04 Apr

Vortrag Rückenschmerzen bei Mrs.Sporty Wundtstr.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Am 30.03.2017 fand einer meiner Vorträge zu psychosomatische Ursachen von Rückenschmerzen bei Mrs.Sporty in der Wundtstraße statt.

Herzlichen Dank an die Clubinhaberin Corina Schulze und Irene Müller  für den freundlichen Empfang und die Unterstützung.

Mrs. Sporty richtet das Angebot explizit an Frauen, um in motivierender Atmosphäre, mit Spaß und individueller Betreuung durch qualifizierte Trainerinnen Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit zu trainieren.

Über das rege Interesse der anwesenden Damen und den ausführlichen Austausch während des und nach dem Vortrag habe ich mich sehr gefreut.

 

 

Mein Vortrag befasste sich mit

  • Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist/Gefühlen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Ursachen und Auslöser
  • Entstehung Rückenschmerzen
  • multimodale Therapieansätze
  • Vorteile von begleitender Psychotherapie

 

Aufgrund der tollen Atmosphäre und der Beteiligung habe ich leider etwas überzogen.

Weitere solcher Veranstaltungen werden folgen, auch über das Thema Abnehmen sind wir im Gespräch.

Ebenso läuft meine Vortragsreihe zu Rückenschmerzen, die sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Orthopäden richtet und neu über Hypnose und Hypnosetherapie bei Ängsten.

Bei Interesse freue ich mich über eine Nachricht.

 

(Visited 23 times, 1 visits today)
Vortrag Rückenschmerzen bei Mrs.Sporty Wundtstr.
24 Mrz

Workshop „Motivation mein Motor“ in der TU Berlin

Am 23. März 2017 fand mein Workshop „Motivation mein Motor“ in der Technischen Universität Berlin statt. Ich bin stolz über so reges Interesse – der Kurs war überbucht.

Die Teilnehmer/innen und ich hatten viel Spaß und es gab viele Übungen und Selbsterkenntnisse über die eigene Motivation.

 

 

Der Workshop behandelte die Themen

  • Motivation und Ressourcen (Vortrag)
  • intrinsische und extrinsische Motivation (Vortrag)
  • Motivatoren und Hygienefaktoren – Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg) (Vortrag)
  • Was motiviert mich? Was demotiviert mich? (Einzelarbeit – Arbeitsheft)
  • Umgang mit (De)Motivatoren (Gruppenarbeit + Präsentation)
  • Was sind meine Ressourcen? (Einzelarbeit – Arbeitsheft)
  • Motivations- und Ressourcenbilanz (Einzelarbeit – Arbeitsheft)
  • Was begeistert mich? Wie begeistere ich? (Einzelarbeit – Arbeitsheft)
  • Motivation und Erfolg (Vortrag)

 

 

Die Seminarteilnehmer/innen konnten dadurch

  • ihre persönliche Motive finden, die sie jeden Tag aufs Neue motivieren
  • ihre motivierenden und demotivierenden Faktoren (er)kennen
  • lernen, ihre Ressourcen bestmöglich einzusetzen und ihr ein eigenes
  • Motivationstableau zusammenzustellen
  • Begeisterung und Engagement als Schlüssel für den beruflichen Erfolg entdecken
  • Strategien zur Selbstmotivation entwickeln

 

Vielen Dank an Sabine Patschorke und Antje Kürschner für die freundliche Unterstützung.

 

 

Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017
Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Visited 38 times, 1 visits today)
Workshop „Motivation mein Motor“ in der TU Berlin
22 Mrz

Vortrag „Ursachen und ganzheitliche Lösungswege bei Rückenschmerzen“ bei Mrs.Sporty (Wundtstr.)

Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl
Am Donnerstag 30.03.2017 19:15 Uhr findet mein Vortrag „Ursachen und ganzheitliche Lösungswege bei Rückenschmerzen“ bei Mrs.Sporty Berlin-Sophie-Charlotte-Platz (Wundtstr. 16, 14059 Berlin) statt.

Herzlichen Dank an die Inhaber Corina Schulze und ihr Team für die Unterstützung.

 

Mrs. Sporty richtet das Angebot explizit an Frauen, um in motivierender Atmosphäre, mit Spaß und individueller Betreuung durch qualifizierte Trainerinnen Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit zu trainieren.

