11 Dez

3x in Top10 Kurzgeschichten auf “nur positive Nachrichten”

Top10 Kurzgeschichten bei nur-positive-nachrichten

https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten, Stand 10.12.2018

Heute (10.12.18) habe ich entdeckt, dass drei meiner Kurzgeschichten in den Top10 bei nur-positive-nachrichten.de gelistet sind. “Die gestohlene Zeit” ist derzeit Platz 1.

Es berührt mich sehr, macht mich stolz und glücklich, dass meine Geschichten so viele Menschen interessieren und erfreuen.

Als ich ich meine erste Geschichte schrieb, war es ein “Zufall”. Ich wollte etwas in meinem Blog schreiben, was auf meine Praxis und meine Arbeit aufmerksam machen sollte. Im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Inspirationen zu mir, die ich gerne in den Geschichten verarbeiten wollte.

Bei meiner Arbeit mag ich es, Ideen zu säen, anstatt Rat-Schläge zu geben. Meine Geschichten sollen genau das, Anregungen geben, Ideen säen und zum Nachdenken anregen.

 

 

Ich bin schon sehr gespannt, wie meine neueste Weihnachtsgeschichte “Das Weihnachts-Ei” bei den Leser_inne_n ankommt.

 

Das Weihnachts-Ei - eine moderne Weihnachtsgeschichte. #Herzgeschichten, #SinnSationsGeschichten

 

 

In diesem Sinne allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

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10 Dez

Das Weihnachts-Ei auf “Nur positive Nachrichten”

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2016Meine neueste Weihnachtsgeschichte “Das Weihnachts-Ei” wurde nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht.

Eine moderne Weihnachtsgeschichte über ein “Weihnachts-Ei”, das so viel veränderte.

Weihnachts-Eier? Gibt es nicht? Sicher?

Viel Spaß beim Lesen.

 

Das Weihnachts-Ei

 

 
 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

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06 Dez

Weihnachtliche Lesung Herzgeschichten im Käthe-Dorsch-Haus Berlin

 

Der Besuch in einem Seniorenheim / Pflegeheim ist etwas Besonderes. Er wird noch besonderer, wenn man wie ein Weihnachtswichtel verkleidet den Bewohnern kleine Weihnachtsgeschichten – Weihnachtslichter – vorliest.

 

Am 4.12.18 war ich ein weiteres Mal zu Besuch im Käthe-Dorsch-Haus und habe als vorweihnachtliche Einstimmung aus meinen “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” (Lehmanns Media) vorgelesen.

 

weihnachtliche Lesung im Käthe Dorsch-Haus Berlin 4.12.18

 

Die Einrichtung ist schon wundervoll weihnachtlich geschmückt und für die Adventszeit mit den Bewohnern vorbereitet.

 

weihnachtliche Lesung im Käthe Dorsch-Haus Berlin 4.12.18weihnachtliche Lesung im Käthe Dorsch-Haus Berlin 4.12.18

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an die herzliche Aufnahme, die freundliche Unterstützung vor Ort durch Betreuungsassistentin Nataša, die mich die ganze Zeit begleitete, und insbesondere an die leitende Ergotherapeutin Laura Lindner, die diese Lesungen ermöglichte.

 

 

Ich habe mich bewusst entschieden, Lesungen auch für ältere Menschen anzubieten. Sollte ich eines Tages meinen Lebensabend verbringen, möchte ich so viel Eigenständigkeit und Freiheiten genießen, wie mir möglich ist.

Bei Interesse – bitte melden.

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017


 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

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05 Dez

Lesung Weihnachtslichter

 

 

Herzgeschichten weihnachtliche Lesung Weihnachtslichter 2.12.18

 

Ich hatte die Möglichkeit, tolle Räumlichkeiten zu nutzen, wofür ich sehr dankbar bin.

 

 

 

 

 

 

 

Lesung Herzgeschichten für kleine Glücksmomente in Berlin am 25.8.18Ich freue mich sehr über die beiden Lesungen am 1. Adventssonntag. Die erste Lesung um 15:00 war durch Kinder (5-8 Jahre) gut besucht. Durch kleine Einlagen und Mitmachaktionen, konnten die kleinen Zuhörer gut einbezogen werden.

