07 Aug

Vortrag Endlich Abnehmen Special

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

2.8.17 Special mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Am 2. August 2017 durfte ich Fitness-Model Isabel Quesada Leyva als Ehrengast zu meinem Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ begrüßen. Nach dem Vortrag hat sich Isabel die Zeit genommen, in der gemütlichen Runde mit den TeilnehmerINNEn in den Austausch zu gehen. Die TeilnehmerINNEN bekamen einen persönlichen Einblick zu Themen wie Fitness, Körper, Figur, Ernährung oder Motivation von Klienten aus der Sicht eines Fitness-Models und einer Trainerin/ Lifecoach.

Isabel Quesada Leyva stammt wie ich aus Sachsen-Anhalt und arbeitet neben ihrer Modelkarriere auch erfolgreich als Lifecoach, wo sie Frauen online und als Personal Trainer bei ihren sportlichen oder Abnehmzielen unterstützt. Ihren Weg in die internationale Fitness- (Bikini-Klasse) und Modelwelt hat sie sich hart erarbeitet.

 


Ich fand es sehr interessant, wie sehr das Thema der Motivation gerade in Bezug auf Wettkämpfe in ihrem Leben und ihren eigenen Weg eine Rolle spielt(e). Ebenso waren spannend ihre Ausführungen zum Thema Wunsch-/Wohlfühlfigur und Wunsch-/ Wohlfühl­gewicht. Oftmals bestehen gerade bei Frauen andere Vorstellungen davon, welches Gewicht zu einer bestimmten Figur/Körpergröße gehört. Isabel erklärte sehr anschaulich, dass zu einem geformten Körper Muskeln gehören, die eine höhere Masse haben als anderes Körpergewebe.

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen im Fitness- und Wettkampfbereich hat sich Isabel darauf spezialisiert, Frauen online oder persönlich besonders im Bereich Motivation zu coachen. Ich war erfreut, wie viele Parallelen es in diesem Bereich zu meinem Vortrag gab. So wie mein Untertitel „Warum es so wichtig ist zu wissen, wofür man abnehmen will“ einen bestimmten Aspekt hervorhebt, arbeitet Isabel in der Praxis ebenso mit diesem Faktor. Auch im Punkt der Einflussfaktoren unserer Ernährung, erlebt sie tagtäglich das, was ich im Vortrag beschreibe – Veränderungen erfordern Kraft, alte Gewohnheiten, Stress und das Umfeld beein­flussen uns, die Motivation kann über Erfolg oder Aufgeben entscheiden.

Auch beim Thema Ernährung gab es Tipps von der Expertin. Eine Nahrungsumstellung sollte in eine leckere und angepasste Kost münden, um Heißhungerattacken, Frust oder Mängel zu vermeiden. Sie unterstützt ihre Kundinnen mit leckeren Rezepten und Ernährungstipps und passt dabei ihre Empfehlungen individuell an die einzelnen Kundinnen an. Ein weiterer wichtiger Punkt war für sie das ausreichende Trinken. Viele Frauen trinken zu wenig Wasser, obwohl genau das für das Sättigungsgefühl und den Stoff­wechseln hilfreich sind.

Dass eine individuelle Begleitung und Motivation auch über online-Medien möglich ist, beweist sie mit ihren Angeboten im Internet.

Ich wünsche Dir, liebe Isabel, auf Deinem weiteren Weg alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg.

 


„Dass es nicht leicht ist, Erfolge zu erzielen wurde auch mir schnell klar. Ich war nie unsportlich oder faul, doch jeder Mensch benötigt irgendwann Unterstützung, welche ich in meinem Trainer fand und somit mein ,,neues“ Hobby zum Beruf machte!“

 

 

 

 

 

 

Als Bonus gibt es hier noch ein persönliches Interview mit Isabel.