Mein Vortrag befasst sich mit

  • Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist/Gefühlen
  • Psychosomatik
  • Ursachen und Auslöser
  • Entstehung Rückenschmerzen
  • multimodale Therapieansätze
  • Vorteile von begleitender Psychotherapie

Im Anschluss wird es noch Raum für einen interessanten und regen Austausch geben.

 

Eine Teilnahme ist kostenfrei möglich.

Die Anmeldung (erforderlich) ist über Mrs. Sporty möglich, noch gibt es freie Plätze.

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl

(Visited 15 times, 1 visits today)
Vortrag „Ursachen und ganzheitliche Lösungswege bei Rückenschmerzen“ bei Mrs.Sporty (Wundtstr.)
15 Mrz

Die kleine Träne (Therapeutische Geschichte)

Die kleine Träne (Therapeutische Geschichte)

 
© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Die Gedanken – verschworen,
in Schuld und Scham – vergoren,
ihr letztes Wort – in den Ohren,
eine Liebe – verloren,
mein Herz – eingefroren.

Aus der Seelentiefe – hinter Toren
in Schmerz – geboren,
als Symbol – auserkoren

 

… fließt eine kleine Träne aus dem Winkel des Auges zögerlich meine Wange herunter.

Traurigkeit, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit ließen sie zäh werden und bitter. Das heiße Salz brennt tiefe Furchen in das Gesicht. Die kleine Träne versteht nicht, warum sie sich so verbittert fühlt und spricht.

Ich fühle so viel Wärme in mir und trage Deine Trauer in mir. Diese Aufgabe, Deinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, übernehme ich gerne. Ich spüre, dass ich für etwas sehr bedeutungsvolles stehe, etwas was Dir in Deinem Leben sehr wichtig ist … oder war. Vielleicht in Deinem Herzen immer wichtig bleiben wird – als Erinnerung. Nur warum bin ich so bitter, wo ich doch durch Liebe geboren wurde?“, fragte die kleine Träne.

Eine Stimme in mir antwortete „… weil ich sie verloren habe, diese Liebe … zu ihr, weil unsere Wege nicht mehr nebeneinander verlaufen und ich das Glück nicht mehr spüren kann.“

Du hast jeden Moment mit ihr genossen und warst glücklich …“, sagte die kleine Träne, der schon viele Schwestern gefolgt waren, „Lass mich Deinen Schmerz tragen. Wenn ich die Wange herunter gereist bin und auf den Boden falle, ist meine Zeit vorbei. Ich werde trocknen und in den ewigen Kreislauf zurückgehen. Lass meine kurze Zeit nicht umsonst gewesen sein. Deine Zukunft hält noch so vieles für Dich bereit. Erinnere Dich an mich, aber vor allem erinnere Dich an die Zeit, die Du hattest … mit ihr.

Kurz bevor sie sich von der Wange löste und ihren freien Flug begann, spürte sie etwas Wundervolles. Ein Gefühl von Wärme, Freiheit und Liebe machte sich in ihr breit. Und dann fühlte sie es … Dankbarkeit für eine besondere Zeit.

In ihrem letzten Moment, in dem sie mit mir verbunden war, hatte sie es geschafft und ich fühlte eine unglaubliche Dankbarkeit für eine wunderschöne Zeit mit einem besonderen Menschen. Erinnerungen kamen in mir hoch und ließen mich unter Tränen auch ein wenig lachen. Mein Leben ändert sich – jeden Tag, doch die Erinnerungen und die Dankbarkeit bleiben …

 

 

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

(Visited 22 times, 7 visits today)
Die kleine Träne (Therapeutische Geschichte)
14 Mrz

Die kleine Biene (Therapeutische Geschichte)

 

Die kleine Biene  (Therapeutische Geschichte)

-gewidmet Jakob und Johann-

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Eine kleine Biene flog emsig jeden Tag aufs Neue über Wiesen und Felder und von Blüte zu Blüte. Sie hatte nie darüber nachgedacht, was oder warum sie das gerade tat. Sie flog, sammelte Pollen, brachte ihn in den Bienenstock und flog wieder los. Einer ihrer Flügel war etwas kleiner, deshalb flog sie manchmal etwas langsamer als die anderen Bienen. Dennoch brachte sie meistens nicht weniger Pollen als die anderen Bienen.