 

 

 

Herzgeschichten weihnachtliche Lesung Weihnachtslichter 2.12.18

Ein besonderer kleiner Zuhörer, Hendrik, hat mir ein “Weihnachtslicht” gebastelt, mitgebracht und geschenkt. Es ist sehr süß und ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich werde es wohl zukünftig zu den “Weihnachtslicht”-Lesungen mitnehmen.

 

 

 

 

 

Leider konnten krankheitsbedingt nicht alle Reservierungen genutzt werden. Die anwesenden Damen bei der zweiten Lesung haben nach eigenem Bekunden, die Lesung genoßen. Als Premiere habe ich eine noch unveröffentliche Weihnachtsgeschichte gelesen. Über das Feedback habe ich mich sehr gefreut.

“Weihnachtslichter” sind keine klassischen Weihnachtsgeschichten, beleuchten jedoch den Kern von Weihnachten und stimmen auf die Adventszeit ein.

 

Herzgeschichten weihnachtliche Lesung Weihnachtslichter 2.12.18

 

In diesem Sinne allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

Herzlichst
Steffen Zöhl

 

 

Weitere Lesungen folgen in 2019…

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

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05 Dez

Messe Alternative Heilmethoden 1.12.18 im Bürgerhaus Zehlendorf

Messe Alternative Heilmethoden Bürgerhaus Zehlendorf 1.12.18 Vortrag Hypnosetherapie bei Ängsten

 

Am Sa 1.12.18 waren meine Kollegin Sylvia Porstein und ich mit einem Stand auf der Messe Alternative Heilmethoden im Bürgerhaus Zehlendorf vertreten. Neben der Vorstellung meiner “Praxis Der Zuhörer” und den Schwerpunkten Ängste, Phobien, Stress und Zwischenmenschliches habe ich auch mein Buch “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” (Lehmanns Media) präsentiert.

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

In der vorweihnachtlichen Zeit konnte ich ettliche Besucher_innen für den Kauf eines Buches begeistern. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Die letzten acht Geschichten sind ja auch “Weihnachtslichter” und momentan besonders schön zu lesen.

 

Messe Alternative Heilmethoden Bürgerhaus Zehlendorf 1.12.18 Vortrag Hypnosetherapie bei Ängsten

 

Mein großer Wunsch, einen Vortrag halten zu können, ging in Erfüllung. Ich hatte mich bewusst für ein freies Vortragen entschieden, um auf die Reaktionen der Zuhörer_innen eingehen zu können. Da “Hypnosetherapie bei Ängsten und Phobien” einer meiner Schwerpunkte ist, konnte ich gut praktische Beispiele einbringen, um die Wirkungsweisen zu verdeutlichen. Da im Anschluss einige Teilnehmer an den Stand kamen und sich unterhielten oder Visitenkarten mitnahmen, gehe ich davon aus, dass sie zufrieden waren.

 

 


(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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27 Nov

BuchMesse BuchBerlin2018

Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl auf der Buchmesse BuchBerlin 2018 24.11. / 25.11.18
Meine erste Buchmesse …

war eine tolle Erfahrung für mich. Ich durfte viele wunderbare Menschen kennenlernen, Kontakte knüpfen, konnte meine Herzgeschichten verkaufen und Interessierte für die Lesungen am So 2.12.18 begeistern.

 

 

 

 

 

Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl auf der Buchmesse BuchBerlin 2018 24.11. / 25.11.18

Hier durfte ich auch erstmals die von mir sehr geschätzte Gisela Rieger persönlich kennenlernen. Sie motivierte mich zur Veröffentlichung meiner Geschichten in einem Buch und verwendet auch einer meiner Geschichten in einem ihrer Bücher.

 

 

 

 

 

Ich hatten sehr, sehr nette StandnachbarINNEn, was mir die Zeit, wenn mal keine Messebesucher vorbeikamen, angenehmer machte und wir uns gegenseitig motivierten.