 

Hier gibt es weitere Informationen zu Vorträgen zur ganzheitlichen Betrachtung von Rückenschmerzen und „Hypnose in der Therapie“ und „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Vortrag Endlich Abnehmen Special
21 Jul

Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Ein kleiner Käfer krabbelte tagein tagaus auf einer Wiese über den steingrauen Boden und sammelte heruntergefallene Blätter, Blüten und Samen auf. Manche aß er, die meistens sammelte er in seinem Bau für den Winter. Eines Tages sah er das Wunderschönste, was ihm jemals begegnet war – einen bunten Schmetterling. Er war von diesem Anblick so berührt, dass er ihn in sein Herz schloss. Der Schmetterling war verletzt und flatterte langsam und erschöpft zu Boden. Da nahm der kleine Käfer alle Kraft und Mut zusammen und brachte den Schmetterling in seinen Unterschlupf und pflegte ihn.

Er brachte ihm Nektar und Wasser und verband die Wunden mit Kamillenblüten. Es dauert eine Zeit, bis es dem Schmetterling besser ging und so hatten die beiden Zeit, sich zu unterhalten. Der Schmetterling berichtete von den bunten Blüten und ihrem Duft, den sie verbreiteten, wenn die Sonne auf sie schien. Er sprach von der großen Freiheit, über die sonnendurchfluteten Wiesen zu fliegen und sah das Leuchten in den Augen des kleinen Käfers. Der kleine Käfer wusste zwar, dass er kleine Flügel hatte, doch war er nie wirklich geflogen.

„Lass uns zusammen fliegen“, sagte der Schmetterling mit einem Lächeln. Der kleine Käfer traute sich zunächst nicht. Warum sollte er seine gewohnte, vertraute Umgebung verlassen? Doch hatte er den Schmetterling so in sein Herz geschlossen, dass er all seinen Mut zusammennahm. An einem milden Sommermorgen gingen die beiden zu einer Lichtung und der Schmetterling erhob sich in die Luft. Der kleine Käfer betrachtete die Schönheit und Eleganz des Schmetterling und sein Herz sehnte sich so sehr danach, mit ihm zu fliegen. Er öffnete seinen Schutzpanzer und breitete seine Flügelchen aus. Dann strengte er sich so sehr an, wie wohl selten in seinem Leben und ließ seine Flügelchen schlagen. Plötzlich schwebte er und flog höher und höher. Der Schmetterling lächelte ihn an. Er hatte bemerkt, warum der kleine Käfer plötzlich flog und was er empfand. Auch sein Herz wahr berührt.

Der Schmetterling flog höher und weiter und zeigte dem kleinen Käfer eine so bunte und wunderschöne Welt, die er vorher noch nie gesehen hatte. Der kleine Käfer lächelte glückselig über diese wundervollen Eindrücke und das Zusammensein mit seinem Schmetterling. Sie flogen immer wieder miteinander – stundenlang und viele Tage.
Eines Tages flog ein anderer Schmetterling über die Wiese und sah den kleinen Käfer und den Schmetterling. Er flog zu den beiden und umkreiste sie. Als der kleine Käfer das sah, ahnte er, was passieren würde und wurde sehr traurig. Auch der Schmetterling bemerkte dies und doch spürte er, dass er mit dem anderen Schmetterling fliegen wollte. Er drückte den kleinen Käfer ein letztes Mal und flog mit einer Träne im Auge davon. Er war nun mal ein Schmetterling.

Der kleine Käfer sah hinterher und weinte. Noch nie war er so glücklich gewesen, wie in den Momenten, als er mit dem Schmetterling geflogen war und noch nie war so traurig, wie jetzt. Sein kleines Herz war gebrochen. Voller Liebe und Dankbarkeit über diese Erfahrung erinnerte er sich an das Fliegen mit „seinem“ Schmetterling.

Er suchte diese Wärme, die er empfunden hatte und sah die Sonne. Dann flog er los, immer höher und höher der Sonne entgegen.

Irgendwann fiel eine leere Hülle auf die Wiese, die eines kleinen Käfers, der einmal glücklich war und dann die Sonne gesehen hatte.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

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Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)
20 Jul

Vorträge – Neue Termine & Special

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 20162.8.17 Special mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva

 

Vielen Dank für das rege Interesse und die Teilnahme an meinen Vorträgen zu psychosomatischen Ursachen von Rückenschmerzen und „Hypnose in der Therapie“ und „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“.

Am 2. August 2017 darf ich Fitness-Model Isabel Quesada Leyva als Ehrengast zu meinem Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ begrüßen. Ich freue mich auf diesen Termin und den Austausch mit ihr.