 

Eines Tages begegnete sie einem Fisch, der in einem kleinen Teich dicht unter der Wasseroberfläche schwamm. „Oh, wie wunderbar muss es sein, schwimmen und unter Wasser atmen zu können, bis in die Tiefen hinab zu tauchen – so schwerelos“, dachte sich die kleine Biene und flog weiter.

Dann sah sie eine Ameisenstraße und dachte sich plötzlich: „Wie wundervoll muss es sein, so stark zu sein und so schwere Dinge transportieren zu können. Ameisen sind toll und können auch so schnell auf dem Boden krabbeln!“ und flog weiter. Wiederum etwas später entdeckte sie eine Katze, die zwischen den Blumen spielte. „Katzen sind soo groß und geschmeidig und können herumspielen. Es muss so wunderbar sein, wenn man eine Katze ist.“

Als sie in den Bienenstock zurückkehrte, war die kleine Biene traurig und aufgeregt und ein bisschen durcheinander. Die anderen Bienen bemerkten dies und sprachen mit ihr. Sie erzählte von dem Fisch und den Ameisen und der Katze, die ihr begegnet waren, und wie wundervoll sie es fände, wie diese Tiere zu sein.

Unter den Bienen brach eine Unruhe aus. Es bildeten sich Gruppen und man diskutierte, welches der Tiere wohl nun am erstrebenswertesten wäre und warum. Es summte und brummte an diesem Abend im Bienenstock. Da kam die weise Königin aus ihrer Stube und fragte, was ihr Volk so sehr beschäftige.

Aufgeregt versuchten alle Bienen zu berichten und zu erklären, welches Tier zu sein nun von Vorteil wäre. Die Bienenkönigin fragte, wie sie auf die Diskussion gekommen waren. Dann sollte die kleine Biene erzählen, was ihr an dem Tag passiert war. Die Königin hörte aufmerksam zu und fragte dann „Wer von euch sammelt gerne Pollen für den Honig ein?“ Alle Sammlerbienen hoben den Flügel.

„Wer von euch fliegt gerne durch die Luft von Blüte zu Blüte?“ Wieder hoben alle Sammlerinnen die Flügel. „Und wer von euch lebt gerne in unserem Bienenvolk?“ Alle Bienen hoben ihre Flügel. Die Königin lächelte. „Ein Fisch kann das nicht. Eine Katze ebenso wenig und auch die Ameisen können all dies nicht.“ Sie schaute gütig auf ihre Bienen. „Jedes Tier hat Fähigkeiten, die es zum Leben braucht und trägt damit seinen Teil in dieser Welt bei. Fische könnten außerhalb des Wassers nicht leben, Ameisen können nicht von Blüte zu Blüte fliegen und Katzen haben noch nie die Welt aus der Luft heraus betrachten können. Freut euch an der Vielfalt des Lebens und seid dankbar für das, was euch das Leben geschenkt hat.“

Am nächsten Tag flog die kleine Biene wieder los, um Pollen zu sammeln. Doch diesmal flog sie mit einem Lächeln. Sie freute sich und war dankbar, eine Biene zu sein. Auch die anderen Bienen kamen mit Freude, Dankbarkeit und Stolz in den Bienenstock zurück. Und am Abend sprachen sie miteinander, wie schön es ist, eine Biene zu sein.

Und im Bienenstock war ein einzigartiges Summen zu hören…

 

 

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

(Visited 183 times, 6 visits today)
Die kleine Biene (Therapeutische Geschichte) Das Schneeglöckchen (Therapeutische Geschichte)
24 Feb

Vortrag: Hypnose in der Therapie

Nachdem mein Vortrag zu psychosomatischen Ursachen von Rückschmerzen gut angenommen wurde, ergänze ich meine Vortragsreihe um das Thema „Hypnose in der Therapie“ bzw. „Hypnosetherapie bei Angst/Phobie“.