 

Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl auf der Buchmesse BuchBerlin 2018 24.11. / 25.11.18

 

 

 

Für Kurzentschlossene:  noch sind ein paar Plätze frei

Praxis Der Zuhörer Lesung Weihnachtslichter aus Herzgeschichten 2.12.18 kostenfrei

 

Weihnachtslichter – Lesung von Kurzgeschichten
zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit für Kinder und Erwachsene “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” (Lehmanns Media).

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Am 1. Advent, Sonntag, 2. Dezember 2018, finden 2 Lesungen (15:00 und 18:00)  statt. Beide sind auf ca. 90 min ausgelegt und werden Raum für einen Austausch geben. Die erste Lesung um 15:00 ist vorzugsweise für Familien mit Kindern (ab ca. 6 Jahre) sowie  Schüler_innen gedacht.  Für Interessierte ist der Erwerb und auf Wunsch das Signieren eines Buches möglich.

 

 

Lesung Herzgeschichten für kleine Glücksmomente in Berlin am 25.8.18

 

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für das bereitgestellte Wasser / den Tee oder den Kauf eines Buches, freue ich mich natürlich.   ;o)

 

 

 

Kurz und knapp

Termin:  So, 2.12.2018,  15:00 bzw. 18:00, jeweils ca. 90 min
Veranstaltungsort:  Berlin Schöneberg, Nähe U Bayerischer Platz
Teilnahme kostenfrei

Anmeldung (erforderlich)  gern per Mail (15:00 / 18:00)
oder Telefon 030 / 343 910 83.

Die genaue Adresse und Wegbeschreibung versende ich mit der Anmeldebestätigung.

 

Auf Wunsch biete ich Lesungen auch für Schulen oder Senioren-, Pflege- und Krankenhauseinrichtungen an.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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05 Okt

Lesung Weihnachtslichter So 2.12.2018

Praxis Der Zuhörer Lesung Weihnachtslichter aus Herzgeschichten 2.12.18 kostenfrei

 

Weihnachtslichter – Lesung von Kurzgeschichten
zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit für Kinder und Erwachsene

 

“Ein Weihnachtslicht ist eine besondere Erscheinung. Es leuchten zwar zur Weihnachtszeit viele Lichter, aber Weihnachtslichter leuchten, wo menschliche Wärme, Herzlichkeit und Liebe sich zeigen. Dabei ist ein Weihnachtslicht nicht unbedingt heller oder größer als andere Lichter und es leuchtet auch nicht nur im Dezember. Es ist aber ein Licht, das so voller Wärme leuchtet, dass es Menschen berührt und Herzen wärmt. Von acht dieser Weihnachtslichter will ich berichten.”

… so beginnen die “Weihnachtslichter” in meinem Buch “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” (Lehmanns Media).

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

Am 1. Advent, Sonntag, 2. Dezember 2018, finden 2 Lesungen (15:00 und 18:00)  statt. Beide sind auf ca. 90 min ausgelegt und werden Raum für einen Austausch geben. Die erste Lesung um 15:00 ist vorzugsweise für Familien mit Kindern (ab ca. 6 Jahre) sowie  Schüler_innen gedacht.  Für Interessierte ist der Erwerb und auf Wunsch das Signieren eines Buches möglich.

 

 

Lesung Herzgeschichten für kleine Glücksmomente in Berlin am 25.8.18

 

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende für das bereitgestellte Wasser / den Tee oder den Kauf eines Buches, freue ich mich natürlich.   ;o)

 

 

 

Kurz und knapp

Termin:  So, 2.12.2018,  15:00 bzw. 18:00, jeweils ca. 90 min
Veranstaltungsort:  Berlin Schöneberg, Nähe U Bayerischer Platz
Teilnahme kostenfrei

Anmeldung (erforderlich)  gern per Mail (15:00 / 18:00)
oder Telefon 030 / 343 910 83.

Die genaue Adresse und Wegbeschreibung versende ich mit der Anmeldebestätigung.

