15 Jan

Das Trauerlied des Käuzchens (Therapeutische Geschichte)

Das Trauerlied des Käuzchens
(Therapeutische Geschichte)



© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018Viele Menschen glauben, das Käuzchen sei ein Todesvogel, schlechtes Omen oder es rufe den Tod herbei. Doch eigentlich singt das Käuzchen nur das traurige Lied einer verlorenen Liebe. Lass mich erzählen, wie es dazu kam.

Vor langer Zeit war das Käuzchen ein fröhlicher Vogel, der heitere Lieder sang und bei Tage über die Wiesen und Felder flog. Manchmal scherzte er auch mit anderen Vögeln und sie spielten sich kleine Streiche. Am liebsten spielte er mit der kleinen Nachtigall.

 

Eines Tages spürte er, dass er mehr für sie empfand, als für alle anderen Vögel und öffnete ihr sein Herz. Die Nachtigall freute sich, denn auch sie mochte den Kauz. Doch, obwohl sie eigentlich ein eher nachtaktiver Vogel war, liebte sie die Sonne. Viele Tage und Nächte flogen das Käuzchen und die Nachtigall gemeinsam, spürten diese besondere Verbundenheit und verstanden einander oft wortlos. Während die Liebe beim Käuzchen wuchs und intensiver wurde, spürte die Nachtigall, dass in ihr der Wunsch, der Sonne näher zu kommen, stärker wurde.

Da sich beide gut kannten, spürten sie die Veränderung und wurden traurig. Jeder der beiden auf seine Weise. Der Kauz trauerte um seine Liebe zur Nachtigall, weil er immer mehr spürte, sie zu verlieren und die Nachtigall, weil sie die Traurigkeit des Kauzes bemerkte und doch ihrem inneren Drang folgen musste. Immer öfter flogen sie abends und nachts, da das Käuzchen nicht wollte, dass die Nachtigall oder die anderen Vögel seine Traurigkeit sahen. Manchmal stritten sie nun, da beide verletzt und traurig waren. Schon zweimal hatte sich die Nachtigall aufgemacht und war dann doch zurückgeflogen.

Eines Tages wurde die Sehnsucht der Nachtigall so groß, dass sie all ihren Mut zusammennahm und losflog – der Sonne entgegen. Als sie ein letztes Mal zurückblickte, fiel eine Träne aus ihren Augen auf den Waldboden. Dort wo sie niederfiel, wuchs eine Blume. Man nennt sie heute Vergissmeinnicht. In jeder Blume ist die Erinnerung an die Liebe des Käuzchens aufbewahrt.

Als der Kauz bemerkte, dass die kleine Nachtigall fort war, wusste er in seinem Herzen, dass sie diesmal nicht zurückkehren würde. Und so sang er sein Trauerlied und flog durch die Nacht, damit niemand seine Traurigkeit sah.

 

Du hast mein Herz einst tief berührt,
hab Deine Seele dort gespürt,
den Funken Deines Lebens Licht,
Dein wahres Wesen und Gesicht.
Du sahst die Sonne und flogst fort
von mir an diesen einen Ort,
an den ich Dir nicht folgen kann.
Es hält mich hier der Lebensbann.

Ich bin es, der in letzter Nacht,
bei dem, der gehen will, noch wacht.
Es soll niemand alleine sein,
wenn er ins Licht geht einst hinein.
Mein Lied sollte zum Schluss vom Leben
Vertrauen, Trost und Hoffnung geben.
Die Liebe überwindet alle Schatten.
Ich leb‘ dafür, was wir einst hatten.

 

Nur einmal im Jahr, in der Tag-Nacht-Gleiche, dem Äquinoktium, erschien die Träne der Nachtigall in der Blüte des Vergissmeinnichts und war wie ein Spiegel. In dieser Nacht konnte das Käuzchen für einen Moment seine kleine Nachtigall sehen, wie sie fliegt und tanzt und ihre Lieder hören.

Wenn Menschen an der Schwelle stehen, flog das Käuzchen manchmal zu ihnen, damit sie nicht allein waren. Und wenn dann eine Seele ihren Körper verließ, um ins Licht zu gehen, dann bat er sie, sein Lied an seine Liebste mitzunehmen, damit sie an ihn denkt.

So sang das Käuzchen, um Trost zu spenden und allen, die gehen, Beistand zu leisten, damit sie nicht allein waren und in Frieden gehen konnten. Und all seine Nachfahren tun dies ebenso.