 

 

Neue Termine:

  • Mittwoch, 2.8.17 18:30 Abnehmen (special) – die ersten Anmeldungen sind kostenfrei
  • Montag, 14.8.17 08:30 Rückenschmerzen
  • Dienstag, 15.8.17 16:00 Rückenschmerzen
  • Freitag, 15.9.17 08:00 Rückenschmerzen
  • Freitag, 15.9.17 17:00 Abnehmen
  • Dienstag, 26.9.17 18:30 Abnehmen
  • Sonntag, 8.10.17 10:00 Hypnose
  • Sonntag, 8.10.17 13:00 Rückenschmerzen
  • Sonntag, 8.10.17 16:00 Abnehmen



 

 

 

 

 

 

Ein Vortrag umfasst ca. 50-60min und es wird anschließend
die  Möglichkeit für Fragen und aktiven Austausch geben.

Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Vortrag ist
eine Anmeldung  erforderlich (einfach z.B. in der Anmeldebox,
per Telefon, Email, persönlich).

 

Anmeldung Vortrag Endlich Abnehmen

Vortrag "Endlich Abnehmen - Motivation zur Veränderung"

Ihr Vorname und Name (Pflichtfeld)

Ihre Rufnummer für Rückfragen (Pflichtfeld)

Ihre Email für die Bestätigung (Pflichtfeld)

Wann möchten Sie an dem Vortrag teilnehmen ?

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Anmeldung Vortrag Hypnose

Vortrag „Hypnose in der Therapie“

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Anmeldung Vortrag Rückenschmerzen

Vortrag "Endlich Abnehmen - Motivation zur Veränderung"

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Über ein persönliches Kennenlernen bzw. Wiedersehen freue ich mich  und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

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Vorträge – Neue Termine & Special
05 Jul

Eye Contact Berlin am 4.7.2017

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Am 4.7.2017 habe ich zum ersten Mal am Eye Contact Experiment Berlin im Hotel Generator Berlin Mitte teilgenommen. Das Interesse und die Teilnehmerzahl waren so groß, dass neben dem eigentlichen Treffpunkt auch der Innenhof genutzt wurde.

 

 

 

 

Für mich war es ein Experiment in der Eigen- und Fremdwahrnehmnung, der Intuition und der Begegnung auf einer menschlichen Ebene. Es dauerte nicht lange und ich hatte meine erste Augenkontakt-Begegnung mit einer jungen Frau. Wir waren beide zum ersten Mal dort und wussten nicht genau, ob wir alles richtig machen. Ich versuchte, mich gedanklich frei zu machen und einfach zu beobachten, was mit mir dabei passiert. Zunächst passierte nicht viel, bis ich bemerkte, dass genau das mich immer ruhiger werden ließ und aus dem ersten Lächeln eine tiefere Begegnung wurde.

 

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Auch meine anderen Blickkontakte (man schweigt ja dabei) waren sehr spannend. Ich lernte einige interessante Menschen kennen, aus den unterschiedlichsten Ländern und Berufen. Nach 2-3 Begegnungen machte ich eine Pause, um auch die Eindrücke zu verarbeiten. Vermutlich gibt es auch Blickkontakt-Begegnungen, bei denen nicht viel passiert, aber ich werde das wiederholen.

 

 

 

 

 

 

 

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Eye Contact Berlin am 4.7.2017
15 Jun

Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin


Am 15. Juni 2017 fanden im Rahmen des Gesundheitstages zwei meiner Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in der Universität der Künste Berlin statt.

 

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Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

 

 

Teilnehmer des Workshops konnten einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

 

Inhalte des Workshops :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

Über das rege Interesse, den Austausch während und nach dem Workshop und die sehr angenehme Atmosphäre habe ich mich sehr gefreut.

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Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin
12 Jun

Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

Am 15. Juni 2017 werde ich im Rahmen des Gesundheitstages zwei Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in der Universität der Künste Berlin halten.

Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

 

Teilnehmer des Workshops können einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

Im Workshop werden wir betrachten :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

Ich freue mich auf die TeilnehmerINNEN und zwei spannende, kurze Workshops.