 

Auf Wunsch biete ich Lesungen auch für Schulen oder Senioren-, Pflege- und Krankenhauseinrichtungen an.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

(Ansichten 129, 1 Ansichten heute)
19 Dez

Das Weihnachtslicht (Therapeutische Geschichte) 8/8

Ein Weihnachtslicht ist eine besondere Erscheinung. Es leuchten zwar zur Weihnachtszeit viele Lichter, aber Weihnachtslichter leuchten, wo menschliche Wärme, Herzlichkeit und Liebe sich zeigen. Dabei ist ein Weihnachtslicht nicht unbedingt heller oder größer als andere Lichter und es leuchtet auch nicht nur im Dezember. Es ist aber ein Licht, das so voller Wärme leuchtet, dass es Menschen berührt und Herzen wärmt. Von acht dieser Weihnachtslichter will ich Euch berichten.

 

8. Licht „Der Wunschzettel“
-gewidmet all denen, die an andere denken und die Welt jeden Tag im Kleinen und Großen etwas besser machen-

Theo(dor) ist acht Jahre alt und schreibt seinen Wunschzettel zum Weihnachtsfest. Als seine Mutter ihn findet, stutzt sie und spricht mit ihrem Mann. Eine neue Schultasche, neue Sportschuhe, eine blaue Winterjacke, eine Spiderman-Trinkflasche, eine Taschenlampe, einen MP3-Player und einen Schokoladenweihnachtsmann.

Ganz schön viel überlegen sich die Eltern. Die Mutter schaut in den Flur. Der Schulranzen ist nicht mehr neu, aber auch nicht so abgenutzt, dass er unbedingt ausgetauscht werden müsste, gleiches gilt für die Sportschuhe. Eine weitere Winterjacke – nun gut, Trinkflasche, Taschenlampe, MP3-Player – wären auch kein Problem. Aber irgendwie passte es nicht zu Theo. Sonst hatte er nie so viele Wünsche geäußert.

„Er wird auch älter.“, dachten sich die beiden, „Es könnte auch schlimmer sein. Und naja – er ist ja meistens ein guter Junge. Wir könnten das schon möglich machen.“ Und doch schlafen beide mit einem eigenartigen Gefühl ein und fragen sich, was ihren Sohn so verändert haben könnte.

Beim nächsten gemeinsamen Frühstück fragen sie ihn, wie er auf seine Liste gekommen ist. „Ist es zu viel?“, fragte Theo? „Nein, das geht schon in Ordnung. Wir fragen uns nur, was mit Deinem Schulranzen und den Sportschuhen nicht mehr ok ist?“, antwortete ihm seine Mutter.

„Weißt Du Mama, mit meiner Schultasche ist alles ok.“ Die Mutter stutzte und sah Theo fragend an. „Aber Marios Tasche ist so kaputt, dass er schon seine Sachen in einen Beutel hinlegt, damit sie nicht herausfallen. Seine Eltern haben momentan nicht so viel Geld. Ich wollte ihm eine Freude machen. … Das macht man doch zu Weihnachten.“ Die Eltern sahen sich sprachlos an. “ … und anderen Sachen?“, fragte der Vater vorsichtig nach. „Naja, eine Winterjacke bräuchte er auch, seine ist recht dünn und er zieht dann immer mehrere Pullover an. Und Leon fand meine neuen Schuhe so toll, weil die schon in dem großen Fußballstadion waren – dann brauche ich andere. Sophie fährt sehr lange mit dem Bus – dann kann sie Musik hören und fühlt sich nicht so allein. Die Taschenlampe ist für Oma, dann findet sie ihre Brille besser, wenn sie mal wieder unter das Sofa fällt. … Die Trinkflasche könnte ich für den Sportunterricht brauchen, da habe ich immer mehr Durst und der Weihnachtsmann …“, da grinste er nur noch.

Die Eltern waren so stolz auf ihren kleinen Jungen. Der Vater strich ihm über den Kopf und in den Augen der Mutter löste sich eine Träne. Die Kerze auf dem Tisch leuchtete wohl noch nie so warm und hell … und ein Weihnachtslicht wurde geboren.

