Das Meer in mir (Therapeutische Geschichte)

-inspiriert von Nicki-

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Seit meiner Kindheit darf ich im Sommer (m)eine Zeit an der Ostsee verbringen. Ich liebe den Geruch von Mischwald, der auf das Meer trifft. Es liegt Salz in der Luft und wenn die Sonne den Waldboden wärmt, gibt das einen einzigartigen Duft.

Schon als kleines Kind hatte ich eine besondere Beziehung zum Meer und zu Wasser. Ich konnte nicht lange genug am und im Wasser spielen. Das Wasser und die Wellen haben mich schon früh fasziniert, wenn man den Erzählungen meiner Mutter glauben darf. Mein Opa sagte dann gern: „Der Junge hat wohl Wasser in seinen Adern.“

Mein Opa verbrachte den ganzen Sommer in dem kleinen Häuschen an der Ostsee, mit dem auch ich so viele wundervolle Kindheitserinnerungen verbinde. Er war handwerklich sehr begabt. Viele Tricks und Fertigkeiten habe ich bei und von ihm gelernt. Wenn es manchmal nicht gleich klappte und ich lieber spielen wollte, sagte er: “Da steckt mehr in dir – versuch es nochmal.“ In meinen Ohren war es ein „Meer“, das da in mir stecken sollte“ und ich grinste. Und doch prägte sich dieser Satz bei mir ein.

Wenn es einmal schwer oder schwieriger wurde, hörte ich diese Stimme in mir: „Da ist ein Meer in dir.“ und ich …

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(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

 

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Steffen@dmin

    Vielen Dank.

  2. Ute Freyaldenhoven

    Es ist sehr schön die Tiefe des Meeres in deinem Text wahrnehmen zu können. Ich danke dir dafür.

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