 

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Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin
09 Jun

8.6.17 Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ bei Mrs.Sporty Wundtstr.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Am Do 8.6.2017 19:15 Uhr fand mein neuer Vortrag
„Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“
(-Warum es so wichtig ist zu wissen, wofür man
abnehmen will-) bei Mrs.Sporty in der Wundtstraße
statt. Vielen Dank an Irene und Julia vom Mrs.Sporty-
Team für die freundliche Unterstützung.

 

 

 

Mein Vortrag befasst sich mit

  • Was unsere Ernährung beeinflusst
  • Warum Abnehmen oft nicht funkioniert
  • Ziele und Erwartungen
  • Meine Motivation
  • Frust, Anstrengung, Durchhaltevermögen
  • Stress, Konflikte, Wandel, Gewohnheiten
  • Selbstbild und Selbstwert
  • Systeme
  • Motivations-Gruppe

 

Für Menschen, die bislang Ihr Ziel abzunehmen oder ihre Ernährung umzustellen, nicht erreicht haben, kann es sinnvoll sein, sich einmal bewusst zu werden, welche Faktoren den Erfolg dabei beeinflussen.

Ein gutes Motiv / eine starke Motivation unterstützt z.B. dabei, durchzuhalten oder alte Gewohnheiten zu ändern. Auch die Aspekte Selbstbild/-wert und „Wie reagiert mein Umfeld?“ werden beleuchtet.

Diesen Vortrag biete ich ebenso in meiner Praxis und demnächst in auch in anderen Sportstudios an.

Weitere Informationen befinden sich hier.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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8.6.17 Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ bei Mrs.Sporty Wundtstr.
24 Mai

Das Aber-Männchen (Therapeutische Geschichte)

Das Aber-Männchen
(Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

In einem Wald nahe einer Wiese und einem kleinen Bach leben die Waldlinge. Du musst wissen, dass Waldlinge etwa so aussehen wie Menschen, nur viel kleiner. Selbst wenn du mal in diesen Wald kommen solltest, wirst du sie wohl nicht entdecken, denn sie leben gut versteckt. Waldlinge leben von und mit dem, was der Wald ihnen bietet. Im Winter ziehen sie sich unter die Erde in ihre Baumkeller zurück.

In diesem Dorf der Waldlinge lebte einer, den alle nur das Aber-Männchen oder Aberich nannten. Vielleicht nicht immer und doch sehr häufig, hörte man ihn etwas sagen wie: „aber ich wollte doch nur …“ oder: „das ist gut, aber zu groß/klein/viel/ wenig für mich“ So wurde aus dem häufigen „aber ich …“ der Aberich.

Auch wenn die anderen Waldlinge zum Beispiel etwas Neues gefunden, hergestellt oder verschönert hatten, hörten sie etwas wie „Das sieht schön aus, aber zu … bunt oder zu dunkel oder zu hell für mich.“ oder „Ein schöne Idee, aber ich glaub das wird schwer … und wer soll das ganze bezahlen?“ oder „und wer braucht schon … ?“

Man könnte glauben „aber … zu“ oder „und wer …“ wären seine Lieblingsworte. Eigentlich war Aberich nur etwas unsicher und manchmal auch etwas neidisch auf das, was andere geschafft hatten. So versuchte er, damit besser klar zu kommen, dass er manche Dinge nicht hatte oder konnte. Wenn er sich die Dinge weniger schön redete, empfand er es leichter.

Die anderen Waldlinge fanden es natürlich schade, wenn er an ihren Sachen etwas bemängelte und immer etwas fand, was „zu“ klein, groß, schwer, leicht, hart, weich etc. war. Irgendwann zeigten ihm immer weniger Waldlinge die Dinge, die sie so gefunden, geerntet oder gebaut hatten, denn keiner wollte wieder hören, was dem Aberich nicht gefiel. Als Aberich das bemerkte, wurde er traurig. Es beschäftigte ihn sehr. Er dachte darüber nach und schlief dabei irgendwann ein.

