa schüttelte wiederum einen Zettel aus der Flasche. Und … bekam große Augen. Das, was er da in den Händen hielt, sah … tatsächlich aus, wie eine Schatzkarte.

Je mehr er die Karte betrachtete – den Verlauf des Flusses, die Wiesen, den Wald und die Markierungen, die wie Häuser aussahen, dachte er, dass diese Karte tatsächlich die Gegend und das alte Dorf darstellte. „100 Schritte gen Osten von der Kirche“, der Opa las und überlegte. Die Kirche war eines der ältesten Gebäude. Die Karte könnte auch schon recht alt sein. „… und dann 50 Schritte gen Süden, Richtung Wald bis zu der Quelle“, lautete die Beschreibung. Ben machte sich mit dem Opa auf den Weg. Sie zählten die Schritte, wobei sie sich an Opas Schritten orientierten, da Bens Schritte doch noch etwas kleiner waren. Plötzlich kamen sie tatsächlich zu dem alten Brunnen, der allerdings schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb war. Die letzten Worte waren „unter dem Fünf-Finger-Baum“. Was mochte ein Fünf-Finger-Baum sein? Der Opa sah sich seine Hand an und plötzlich grinste er. „Die alte Kastanie – manche Blätter sehen aus, wie die 5 Finger einer Hand“, sagte der Opa.

Die alte Kastanie war zwar nur noch ein Stumpf, aber man konnte noch genau sehen, wo sie einmal in voller Pracht gestanden hatte. Unter dem Stumpf hatte sich –vermutlich im Laufe der Zeit und durch den Regen- ein Hohlraum gebildet. Ben konnte es vor Spannung kaum noch aushalten und suchte und buddelte mit seinen Händen. Plötzlich spürte es etwas Hartes in dem Hohlraum. „Ich hab was … ich hab was gefunden, Opa“, rief er schnell. Er zog etwas in ein Tuch oder Lappen eingepacktes heraus.

Vorsichtig wickelten die beiden es aus. Zum Vorschein kam … ein Flaschenschiff. Es war wunderschön. „Ein Schatz … ein Schatz … mein Schatz“, jubilierte Ben laut, „es ist toll und so schön und bestimmt wertvoll. Vielleicht gehört es ja mal einem Piraten.“
Der Opa sah sich das Schiff und die Flasche genau an. „Ja, vielleicht ist es von einem Piraten, aber auf jeden Fall .. ein Schatz“, entgegnete er seinem Enkel.

Schon als Kinder hatten Lukas und der Opa „Buddelschiffe“ gebastelt und er erkannte die Arbeit von Lukas. Er erkannte auch die Flasche wieder … die kleine alte Flasche, die Ben und er aus dem Flüsschen gezogen hatten. Auch wenn er Ben nichts verriet, ging er am nächsten Tag zu Lukas und bedankte sich herzlich.

Und die kleine alte Flasche … hatte nochmal eine Aufgabe bekommen – eine wunderschöne. Lukas hatte sie gereinigt und geputzt und dann in seinem Schuppen ein Schiff hineingebastelt.

Die kleine alte Flasche strahlte und zeigte allen den Schatz, der sich nun in ihrem Bauch befand.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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