Manche Menschen glauben, dass, wenn ein Käuzchen stirbt, irgendwo zwei Turteltauben geboren werden. Sie leben dann ein Leben lang die Liebe, die auch er in seinem Herz trug.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

#SinnSationsGeschichten #LebeDeinLeben

 

 

 

 

 

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04 Jan

Die Welle in der KGS 1/2018

Gestern habe ich meinen ersten Kurs in 2018 zu juristischen Aspekten in der HPP-Ausbildung im Institut Christoph Mahr gegeben.

Als ich in der Pause in der neuen KGS – Körper Geist Seele-Ausgabe (1/2018) schmökerte, entdeckte ich zu meiner großen Freude meine Geschichte „Die Welle“.

Ein schöner Start in 2018.

#PraxisDerZuhörer #SinnSationsGeschichten #LebDeinLeben #ZeigDeinLächeln #Angst
#H
erzgeschichten

http://www.kgsberlin.de/aktue…/artikel/eintrag/art93960.html

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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04 Dez

Poesie in Licht und Schatten

„Erst waren es Gedanken, denen Worte folgten und eine Idee, welche umgesetzt wurde. Aus den Gedichten zweier Menschen formte sich der Wunsch, ein Buch daraus werden zu lassen. In Licht und Schatten werden die zwei Seiten der Liebe beleuchtet – herzliches Glück und tiefer Schmerz. Abwechselnd wurden sie gelesen und zeigen so auch, wie das Leben immer wieder aus beidem besteht. Ohne Licht kein Schatten – beide gehören zum Leben dazu.“

 

Vielen Dank an den Verlag Lehmanns Media für die Begleitung dieses Projektes.

 

Das Buch ISBN  978-3-86541-942-2 ist ob sofort im Buchhandel und direkt beim Verlag für nur 9,95€ erhältlich und eine wunderschöne Geschenkidee.

 

 

Am 2.12.17 gibt es im Rahmen der Lesung die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck davon zu machen.

 

Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen.

Franziska Heyn & Steffen Zöhl

 

 

Facebook-Seite Praxis Der Zuhörer

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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16 Nov

Mein Buch

Heute halte ich es in den Händen – mein erstes Buch. Ich bin so glücklich und stolz, dass meine Geschichten als Sammlung in (m)einem Buch münden.  Herzlich bedanken möchte ich mich beim Berliner Verlag Lehmanns Media für die Begleitung dieses Projektes, bei meiner Familie und allen, die mich beim Schreiben ermuntert oder inspiriert haben.

Als ich -eher zufällig- damit begann, die Kurzgeschichten zu schreiben, hätte ich nie vermutet, dass diese auf eine solche Resonanz stoßen würden. Da darin viel Herzblut steckt und teilweise eigene Erfahrungen einfließen, freut es mich umso mehr.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist ab sofort im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich und eine wunderschöne Geschenkidee – nicht nur zu Weihnachten.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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14 Nov

Neue Praxis & bald kommt mein erstes Buch

Herzlich Willkommen in den neuen Räumen der Praxis Der Zuhörer.
Ab sofort arbeite ich in der Oldenburgallee 22 in Neu-Westend (Charlottenburg, nahe der S Heerstraße).
Ich zeige Ihnen und Euch meinen neuen Praxisraum, in dem die Gespräche oder Hypnosen stattfinden.

Ich freue mich auf meine Klienten und Coachees.

 

 

 

 

Bald werden meine Geschichten in einem Buch veröffentlicht.
Ich freue mich schon sehr darauf, bald mehr zu berichten.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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05 Nov

Mein Gastbeitrag „Wozu soll Angst denn gut sein?“

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wozu soll Angst denn gut sein?“  heisst mein Gastbeitrag bei Hypnocoach Silvia Gunsilius.

Er befasst sich mit meiner Herangehensweise und therapeutischen Arbeit.

 

Mehr dazu auf  https://www.hypnocoach-online.de/2017/11/02/wozu-soll-angst-denn-gut-sein/.

 

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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02 Nov

Gastbeitrag Burnout von Silvia Gunsilius

Die größte Herausforderung, wenn es um Burnout geht

 

… besteht für einen Coach sicherlich darin, zu erkennen, in welcher Phase der Betroffene gerade steckt und wo er noch selbst in der Lage ist, ihn abzuholen bzw. er an einen Therapeuten abgeben muß.

Die Wissenschaft ist sich zwar noch nicht einig, aus wie vielen Phasen ein Burnout besteht, die Rede ist von 3 – 12 Phasen, aber es ist unstrittig, daß es sich um eine Art Abwärtsspirale dreht. Je nachdem, in welcher Phase der Mensch steckt, kann durch Beratung und persönliches Gegenlenken oder nur durch eine Therapie, stationär oder ambulant, geholfen werden.