Im Traum erlebte er viele dieser Begegnungen mit den anderen Waldlingen. Plötzlich fiel auch ihm auf, dass er sehr oft “… aber zu …“ oder „und wer …“ sagte. Eigentlich wäre es doch schöner, wenn er sich mit den anderen freuen könnte, anstatt sie zu beneiden. Er sah in seinem Traum, wie traurig manche der anderen Waldlinge wurden, wenn er meistens etwas auszusetzen hatte. Diese Worte „ABER ZU“ und „UND WER“ wurden immer größer und größer in seinem Traum, wie riesige Felsblöcke.

Plötzlich schwebten die Felsen über seinem Kopf und drohten ihn zu erschlagen. Aberich bekam ordentlich Angst und hob die Hände über seinen Kopf. Da begannen die Felsblöcke in kleinere Steine zu zerspringen.

Jeder Stein wurde zu einem der Buchstaben und die drehten sich vor ihm. A, B, E, R, Z, U wirbelten hin und her und dann sah er es: Die Steine passten zusammen … doch irgendwie anders. Er sortierte die ganzen Buchstaben neu und lächelte. Aus „ABER ZU“ wurde: „ZAUBER“ und aus „UND WER“ entstand: „WUNDER“.

Als Aberich am nächsten Morgen aufwachte, sah man ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht. Er sprang auf, machte sich fertig und ging durchs Dorf. Manchmal entdeckte er etwas Neues im Dorf und sagte „Das ist sehr schön …“ und die anderen Waldlinge fragten dann gleich “ … aber zu …?“ und er lächelte „und ZAUBERhaft“ oder „und WUNDERvoll“ entgegnete er.

Schnell sprach es sich im Dorf herum, dass etwas passiert war mit Aberich. Anfangs waren manche noch skeptisch, doch als sie merkten, dass er sich wirklich verändert hatte, freuten sie sich sehr. Und er freute sich, dass die anderen Waldlinge auch freundlicher zu ihm waren und gerne mit ihm sprachen. Sie zeigten ihm nun gerne ihre Sachen, die sie so gefunden hatten. Und immer mehr Waldlinge nannten ihn wieder bei seinem eigentlichen Namen: Caius.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

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Das Aber-Männchen (Therapeutische Geschichte)
23 Mai

Mit meinen Augen (Therapeutische Geschichte)

– zum 10. Geburtstag von Luna –

 

Morgens, wenn ich aufwache, freue ich mich so sehr, dich zu sehen und zeige dir das. Ich liebe es, mit dir zu kuscheln und noch etwas länger im Bett zu liegen. Wenn ich dich ansehe, merke ich gleich, ob es dir gut geht und wie du dich fühlst und umgekehrt, siehst du es mir auch an. Oft verstehe ich zwar nicht, was dich bewegt, aber wenn es dir mal nicht so gut geht, dann kuschel ich mich einfach an dich oder küsse deine Tränen weg. In solchen Momenten bin ich einfach da und frage nicht. Und ich passe auf, wenn irgendwelche Leute, in deine Nähe kommen. Da bin ich sehr aufmerksam. Dafür bist du mir viel zu wertvoll.

 

Ich finde, du bist mit deinen Gedanken und Gefühlen oftmals zu sehr schon in der Zukunft oder noch in der Vergangenheit. Du sorgst dich vor Dingen, die noch passieren KÖNNTEN oder davor, dass sie es nicht tun KÖNNTEN. Mich interessiert das nicht. Würde ich über alles nachdenken, was passieren könnte, würde ich die vielen tollen Dinge, die gerade geschehen, vielleicht nicht erleben oder bemerken. Das fände ich schade.

 

Manchmal hast du Angst, es könnten sich Dinge wiederholen, nur weil sie schon mal passiert sind. Und dann hältst du an der Angst fest. Du hältst solange fest, bis du entweder viele neue Erfahrungen gemacht hast, die gut waren oder dich durch deine Angst gequält hast. Das verstehe ich dann oft nicht. Denn ich lebe am liebsten im Hier und Jetzt. Ich bin erst zehn Jahre alt, aber für mich ist das ganz einfach. Wenn es etwas zum Fürchten gibt – zum Beispiel einen großen Hund- habe ich Angst. Wenn kein großer Hund da ist, hab ich auch keine Angst mehr. Ich denke nicht darüber nach, ob/dass ein großer Hund kommen könnte oder was hätte passieren können. Dafür ist meine Welt viel zu spannend und schön. Der Moment zählt – wenn ich glücklich sein kann, bin ich es.