 

Inhalt:

  • Was ist Hypnose?
  • Wie funktioniert Hypnose?
  • Wann und wie wird Hypno(se)therapie angewendet?
  • Kontraindikationen
  • Hypno(se)therapie bei Ängsten und Phobien

 

Nächste Termine:

  • Freitag, 17. März 2017 Hypnose 09:00
  • Montag, 3. April 2017 Hypnose – Angst 09:00
  • Donnerstag, 6. April 2017 Hypnose 11:00
  • Freitag, 7. April 2017 Hypnose – Angst 10:00
  • Freitag, 7. April 2017 Hypnose 14:00

Weitere Termine (auf Anfrage) sind möglich und geplant.

 

Wo:

Praxis Der Zuhörer
Wundtstr. 5
14059 Berlin-Charlottenburg
(nahe U2 Sophie-Charlotte-Platz)

Der Vortrag umfasst ca. 60min und richtet sich besonders an Menschen, die unter Ängsten, Phobien oder Panikattacken leiden oder sich für therrapeutische Hypnose interessieren. Es wird anschließend die  Möglichkeit für Fragen und aktiven Austausch geben.

Eine Teilnahme biete ich für 8 Euro pro Person an. Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Vortrag ist eine Anmeldung  erforderlich (einfach z.B. in der Anmeldebox, per Telefon, Email, persönlich).

Über ein persönliches Kennenlernen bzw. Wiedersehen freue ich mich  und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

 

(Visited 37 times, 1 visits today)
Vortrag: Hypnose in der Therapie
22 Feb

Neue Termine – Vortrag psychosomatische Rückenschmerzen

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Die ersten meiner Vorträge „Psychosomatische Ursachen bei Rückenschmerzen“ sind erfolgreich absolviert.

Über die BesucherINNEN und den regen Austausch habe ich mich sehr gefreut.

Da die Teilnehmerzahl pro Vortrag begrenzt ist und sich im Vorfeld noch weitere Personen interessiert zeigten, habe ich beschlossen, weitere Termine anzubieten.

 

 

 

Nächste Termine für Fachkundige wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Orthopäden

  • Donnerstag, 23.02.2017 20:00
  • Montag, 06.03.2017 08:00
  • Freitag, 31. März 2017 08:00
  • Dienstag, 25. April 201 19:00
  • Montag, 8. Mai 2017 19:00

Anmeldung hier

 

 

Nächste Termine für  Privatpersonen

  • Samstag, 11. März 2017   11:00
  • Freitag, 17. März 2017 13:00
  • Donnerstag, 30. März 2017 10:00
  • Freitag, 31. März 2017 12:00
  • Dienstag, 25. April 2017 10:00
  • Montag, 8. Mai 2017 15:00

Anmeldung hier

 

Darüber hinaus plane ich eine Vortragsreihe über Hypnose in der Therapie als Einführung sowie zu spezifischen Themen wie Ängsten, Blockaden oder zu Motivation (z.B. Abnehmen, Verhaltensänderung). Nähere Informationen dazu folgen.

 

(Visited 35 times, 1 visits today)
Neue Termine – Vortrag psychosomatische Rückenschmerzen
21 Feb

Das Geheimnis der alten Flasche 3 (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017gewidmet Herbert Zöhl-

Viele Jahre waren vergangen und aus dem kleinen Ben – ein großer Benjamin geworden. Er war mittlerweile Vater  und hatte seinen geliebten Opa leider schon vor ein paar Jahren beerdigen müssen. Sein Sohn liebte es ebenso wie er, im Garten und den Wiesen darum zu spielen. Das Grundstück mit dem kleinen Häuschen hatte er vom Opa geerbt.

Er verband so wundervolle, spannende und glückliche Momente mit diesem Garten. So viele Abenteuer hatte er erlebt, Handwerkliches vom Opa und etwas über Gartenbau und Kräuter von der Oma gelernt. Auch die Geschichten der beiden „von früher“ hatte er geliebt. Abends, wenn er nach einem langen Tag des Herumtobens, Erkundens und Träumens im Bett sein sollte, halfen ihm die Geschichten, schnell einzuschlafen.

Eines Tages entdeckte sein Sohn die alte Flasche mit dem bunten Schiff darin auf einem Regal über dem alten Sofa. Er wurde neugierig und versuchte sie zu erreichen. Es fehlten nur ein paar Zentimeter … doch so konnte er sie nicht greifen. Er stapelte ein paar Kissen übereinander und … er konnte sie anstupsen, aber sie rutschte immer wieder weg. Also hüpfte er auf den Kissen und … erwischte sie … doch nicht richtig und sie fiel herunter. Sie plumpste auf das Sofa, nahm den Schwung mit und zersprang auf dem Boden in tausend Stücke.

