08 Aug

Wie man einen Fluss bestraft (Therapeutische Geschichte)

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

“Wie man einen Fluss bestraft” heisst meine neueste Kurzgeschichte, die nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht ist. Sie befasst sich mit dem Thema “Schuld” und wie wir sie so gern bei anderen suchen.

Manchmal könnte das Leben durch Akzeptanz und eigenverantwortliche Veränderung so viel leichter sein.

 

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

 

Hier gibt es die Hörversion:

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

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14 Mrz

Die kleine Biene (Therapeutische Geschichte)

 

Die kleine Biene  (Therapeutische Geschichte)

-gewidmet Jakob und Johann-

 

die kleine Biene © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Eine kleine Biene flog emsig jeden Tag aufs Neue über Wiesen und Felder und von Blüte zu Blüte. Sie hatte nie darüber nachgedacht, was oder warum sie das gerade tat. Sie flog, sammelte Pollen, brachte ihn in den Bienenstock und flog wieder los. Einer ihrer Flügel war etwas kleiner, deshalb flog sie manchmal etwas langsamer als die anderen Bienen. Dennoch brachte sie meistens nicht weniger Pollen als die anderen Bienen.

 

Eines Tages begegnete sie einem Fisch, der in einem kleinen Teich dicht unter der Wasseroberfläche schwamm. „Oh, wie wunderbar muss es sein, schwimmen und unter Wasser atmen zu können, bis in die Tiefen hinab zu tauchen – so schwerelos“, dachte sich die kleine Biene und flog weiter.

Dann sah sie eine Ameisenstraße und dachte sich plötzlich: „Wie wundervoll muss es sein, so stark zu sein und so schwere Dinge transportieren zu können. Ameisen sind toll und können auch so schnell auf dem Boden krabbeln!“ und flog weiter. Wiederum etwas später entdeckte sie eine Katze, die zwischen den Blumen spielte. „Katzen sind soo groß und geschmeidig und können herumspielen. Es muss so wunderbar sein, wenn man eine Katze ist.“

Als sie in den Bienenstock zurückkehrte, war die kleine Biene traurig und aufgeregt und ein bisschen durcheinander. Die anderen Bienen bemerkten dies und sprachen mit ihr. Sie erzählte von dem Fisch und den Ameisen und der Katze, die ihr begegnet waren, und wie wundervoll sie es fände, wie diese Tiere zu sein.

Unter den Bienen brach eine Unruhe aus. Es bildeten sich Gruppen und man diskutierte, welches der Tiere wohl nun am erstrebenswertesten wäre und warum. Es summte und brummte an diesem Abend im Bienenstock. Da kam die weise Königin aus ihrer Stube und fragte, was ihr Volk so sehr beschäftige.

Aufgeregt versuchten alle Bienen zu berichten und zu erklären, welches Tier zu sein nun von Vorteil wäre. Die Bienenkönigin fragte, wie sie auf die Diskussion gekommen waren. Dann sollte die kleine Biene erzählen, was ihr an dem Tag passiert war. Die Königin hörte aufmerksam zu und fragte dann „Wer von euch sammelt gerne Pollen für den Honig ein?“ Alle Sammlerbienen hoben den Flügel.

„Wer von euch fliegt gerne durch die Luft von Blüte zu Blüte?“ Wieder hoben alle Sammlerinnen die Flügel. „Und wer von euch lebt gerne in unserem Bienenvolk?“ Alle Bienen hoben ihre Flügel. Die Königin lächelte. „Ein Fisch kann das nicht. Eine Katze ebenso wenig und auch die Ameisen können all dies nicht.“ Sie schaute gütig auf ihre Bienen. „Jedes Tier hat Fähigkeiten, die es zum Leben braucht und trägt damit seinen Teil in dieser Welt bei. Fische könnten außerhalb des Wassers nicht leben, Ameisen können nicht von Blüte zu Blüte fliegen und Katzen haben noch nie die Welt aus der Luft heraus betrachten können. Freut euch an der Vielfalt des Lebens und seid dankbar für das, was euch das Leben geschenkt hat.“

Am nächsten Tag flog die kleine Biene wieder los, um Pollen zu sammeln. Doch diesmal flog sie mit einem Lächeln. Sie freute sich und war dankbar, eine Biene zu sein. Auch die anderen Bienen kamen mit Freude, Dankbarkeit und Stolz in den Bienenstock zurück. Und am Abend sprachen sie miteinander, wie schön es ist, eine Biene zu sein.

Und im Bienenstock war ein einzigartiges Summen zu hören…

 

Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente”.