 

Manchmal fragst du Dich, ob du gut genug für die Welt bist und ob dich jemand lieb haben könnte. ICH habe dich einfach lieb – ganz doll sogar. Nie käme ich auf die Idee, zu fragen, warum oder ob du ‘genug’ für irgendwas sein könntest. Du BIST – es gibt dich und das ist alles, was für mich zählt. Einmal, als es mir schlecht ging, hast du geweint und gefragt, was du falsch gemacht haben könntest. Du dachtest daran, dass du -ausgerechnet Du, die sich so liebevoll um mich kümmert- daran Schuld haben könntest. Ich glaube nicht an Schuld. Letztlich kam sogar heraus, dass du mir mein Leben gerettet hast. Dafür bin ich dir dankbar, denn ich bin sehr gerne bei dir. Irgendwann werde ich das nicht mehr sein. Auch das ist in Ordnung für mich. Denn bis dahin lebe und liebe ich jeden Tag.

 

Wenn dich jemand verletzt hat oder dir etwas Unangenehmes passiert ist, bist du traurig oder wütend. Das bin ich auch manchmal. Und dann laufe ich weiter und sehe etwas Neues. Das ist dann viel spannender für mich. Das was war, lasse ich hinter mir. Manches vergesse ich auch gleich wieder. Wozu sollte ich an Gedanken oder Gefühlen festhalten, die mich traurig oder wütend machen? Da kuschel ich lieber mit dir und genieße den Augenblick.

 

Oftmals überlegst Du, was andere über dich denken könnten, wenn du etwas tust oder nicht tust. Manchmal machst du Sachen, weil du glaubst, du wüsstest, was andere sonst über dich denken. Ich mache das einfacher. Wenn mir etwas gefällt, zeige ich das – wenn nicht, sage ich das auch. Was die anderen darüber denken? Am einfachsten ist für mich, wenn ich weiß, was meinem Gegenüber gefällt und was nicht. Wenn andere so wenig darüber nachdenken, was ich tue, wie ich darüber nachdenke, was sie tun … kann ich meine Zeit mit viel schöneren Dingen füllen.

 

Könntest du die Welt mit meinen Augen sehen…

– du würdest wohl weniger Probleme und Sorgen haben, dir weniger Gedanken machen über das, was andere denken könnten und dich weniger fragen, was du an dir ändern könntest.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017– du würdest dein Leben und Essen mehr genießen, dir die glücklichen Momente suchen, dich daran erfreuen, wenn dir die Sonne auf den Bauch scheint und beim Kuscheln die Zeit und alles andere einfach vergessen.

– du würdest Fahrstühle hassen, Hühnchen und Möhrchen lieben, jedes Wetter so nehmen, wie es ist und trotzdem raus wollen, die Welt um dich herum jeden Tag erkunden, dich einfach toll fühlen, genau so, wie du bist und wärest fest davon überzeugt, dass du alles, was an tollen Dingen so möglich ist, auch verdient hast.

 

Also ich finde dich ja toll, so wie du bist…

 

(Luna, 10 Jahre, Malteser-Hündin)

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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Mit meinen Augen (Therapeutische Geschichte)
18 Mai

Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“ beim Gesundheitstag von UdK und TUB

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2016

 

Auf dem diesjährigen Gesundheitstag Campus Charlottenburg
der UdK Universität der Künste Berlin und der TUB Technischen
Universität Berlin werde ich mich mit einem Workshop zur
Gewaltfreien Kommunikation (Marshall B. Rosenberg) beteiligen.

 

 

 

 

Das Motto am 15. Juni 2017 (9.00-14.00 Uhr)  lautet „Konfliktfeld Hochschule-gesund streiten?!“
und widmet sich Aspekten wie

  • Wahrnehmungsfähigkeit und Reaktionsbereitschaft
  • allgemeine Selbstfürsorge und Prävention
  • Umgang mit Konflikten

 

Weitere Informationen unter

https://www.udk-berlin.de/service/die-gesunde-udk/gesundheitstag-campus-charlottenburg-2017/

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

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Workshop „Gewaltfreie Kommunikation“ beim Gesundheitstag von UdK und TUB