Das größte Geschenk

Das größte Geschenk (Therapeutische Geschichte)
-Dem Geburtstagskind Dietlind-

In einem kleinen Städtchen lebte ein Junge mit seinen Eltern. Sie arbeiteten hart und viel, damit ihr Sohn Matthies es einmal besser haben würde. Die Zeit, in der die Eltern arbeiteten, war der kleine Matthies oft allein. Aber sie sagten ihm stets, dass sie all das nur für ihn tun. Und so ging es ihm auch gut und er genoss die gemeinsame Zeit umso mehr.

Der kleine Matthies wuchs heran und es fehlte ihm an nichts. Die Familie hatte zu Essen und zu Trinken, ein kleines Häuschen und sie schickten ihn auf die Schule und in die Lehre. Er war klug und fleißig und erlernte das Kaufmanns¬geschick. Zog durch die Lande, kaufte und verkaufte und kam zu einem Vermögen.

So wurde Matthies erwachsen und lernte als junger Mann ein Mädchen kennen. Amanda war die schönste Frau, die er sich vorstellen konnte, sie war freundlich, warmherzig und liebevoll, fleißig und hatte das bezauberndste, herzerwärmenste Lächeln. Sie spielte mit den Kindern auf der Straße, schenkte einem Bettler etwas Brot und ein Lächeln und hatte für jeden ein gutes Wort.

Wenn sie lachte, strahlten ihre Augen und die Welt um ihn herum war für Matthies verschwommen. Er sah nur noch sie. Um ihr Herz zu gewinnen, pflückte er die schönsten Blumen von der Wiese und brachte die süßesten Beeren, die er im Wald finden konnte. Als Amanda spürte, wie sein Herz für ihn schlug, schenkte sie ihm das Ihrige und die beiden wurden ein glückliches Paar.

Ein paar Jahre gingen ins Land und der Kaufmannsladen ernährte die beiden. Der Alltag kehrte ein und Amandas Lächeln wurde etwas weniger. Als Matthies dies bemerkte, wurde er traurig und wollte sie wieder glücklich machen. So schenkte er ihr eine goldene Kette, die er von seinem Gewinn beiseitegelegt hatte. Sie bedankte sich herzlich, doch es war nicht das gleiche Lachen wie zuvor. Also er kaufte den größten Strauß Blumen, den er finden konnte und stellte ihn in ihr Zimmer. Sie umarmte ihn und lächelte und bedankte sich sehr herzlich. Doch das Strahlen ihrer Augen sah er nicht. Er hörte von einem Bäcker, der den süßesten Kuchen der Region backen würde und einem Schneider, der die schönsten Kleider anfertigte. So machte er sich auf den Weg. Nach einem Tag erreichte er den Schneider und kaufte ein wunderschönes Kleid für seine Liebste. Nach einem weiteren Tag kam er zu dem Bäcker und nahm von dem Kuchen mit, von dem alle schwärmten.

Auf dem Weg zurück begegnete ihm eine Frau, …

Gefallen gefunden und neugierig, wie es weiter geht? Die vollständige Geschichte und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

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