 

 


Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

(Ansichten 56, 1 Ansichten heute)
13 Dez

Das Weihnachtslicht (Therapeutische Geschichte) 7/8

Ein Weihnachtslicht ist eine besondere Erscheinung. Es leuchten zwar zur Weihnachtszeit viele Lichter, aber Weihnachtslichter leuchten, wo menschliche Wärme, Herzlichkeit und Liebe sich zeigen. Dabei ist ein Weihnachtslicht nicht unbedingt heller oder größer als andere Lichter und es leuchtet auch nicht nur im Dezember. Es ist aber ein Licht, das so voller Wärme leuchtet, dass es Menschen berührt und Herzen wärmt. Von acht dieser Weihnachtslichter will ich Euch berichten.

 

7. Licht „Der Hund des Fleischers“
-gewidmet Luna-

Amadeo hatte einen kleinen Laden, in dem er Fleisch verkaufte. Seinem kleinem Sohn hatte er einen Hund geschenkt. Oftmals kauften die Leute das Fleisch, ließen es von Amadeo entbeinen und dann bekam der Hund den Knochen. Seine Kunden kannten das und die meisten waren damit sehr einverstanden. Sein Sohn liebte diesen Hund und spielte oft im und vor dem Laden mit ihm. Die Familie hatte nicht viel, aber der Laden ermöglichte ein recht angenehmes Leben.

Eines Tages kam ein neuer Kunde in den Laden. Er war gut gekleidet und kaufte etwas Fleisch. Seine Nachbarin hatte ihm Amadeos Fleischgeschäft empfohlen. Auch dieser Kunden ließ sich die Knochen aus dem Fleisch entfernen. Gerade wollte Amadeo den Knochen dem Hund wie gewohnt zuwerfen. Als der Mann das sah, sagte der Mann „Den Knochen packen Sie bitte ein.“

Amadeo war verwundert, warum war dieser Mann wohl so knauserig war. Gönnte er seinem Hund nicht mal einen Knochen? Dieser Kerl musste wohl ein gemeiner, geiziger Mensch und Hundehasser sein. Der sah auch gleich so komisch aus. „Naja, wer weiß, wo der auch herkommt!“, dachte er sich, als der Mann seinen Einkauf einpackte und zur Tür hinausging. Der Mann schaute auf den kleinen Sohn und den Hund und ging.

Kurz darauf kaufte der Mann wieder bei Amadeo ein. Diesmal ein Stück Filet. „Na klar – der kauft natürlich Fleisch gleich ohne Knochen – damit er bloß nichts an den Hund abgeben muss“, dachte sich Amadeo noch und unterdrückte sein Grummeln. Der Mann lächelte und ging. „Wie kann jemand einfach Hunde hassen? Der Hund hat ihm doch gar nichts getan. Aber was interessiert den schon mein Hund?“

Einige Tage später kam der Mann erneut. In Amadeo brodelte es schon, als er den Mann nur sah, aber war er höflich – schließlich war es ein Kunde. Wieder bestellte der Mann ein Stück Fleisch und ließ sich den Knochen herausschneiden. „Lassen sie ruhig etwas Fleisch am Knochen.“, sagte der Mann zu Amadeo. „Nun gut“, dachte sich Amadeo und schnitt großzügig den Knochen frei. Amadeo wollte den Knochen gerade einpacken, da nahm der Mann den Knochen und gab ihm den Hund. Er streichelte ihn und wollte gerade gehen, als sich Amadeo ein Herz fasste und ihn ansprach.