Mittlerweile ist auch bekannt, daß es nicht nur einen Grund als Auslöser gibt. In Frage kommen: Stress, zu hohe Arbeitsbelastung, zu hohe Anforderungen, aber auch wenig Anerkennung bzw. positives Feedback, schlechte Bezahlung etc.

 

https://www.splitshire.com/young-girl-crossing-hands/

 

Dazu eine kleine Geschichte:

Im Alten Testament der christlichen Bibel wird bei 1 Kön 17-22 die Geschichte des Propheten Elias erzählt, der nach einer Erfolgssträhne der Wunderheilungen und Siege im Namen des Herrn beim ersten Anzeichen einer drohenden Niederlage in tiefe Verzweiflung stürzt, sich den Tod herbeisehnt und in einen tiefen Schlaf verfällt.

Der Engel des Herrn betreibt dann letztlich therapeutische Hilfe: Er bringt Brot und Wasser, weckt Elija und ermutigt ihn: „Steh auf und iss. Sonst ist der Weg zu weit für dich.“ Elija isst und trinkt und legt sich wieder hin. Erst das wiederholte Aufwecken und die Ermutigung zur Stärkung bringt Elija dazu, wieder aufzustehen und, so erzählt die Bibel 40 Tage und 40 Nächte durch die Wüste zu gehen.“

In unserer Leistungsgesellschaft, in der Wörter wie „Schönheit“, „Jugendlichkeit“, „Fitness“ „Leistung“ oder „Erfolg“ chic sind, haben Begriffe wie „Erschöpfung“ oder „scheitern“ oft keinen Platz.

Du mußt also zuallererst dieses Tabu durchbrechen und ehrlich über deine Situation nachdenken. Wenn du dann zu der Erkenntnis kommst, daß du dich erschöpft fühlst und regelrecht ausgebrannt, so als wären deine Batterien leer, und wenn du dann noch Angst hast, dein Leben nicht mehr meistern zu können, und du eine große Leere verspürst, dann solltest du schleunigst eine Burnout-Präventionsberatung in Anspruch nehmen, um noch rechtzeitig entgegenzulenken.

Das „klinische Wörterbuch“ beschreibt Burnout als „Zustand emotionaler Erschöpfung, reduzierter Leistungsfähigkeit und eventuell Depersonalisation infolge einer Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität bei Personen, die Arbeit mit oder am Menschen ausführen“.

Und es sind längst nicht mehr nur Menschen betroffen in sozialen Berufen oder Führungspositionen, wie in den 80iger Jahren, als Burnout noch ein Spezialthema war und eingeschränkt auf wenige Berufsgruppen.

Mittlerweile hat sich das Syndrom leider als moderne Gesellschaftskrankheit etabliert, ist also quasi „gesellschaftsfähig“ geworden.

 

 

Silvia Gunsilius beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mentaltraining, Meditation und Stressbekämpfung.  Seit 2010 arbeitet sie im eigenen Unternehmen als Hypnosecoach und Trainerin für Achtsamkeit und Stressreduktion.

Kleine Tricks, wie man aus dem Hamsterrad herauskommen, Stress reduzieren und entspannter sein, gibt es im gratis 11-Punkte-Guide „Wie du Stress die kalte Schulter zeigst“auf http://mein-mentaltraining.de/

Für den Inhalt des Beitrags ist die Autorin verantwortlich.

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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25 Okt

Der Seelenspiegel (Therapeutische Geschichte)

Der Seelenspiegel
(Therapeutische Geschichte)

 

Hoch oben auf einem Berg, dessen Spitze über den Wolken verborgen lag, so sagt man, befindet sich der Seelenspiegel. Er ist fest mit dem Berg verbunden, so dass jeder, der in ihn blicken will, den steinigen Weg auf sich nehmen muss. Dieser Berg musste einiges aushalten – Regen, Wind, Schnee und die Tritte derer, die ihren Weg auf ihm suchten. So veränderte er ständig sein Aussehen und auch der Spiegel war mal hier und mal dort zu finden. Jeder, der ihn finden wollte, musste seinen eigenen Weg zum Spiegel finden. Manche fanden ihn nicht gleich und kehrten um, andere fanden den Spiegel schon nach einiger Strecke. Und wieder Andere wollten lieber nicht in den Spiegel sehen.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Niemand konnte erklären, wie der Spiegel funktionierte oder wie er zu finden war. Doch wer ihn einmal gefunden hatte, der fand ihn immer wieder. Manchmal in den Augen seines Gegenübers, in einem stillen Wasser oder der eigenen Reflexion.

