06 Apr

Vorlese-Weltrekord 2022 in Berlin

Vorlese-Weltrekord-Versuch 2022 in Berlin

 

Nachtrag 23.04.2022

Jaaaaaa, der Weltrekord im Vorlesen ist erreicht! Und ich durfte dabei sein. Ich freue mich für und mit Berlin.

21 Tage lang – 504 Stunden haben knapp 700 Vorleser*innen über 800 Bücher und  Geschichten (über 50 Verlage) an 7 Locations in Berlin vorgelesen. Und ich durfte einer davon sein.

 

 

Beim Weltrekord-Versuch im Vorlesen in Berlin habe ich nun am 5.4.2022 ca. 0:15 bis 3:20 in der rbb Lounge meinen Beitrag geleistet und aus meinem Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ vorgelesen.

 

VorleseWeltrekord 2022 - Ich war dabei

 

 

 

 

Da es gemäß den Regeln erforderlich war, das ganze Buch am Stück zu lesen, war die Zeit erforderlich. Zum,Glück hielt mich die Aufregung die gesamte Zeit wach. Auf meine Teilnahmeurkunde bin ich schon stolz.

Vorlese-Weltrekord 2022 Berlin - ich war dabei

 

Ich finde dieses Gemeinschaftsprojekt von Leselounge e.V., rbb media und Bürgerstiftung Berlin toll und unterstützenswert. Lesen und Vorlesen ist etwas Wunderbares.

Wer noch mitmachen möchte – noch (Stand 5.4.22) gibt es freie Zeiten (meist in den Nachtstunden) und es ist im Online Livestream) verfolgbar.

 

 

Da die Handykamera relativ weit weg stehen musste, ist die Bild-/Tonqualität nicht so toll. Der Livestream wäre deutlich besser gewesen, jedoch gibt es ihn nicht als Mitschnitt.

 

 

 

 

 

VorleseWeltrekord 2022 - Ich war dabei

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist im Buchhandel oder per Mail direkt beim Verlag (11,95€) erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt einige, mich berührende Rezensionen zum Buch, für die ich sehr dankbar bin:
https://bibilotta.de/herzgeschichten-fuer-kleine-gluecksmomente/
https://www.amazon.de/Herzgeschichten
https://www.pummelfeechens-lesezimmer.de/

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2022)

 

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Vorlese-Weltrekord 2022 in Berlin
04 Apr

Vorlese-Weltrekord 2022 in Berlin

Vorlese-Weltrekord-Versuch 2022 in Berlin

Am 2. April 2022, dem Internationalen Kinderbuchtag, startete der Weltrekord-Versuch im Vorlesen in Berlin und soll am 23. April 2022, dem Welttag des Buches, nach 21 Tagen enden.

 

An folgenden Standorten findet das Vorlesen statt:

  • 2.-5.4.22  rbb Lounge – Studio 14
  • 5.-6.4.22  Heinrich-Böll-Bibliothek
  • 6.-7.4.22  EDEKA Wilhelmsruher Damm
  • 7.-10.4.22  Heinrich-Böll-Bibliothek
  • 10.-15.4.22  Janusz-Korczak-Bibliothek
  • 15.-20.4.22  Bettina-von-Arnim-Bibliothek
  • 20.-21.4.22  EDEKA Nollendorfplatz
  • 21.-23.4.22  Schloss Friedrichsfelde

 

Dieses Gemeinschaftsprojekt von Leselounge e.V., rbb media und Bürgerstiftung Berlin will den Weltrekord im Vorlesen erreichen durch 21 Tage live Vorlesen (ohne Pause und mit Online Livestream). Informationen gibt es auf der (vorstehend verlinkten) Internetseite von Leselounge e.V. und auf https://www.facebook.com/VorleseVerein.

 

Ich werde mich, wenn alles klappt, heute Nacht (geplant ca. 0:00-3:00 Uhr) in der rbb Lounge beteiligen und aus meinem Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente“ vorlesen. Sehr gespannt und etwas aufgeregt, freue ich mich auf die heutige/morgige Nacht. Wer zu später Zeit noch wach ist und Lust hat zuzuhören, ist herzliche eingeladen und kann den Online Livestream verfolgen.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist im Buchhandel oder per Mail direkt beim Verlag (11,95€) erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt einige, mich berührende Rezensionen zum Buch, für die ich sehr dankbar bin:
https://bibilotta.de/herzgeschichten-fuer-kleine-gluecksmomente/
https://www.amazon.de/Herzgeschichten
https://www.pummelfeechens-lesezimmer.de/

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2022)

 

 

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Vorlese-Weltrekord 2022 in Berlin
23 Dez

„Herzgeschichten“ bei Literatur zwischen den Jahren auf Radio 889fmkultur.de

SinnSationsGeschichten auf Radio 889fm Kultur

 

Radio 889fm Kultur hat eine sehr schöne Idee umgesetzt: „Literatur zwischen den Jahren“. Hier können Autor_innen ihre Werke vorstellen und lesen und die Hörer_innen über diese Zeit mit kulturellen Beiträgen unterhalten.