„Werter Herr, ich verstehe das nicht. Ihr habt nun schon mehrfach bei mir eingekauft und dem Hund keine Knochen gegeben. Was ist geschehen?“ Der Mann sah ihn freundlich an und sagte „Beim ersten Mal kaufte ich Huhn. Ich wusste zwar von meiner Nachbarin, dass Ihr die übrig gebliebenen Knochen gerne mal Eurem Hund gebt, aber ich sah auch Euren Sohn.“ Amadeo blickte ihn verwundert und fragend an. „Euer Sohn liebt diesen Hund ganz offensichtlich. Hühnerknochen können leicht splittern und Hunde könnten sich daran verletzen oder sogar sterben. Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen.“, sagte der Mann ruhig, “…und ich konnte die Knochen noch auskochen. So wurde die Brühe kräftiger. Mein Sohn war erkältet – die Suppe hat ihm geholfen.“

Amadeo war sprachlos – das hatte er nicht erwartet. Der Mann sah die Verwunderung in Amadeos Gesicht. „Beim zweiten Mal ging es meinem Sohn schon wieder gut und er wünschte sich ein Filetstück. Da ist leider kein Knochen dran. Aber heute habe ich Rind gekauft. Da soll der Hund auch seinen Knochen bekommen – er musste ja schon lange warten.“, sagte der Mann zwinkerte mit einem Auge.

Amadeo war überrascht, berührt und beschämt zugleich. Wie konnte er nur so falsch gelegen haben? Der Mann mochte Hunde ganz offensichtlich. Er lächelte und Amadeo lächelte zurück. „Vielleicht kommt mein Sohn beim nächsten Mal mit … er mag Hunde auch sehr und ist etwa so alt wie Euer Sohn.“, verabschiedete sich der Mann. Amadeo strahlte und sein Herz begann zu leuchten. Ein Weihnachtslicht leuchtete in ihm.

 

Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

(Ansichten 55, 1 Ansichten heute)
29 Nov

Das Weihnachtslicht (Therapeutische Geschichte) 5/8

Ein Weihnachtslicht ist eine besondere Erscheinung. Es leuchten zwar zur Weihnachtszeit viele Lichter, aber Weihnachtslichter leuchten, wo menschliche Wärme, Herzlichkeit und Liebe sich zeigen. Dabei ist ein Weihnachtslicht nicht unbedingt heller oder größer als andere Lichter und es leuchtet auch nicht nur im Dezember. Es ist aber ein Licht, das so voller Wärme leuchtet, dass es Menschen berührt und Herzen wärmt. Von acht dieser Weihnachtslichter will ich Euch berichten.

 

5. Licht „Schatten in der Nacht“

Es war einer dieser kalten Winternächte, wo keiner gerne draußen war. Jochen saß in seinem roten Pförtnerhäuschen und kochte gerade Tee. Er dachte schon daran, dass er in ein paar Minuten wieder mit Hektor raus musste, um einen Kontrollgang durchs Gelände zu machen. Hektor lag noch friedlich neben dem kleinen Ofen, der das Häuschen wärmte. „Na komm Hektor, alter Junge. Es ist Zeit für unsere Runde. Hektor freute sich vermutlich -trotz der Kälte- deutlich mehr über eine Runde Gassi als Jochen. Kaum draußen, zog Hektor schon an der Leine. Aber irgendwie zog er zu zielgerichtet, als das er nur sein Geschäft verrichten wollte. Vielleicht hatte sich mal wieder ein Kaninchen im Gebüsch versteckt.

Jochen machte den Job schon einige Jahre und war doch immer wachsam geblieben, auch wenn bisher noch niemand in seiner Schicht unerlaubt das Betriebsgelände betreten hatte. Plötzlich schlug Hektor an und in einer dunklen Ecke neben einem Lüftungsschacht glaubte er einen Schatten zu sehen. Er hielt sein Funkgerät parat, um im Bedarfsfall die Zentrale informieren zu können und versuchte mit der anderen Hand Hektor und seine Taschenlampe zu koordinieren. Und tatsächlich schien jemand über dem Warmluftschacht zu kauern. „Kaum raus oder ich lasse den Hund los!“ rief er in die Ecke.

Er wusste zwar, dass Hektor viel zu gutmütig und in die Jahre gekommen war, aber die mögliche Einbrechern zum Glück nicht. „Bitte nicht!“, hörte er nur eine fast kindliche Stimme. Er war näher gekommen und entdeckte eine junge Frau vielleicht sogar noch ein Mädchen, das zusammengekauert über dem zumindest etwas wärmeren Lüftungsschacht saß. „Los komm her. Aber ich will Deine Hände sehen.“ – das wollte er schon immer mal sagen. Es klang so professionell. Fast freute er sich schon darüber. „Was machst Du hier und wer bist Du?“, fragte er und tat dabei recht streng. „Iris… ich heiße Iris. Und ich … ich weiß nicht wohin“, begann sie zu weinen.