Jeder Mensch beschrieb den Spiegel ein bisschen anders, doch für alle war er zunächst milchig-trüb und manchmal sogar verdunkelt. Auch wenn jeder vielleicht sein eigenes Bild vom Spiegel hatte, darunter waren stets die Worte „in animae veritas“ in den Stein gehauen. Und jeder der Erkenntnis suchte, sprach diese Worte und blickte in den Spiegel. Das was sie dort sahen, brachte manche zum Weinen, machte andere ärgerlich, mutig oder nachdenklich. Ganz gleich, welche Emotionen der Spiegel auslöste, nahm doch jeder für sich etwas an Erkenntnis an.

Eines Tages machte sich Philomena auf den Weg, um zu erfahren, warum sie nicht die Liebe fand, nach der sie sich so sehnte. Sie hatte sie schon so oft gesucht und war so oft enttäuscht worden. Stets fehlte ihr etwas – mal Halt und Sicherheit, mal Leidenschaft und Zärtlichkeit, mal Verständnis oder das Gefühl, geliebt zu werden. Sie war unglücklich und auch ein wenig sauer auf die Männer, die ihr nie die Liebe geben konnten, die sie sich doch so sehr wünschte. Der Herbstwind blies ihr kühl ins Gesicht und sie spürte, wie der Ärger in ihr wuchs, diesen Spiegel suchen zu müssen, um endlich Liebe zu erfahren. Manchmal schimpfte sie auch vor sich hin. Eines Tages, als sie des Suchens schon müde war, fand sie den Spiegel. Dann sprach sie die Worte, die ihr Erkenntnis bringen sollten „in animae veritas“.

Sie blickte hinein und war gespannt, was denn mit den Männern nicht in Ordnung gewesen sein könnte. Doch sie sah nur sich. Da berührte ihre Hand den Spiegel und der Spiegel zeigte ihr Bilder. In ihrem Spiegelbild waren ihre Augen trübe und … sie schien unvollständig. Es fehlten Körperteile in ihrem Bild, andere waren recht groß oder ziemlich klein. Plötzlich sah sie auch Männer im Spiegel. Auch diese schienen unvollständig. Bei manchen waren einige der Körperstellen, die ihr fehlten, recht groß oder besonders schön. Das schien sie auf eine Weise anzuziehen und doch störten sie die „Löcher“ bei den anderen.

An der einen Seite des Rahmens sah Philomena, wie eine kleine Raupe den Spiegel hinauf krabbelte. Die Raupe schien anfangs klein und schwach. Sie machte Pausen, doch dann krabbelte sie weiter und wurde größer und kräftiger, warf ihre Puppe ab und flog als wunderschöner Schmetterling davon. Sie sah, wie ihre Augen im Spiegel klarer wurden und begann zu weinen. Mit jeder Träne wurden ihre Augen klarer und auch Kummer floss ab. Sie sah nun im Spiegel, wie jede Begegnung im Spiegel ihr gezeigt hatte, was IHR fehlte. Bei jeder Begegnung hatte sie das Schöne im anderen entdeckt und bei sich als Mangel betrachtet. Jede Begegnung hatte auch etwas in ihr wachsen lassen oder gezeigt, wo es noch Wunden gab, die heilen konnten.

Und dann geschah es. Als ihre Augen sich klar geweint hatten, erkannte sie sich im Spiegel, konnte ihre Schönheit sehen und begann, sich zu lieben. Sie begann, ihre fehlenden und wunden Teile zu akzeptieren. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr ließ die Liebe ihre Wunden heilen und sie konnte wachsen. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr konnte sie sich selbst verzeihen, wenn sie sich oder andere verletzt hatte. Je mehr sie sich selbst liebte, konnte sie auch andere lieben und ihnen verzeihen. Je mehr sie sich selbst liebte, erkannte sie, dass es um zu lieben nicht wichtig war, ob der andere perfekt ist, sondern dass zwei Herzen zueinander passten.

Je mehr sie sich selbst liebte, fühlte sie Gewissheit, dass Liebe in ihr Leben gehörte und sie das Leben liebte. Je mehr sie sich selbst liebte, strahlte sie das nach Außen und fand kurze Zeit später die Liebe.

 

Als sie begann, sich zu lieben, wurde sie glücklich.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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18 Okt

Das Lebens-Licht (Therapeutische Geschichte)

Das Lebens-Licht
(Therapeutische Geschichte)
-inspiriert von Jana –

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 201

 

Meine neue Geschichte „Das Lebens-Licht“ ist auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht. Inspiriert von einer Frau, deren Lebensgeschichte mich sehr beeindruckt hat.

Viel Spaß beim Lesen.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

… und dies ist der einhundertste Beitrag in meinem blog  :o)

 

 

 

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