Ich habe mich daran beteiligt und zwei halbstündige Beiträge eingereicht. Diese werden:

am 25.12.20 zwischen 20:00 bis 22:00 Uhr und
am 31.12.20 zwischen 16:00 bis 18:00 Uhr

gesendet.

 

Mehr Informationen zur Sendung gibt es auf

https://www.facebook.com/889fmkultur/

https://www.889fmkultur.de/literatur-zwischen-den-jahren/

 

Mithören kann man hier:

https://player.lfm-audio.de/?station=889fmkultur&farbe=b30000&regler=an

http://stream.laut.fm/889fmkulturhttps://www.radio.de/s/lautfm-889fmkultur

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Mehr Geschichten findet man in meinem Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 . Es ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

Allen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes und vor allem ein gesundes
Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes und glückliches
Jahr 2021.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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„Herzgeschichten“ bei Literatur zwischen den Jahren auf Radio 889fmkultur.de
12 Okt

Interview und Lesung auf fakriro-online

 

Die Onlinemesse-Seite ist online und ich bin in der Halle 06: Vielfalt erleben bzw. unter Anthologien zu finden.

 

 

 

 

Meine Gastbeiträge:

17.10.  19:00  Interview
23.10.  17:00  Lesung aus »Herzgeschichten für kleine Glücksmomente«
24.10.  17:00  Zugabe aus »Herzgeschichten für kleine Glücksmomente«

Für das Interview habe ich mir unter den aktuellen Bedingungen eine kreative Lösung gesucht.

 

 

Für alle, die zu den angegebenen Zeiten nicht die Möglichkeit haben, werden hier die Videos veröffentlicht sein:

 

 

 

 

 

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist im Buchhandel oder per Mail direkt beim Verlag (11,95€) erhältlich.

 

 

 

 

 

Es gibt einige, mich berührende Rezensionen zum Buch:
https://bibilotta.de/herzgeschichten-fuer-kleine-gluecksmomente/
https://www.amazon.de/Herzgeschichten
https://www.pummelfeechens-lesezimmer.de/

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

 

 

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Interview und Lesung auf fakriro-online
03 Okt

„Herzgeschichten“ auf der FaKriRo Online-Messe

 

 

Die Frankfurter Buchmesse steht online vor der Tür und ebenso Fakriro Online

Fakriro Online soll vom 11. bis zum 25. Oktober Literaturbegeisterte anlocken.

Ich werde mit „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente“ dabei sein. Wenn alles klappt, bin ich mit einem kleinen Interview und Lesungen vertreten.

Auch wenn ich mit meinen Kurzgeschichten in Fantasie Krimi Romance vielleicht nicht zu 100% in das Genre hineinpasse, freue ich mich sehr, einer der Aussteller zu sein.

Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Mary und Sabrina.

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Mehr Geschichten findet man in meinem Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 . Es ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

(Ansichten 61, 1 Ansichten heute)
„Herzgeschichten“ auf der FaKriRo Online-Messe
09 Sep

„Herzgeschichten“ auf N8chtgeschichte.de

Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene

 

Vor einer Weile bekam ich folgende Anfrage:

„Sehr geehrter Herr Zöhl,

Wir sind ein Projekt von (angehenden) Psychologen, siehe auch Psytastic, und arbeiten derzeit an einer Website, auf der Gute Nacht Geschichten für Erwachsene veröffentlicht werden sollen. Während unserer Recherche sind wir auf die Seite „Nur positive Nachrichten“ (https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten) aufmerksam geworden, auf der Ihre therapeutischen/ psychologischen Geschichten zu finden sind. Wir denken, dass diese sehr gut in unser Konzept passen würden und wollen Sie deshalb fragen, ob auch wir einige Ihrer Geschichten auf unserer Website veröffentlichen dürfen…“

Ich fand das Projekt sehr schön und unterstützenswert und habe mich sehr gefreut, dass meine Geschichten auf Interesse gestoßen sind. Die Internetseite ist nun online unter https://n8geschichte.de und veröffentlicht verschiedene kurze Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene – zum Nachdenken und Entspannen.

 

 

Es freut mich sehr und ich bin stolz, dass meine drei Geschichten (Der Zuhörer, Die kleine Biene und Die Welle) dabei sind:

https://n8geschichte.de/2020/06/10/der-zuhoerer-therapeutische-geschichte-kurz-psychologisch/

http://n8geschichte.de/2020/06/10/die-kleine-biene-therapeutische-geschichte/

http://n8geschichte.de/2020/06/10/die-welle-therapeutische-geschichte/

 

Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

 

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Mehr Geschichten findet man in meinem Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 . Es ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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„Herzgeschichten“ auf N8chtgeschichte.de
05 Sep

Ein tolles Feedback zu meiner Geschichte „Das Aber-Männchen“

Ich bin gerade so erfreut und beseelt über eine Rückmeldung, die ich kürzlich erhielt.

Anfang des Jahres wurde ich vom Seraphischen Liebeswerk Solothurn SLS angefragt, ob einige meiner Geschichten in der selbst aufgelegten Zeitschrift „Antonius von Padua“ veröffentlicht werden dürfen. Die erste war „Das Aber-Männchen“ und gerade aktuell „Die gestohlene Zeit“.