„Hier kannst Du nicht bleiben.“, entgegnete ihr Jochen, „Los komm mit.“ Iris befürchtete das Schlimmste – Anzeige, Polizei oder wieder raus in die Kälte. Oder würde er … sie hatte schon einiges gehört. Und der große Hund machte ihr auch ein bisschen Angst. Sie gingen zum Pförtnerhäuschen. „Los rein mit Dir!“, Jochen hatte den rauen Charme einer Drahtbürste, aber wer ihn kannte, wusste, dass er das Herz am Recht Fleck hatte. „Willste einen Tee?“ Iris überlegte und sagte dann dankend zu. „Bist wohl abgehauen von zu Hause?“, fragte er. Da brach es aus Iris heraus. Der Streit mit der Mutter um ihren neuen Freund, die Tasse die ihr versehentlich runterfiel, die vielen lauten und bösen Worte die gefallen waren und wie sie sich davon geschlichen hatte.

Der Tee wärmte und mehr und mehr sah sie das schelmische Grinsen in seinem Gesicht. „Hab ich auch mal gemacht, da war ich 15.“, man sah seinem Gesicht an, wie er sich daran erinnerte, „drei Tag hab ich geschafft. Meine Mutter ist fast gestorben vor Sorgen. … Na, lass uns mal Deine Mutter anrufen, die macht sich bestimmt auch schon Sorgen um Dich.“ Nur zögerlich rückte, Iris die Telefonnummer heraus und Jochen zückte sein Handy.

„Hallo, hier ist Jochen. Die Iris ist hier bei mir.“, am anderen Ende konnte man die Erleichterung hören. „Wer sind Sie? Und wo ? Und was macht Iris bei Ihnen? Sie ist weggelaufen nach unserem Streit…“, sagte die noch aufgebrachte Mutter. „Ähm, nein nein. Äh … Sie hat mir nur meinen Hektor gebracht – der dumme Hund war mir einfach mit der Leine entwischt und ich bin nicht mehr so schnell…“, flunkerte Jochen. Er hatte das Mädchen schon ins Herz geschlossen und wollte nicht, dass sie Ärger bekommt. „Ach so“, hörte er am Telefon.

„Ach, so ein kleiner Streit …“, sprach er in sein Handy, “… da läuft sie doch nicht weg. Ein bisschen frische Luft … wir waren doch alle mal jung.“ Iris lächelte. „Danke, dass Du … dass Sie mich nicht …“ „Schon gut, Kleine“, grinste Jochen, „ich heiße Jochen.“ Dann rief er ein Taxi. „Aber Du musst mir versprechen, dass Du nicht wieder abhaust. Hier haste meine Nummer, … wenn es mal wieder Stress gibt. Ich sitze eh fast die ganze Zeit hier und mit Hektor kann ich mich nur sehr eingeschränkt unterhalten.“

In dem Moment leuchteten Iris’ Augen. Vermutlich eine Reflexion der Deckenleuchte … oder ? Als das Taxi kam, handelte Jochen gleich einen Preis aus und bezahlte den Fahrer. Iris stieg nochmal aus dem Auto aus und umarmte diesen Klotz von einem Mann, „Danke, Danke vielmals.“ Jochen lächelte nur und doch wurde es in ihm warm.

Zuhause nahm ihre Mutter sie sofort in die Arme und drückte sie fest. „Ich dachte schon, … Du wärest weggelaufen oder Dir wäre etwas passiert“, drückte die Mutter sie noch fester an sich. „Schon gut, Mama. Es war ein blöder Streit.“ Und wieder leuchteten ihre Augen … und ein Weihnachtslicht wärmte drei Menschen.

 

Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2016)

 

 

 

(Ansichten 75, 1 Ansichten heute)