 

 

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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30 Aug

Brombeeren (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2016

 

Brombeeren
-gewidmet A.C. LoClair-

 

Ein Mann ging zum Arzt. Als dieser ihn sah, schaut er ganz besorgt, „Kasper, was ist denn mit Dir passiert – Du siehst ja furchtbar aus.“ Kasper hatte völlig zerkratzte, wunde Hände und sah sehr übermüdet aus.

„Alles wegen der Brombeeren!“, schnaubte er dem Arzt entgegen.

„Wegen der Brombeeren?“, fragte der Arzt nach.

„Gestern gegen Zwölf kam meine Nachbarin vorbei und erzählte, dass meine Brombeeren im Garten reif sind. Da wir immer gegen 1 Uhr essen, bin ich gleich los geradelt.“, berichtete Kasper.

„Aber brauchst Du nicht fast zwanzig Minuten, bis zu Eurem Garten?“, fragte der Arzt.

„Ja, deshalb wollte ich auch gleich los. Und sie waren schon reif – gut reif.“, erzählte Kasper weiter.

„Und ich dachte, Du magst keine Brombeeren, weil Du sie nicht verträgst.“, hakte der Arzt nach.

„Mag ich auch nicht, aber…

Gefallen gefunden und neugierig, wie es weiter geht? Die vollständige Geschichte und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

 

 

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03 Mai

Das Glück des Hasen (Therapeutische Geschichte)

-gewidmet Michi, Kai, Jan und Tim-

 

Gleich hinter dem Wald, wo die Wiesen begannen war der Hoppelbergweg. Und in Nummer 7 wohnte der kleine Hase Löwenzahn. Eigentlich hieß er Cäsar Carl Conrad vom Hoppelberg, aber weil er sooo gerne am Löwenzahn roch und Blüten vernaschte, nannte ihn alle Löwenzahn. Das war auch viel kürzer. Außerdem war er ein recht mutiger kleiner Hase, aber manchmal etwas neugierig.

Wenn er nicht gerade auf den Wiesen am Löwenzahn mümmelte, spielte er am liebsten mit seinem roten Ball. Eines Tages spielte er mit seinen Freunden und sein roter Ball flog weiter als sonst … bis vor einen Zaun. „Schnell, schnapp Dir den Ball und dann weg hier“, riefen seine Freunde. „Wieso?“, fragte Löwenzahn. „Da wohnt der alte Grummel. Der mag keine Kinder, keine Bälle und auch sonst niemanden. … Da sollen schon kleine Hasen verschwunden sein, wenn sie auf seinem Grund waren.“

Nun war Löwenzahns Neugierde natürlich erst recht geweckt. Und schon polterte der alte Grummel aus seiner Hütte. „Verschwindet hier. Ihr habt hier nichts zu suchen. Ich mach Euch gleich Beine.“ Die Häschen liefen weg … bis auf Löwenzahn. „Hallo, ich bin Löwenzahn. Sie haben einen schönen Garten und einen Ort für Ihr Häuschen. Es ist geschützt genug, bekommt aber noch ausreichend Sonne, ist nicht gleich zu sehen und die Rüben wachsen hier besonders gut.“, sagte Löwenzahn unbeeindruckt. „Das … das hast Du gut bemerkt.“, antwortete Grummel überrascht, „Aber nun geh wieder und störe mich nicht“. „Was machen Sie denn gerade?“, fragte Löwenzahn einfach darauf los. „Nichts!“ grummelte Grummel in seinen Bart. „Und dabei störe ich Sie?“ fragte Löwenzahn spitzbübisch. Grummel fühlte sich ertappt, konnte sich aber dem herzlichen Humor des Kleinen kaum entziehen.

„Kennst Du Dich mit Blumen aus?“ fragte Grummel. „Ja, am liebsten mag ich Löwenzahn. Aber auch Tulpen, Gänseblümchen, … aber noch längst nicht alle.“ „Möchtest Du mehr Blumen kennenlernen?“, fragte Grummel. „Oh ja. Kannst Du sie mir erklären? Ähm … Sie.“ „Schon gut, Du kannst Grummel sagen. Aber nun geh wieder nach Hause, sonst machen sich Deine Eltern noch Sorgen.“

Der kleine Löwenzahn ging nun fast jeden Tag zu Grummel und lernte über Pflanzen und Blumen, wo und wie man sie sät und woran, man sie erkennt. Grummel wusste viel und verdiente seinen Namen von Tag zu Tag immer weniger. Er mochte den kleinen Löwenzahn. Die anderen Hasen mieden Grummel, erzählten sich Geschichten über ihn. „Wieso heißt Du eigentlich Grummel?“, fragte Löwenzahn. „Vor langer Zeit…

Gefallen gefunden und neugierig, wie es weiter geht? Die vollständige Geschichte und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

Hasen, Das Glück des Hasen

 

<class=“entry-title“> Praxis Der Zuhörer -Steffen Zöh

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

 



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