Der Junge erschrak und weinte – zum einen um die schöne Flasche mit dem Schiffchen und zum anderen, weil ihm klar war, dass sein Papa vermutlich sauer sein würde. Als Benjamin das Scheppern hörte, war er in Sorge um seinen Sohn und lief sofort in das Häuschen. Seinem Sohn ging es gut. Die Flasche jedoch war kaputt und in viele Splitter zerborsten.

Das war doch die Flasche … seine Flasche. Es war doch DIE Erinnerung an seinen Opa und die Abenteuer und sein Schatz. Er war wütend, traurig und aufgeregt gleichzeitig. „Mein Schatz“ rief er laut und es durchfuhr ihn. Gerade wollte er los schimpfen – als er die ängstlichen und traurigen Augen seines Sohnes sah. Er war ja auch sehr froh, dass seinem Sohn nichts passiert war und dann nahm er ihn die Arme.

Dann erzählte er ihm, warum diese Flasche ihm so viel bedeutete und was er alles erlebt hatte. Er erzählte von seinem Opa und den Geschichten, die er als Junge gehört hatte. „Erzählst Du mir auch diese Geschichten?“, fragte ihn sein Sohn. Da fielen Benjamin wieder viele der Geschichten ein und die Worte seines Opas – „Die Liebe zwischen Menschen bleibt in den Erinnerungen und dazu braucht man keine Dinge – nur ein Herz.“

Er erinnerte sich, wie auch ihm Dinge kaputt gegangen waren und sein Opa stets gütig und verständnisvoll zu ihm war. „Vielleicht können wir die Flasche wieder heil machen und ich helfe Dir dabei?“, fragte sein Sohn kleinlaut. „Nein, das geht nicht mehr. Aber ich habe eine Idee“, sagte Benjamin plötzlich.

Er sammelt alle Scherben vorsichtig auf und legte sie auf den Tisch. Dann legte er sie zu Formen zusammen und probierte wieder und wieder. Bis er …

aus den Scherben der alten Flasche ein Bild entstehen ließ – ein Segelschiff. Er holte eine flache Holzkiste, goss sie mit Gips aus und drückte sie Scherben hinein.

Als die kleine alte Flasche wieder erwachte – hatte sie sich wiederum verändert. Sie selbst war nun zum Schiff geworden und ein Schatz. Bens Sohn liebte die Geschichten und erfuhr so viel über seinen Urgroßvater und seinen Vater.

Und das Bild, das aus der alten Flasche entstand, wurde zum Schatz – für Benjamins Sohn.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

(Visited 42 times, 1 visits today)
Das Geheimnis der alten Flasche 3 (Therapeutische Geschichte)
14 Feb

Neue Facebookgruppe „Zeig Dein Lächeln“

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Kürzlich habe ich mit einer Freundin telefoniert und aus einem verrückten, kindlichen Lachen wurde die Idee geboren, eine eigene Facebookgruppe ins Leben zu rufen.

Ziel soll es sein, Lächeln zu sammeln und diese Momente purer Ausgelassenheit und Freude festzuhalten. Festhalten – als Erinnerung für sich selbst und um anderen ein Lächeln zu schenken. Lächeln können sehr ansteckend sein. Daher sollten es keine gestellten Fotos sein, sondern möglichst in glücklichen Momenten gemacht sein.

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie viel ein Lächeln ausmachen kann. Es kann beruhigen, Ängste und Stress reduzieren, Situationen entspannen und anstecken … wenn es ein ehrliches Lächeln ist.

Ich fände es super, wenn wir eine große Sammlung von Lächeln zusammenbekommen – für Menschen, die mitlächeln wollen und andere, die vielleicht etwas Aufmunterung brauchen und sich daran erfreuen.

https://www.facebook.com/groups/ZeigDeinLaecheln/

Mitmachen und teilen ausdrücklich erwünscht.

 

Lasst uns der Welt zeigen, dass es viele Gründe gibt, zu lächeln.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

(Visited 59 times, 1 visits today)
Neue Facebookgruppe „Zeig Dein Lächeln“