Dann bekam ich eine Rückmeldung von Schwester Klara zur ersten Geschichte:

„Inzwischen sind noch zwei „Echos“ auf die Erzählung „Das Aber-Männchen“ bei uns eingetroffen. In einem Brief schrieb jemand:

Die Geschichte im letzten Antoniusheft vom «Aber-Männchen» hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Sie ist wirklich zauberhaft und wundervoll! Vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag.

In einem zweiten Brief berichtete eine Frau, dass ihr Enkel sich nach dem Lesen der Geschichte gleich hinsetzte, um das Aber-Männchen zu zeichnen.“

Das Foto der Zeichnung war im Anhang und sie war so freundlich, beim jungen Künstler Jamiro und seiner Familie die Erlaubnis zur Veröffentlichung einzuholen. Daher freue ich mich sehr das Bild zu zeigen:

 

Zeichnung Jamiro zu Das Aber-Männchen aus Herzgeschichten für kleine Glücksmomente

 

Und hier auch nochmal die Geschichte dazu:

 

Das Aber-Männchen
(Therapeutische Geschichte)
-gewidmet Sabine Gerbrand-

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017In einem Wald nahe einer Wiese und einem kleinen Bach leben die Waldlinge. Du musst wissen, dass Waldlinge etwa so aussehen wie Menschen, nur viel kleiner. Selbst wenn du mal in diesen Wald kommen solltest, wirst du sie wohl nicht entdecken, denn sie leben gut versteckt. Waldlinge leben von und mit dem, was der Wald ihnen bietet. Im Winter ziehen sie sich unter die Erde in ihre Baumkeller zurück.

In diesem Dorf der Waldlinge lebte einer, den alle nur das Aber-Männchen oder Aberich nannten. Vielleicht nicht immer und doch sehr häufig, hörte man ihn etwas sagen wie: „aber ich wollte doch nur …“ oder: „das ist gut, aber zu groß/klein/viel/ wenig für mich“ So wurde aus dem häufigen „aber ich …“ der Aberich.

Auch wenn die anderen Waldlinge zum Beispiel etwas Neues gefunden, hergestellt oder verschönert hatten, hörten sie etwas wie „Das sieht schön aus, aber zu … bunt oder zu dunkel oder zu hell für mich.“ oder „Ein schöne Idee, aber ich glaub das wird schwer … und wer soll das ganze bezahlen?“ oder „und wer braucht schon … ?“

Man könnte glauben „aber … zu“ oder „und wer …“ wären seine Lieblingsworte. Eigentlich war Aberich nur etwas unsicher und manchmal auch etwas neidisch auf das, was andere geschafft hatten. So versuchte er, damit besser klar zu kommen, dass er manche Dinge nicht hatte oder konnte. Wenn er sich die Dinge weniger schön redete, empfand er es leichter.

Die anderen Waldlinge fanden es natürlich schade, wenn er an ihren Sachen etwas bemängelte und immer etwas fand, was „zu“ klein, groß, schwer, leicht, hart, weich etc. war. Irgendwann zeigten ihm immer weniger Waldlinge die Dinge, die sie so gefunden, geerntet oder gebaut hatten, denn keiner wollte wieder hören, was dem Aberich nicht gefiel. Als Aberich das bemerkte, wurde er traurig. Es beschäftigte ihn sehr. Er dachte darüber nach und schlief dabei irgendwann ein.

Im Traum erlebte er viele dieser Begegnungen mit den anderen Waldlingen. Plötzlich fiel auch ihm auf, dass er sehr oft “… aber zu …“ oder „und wer …“ sagte. Eigentlich wäre es doch schöner, wenn er sich mit den anderen freuen könnte, anstatt sie zu beneiden. Er sah in seinem Traum, wie traurig manche der anderen Waldlinge wurden, wenn er meistens etwas auszusetzen hatte. Diese Worte „ABER ZU“ und „UND WER“ wurden immer größer und größer in seinem Traum, wie riesige Felsblöcke.

Plötzlich schwebten die Felsen über seinem Kopf und drohten ihn zu erschlagen. Aberich bekam ordentlich Angst und hob die Hände über seinen Kopf. Da begannen die Felsblöcke in kleinere Steine zu zerspringen.

Jeder Stein wurde zu einem der Buchstaben und die drehten sich vor ihm. A, B, E, R, Z, U wirbelten hin und her und dann sah er es: Die Steine passten zusammen … doch irgendwie anders. Er sortierte die ganzen Buchstaben neu und lächelte. Aus „ABER ZU“ wurde: „ZAUBER“ und aus „UND WER“ entstand: „WUNDER“.

Als Aberich am nächsten Morgen aufwachte, sah man ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht. Er sprang auf, machte sich fertig und ging durchs Dorf. Manchmal entdeckte er etwas Neues im Dorf und sagte „Das ist sehr schön …“ und die anderen Waldlinge fragten dann gleich “ … aber zu …?“ und er lächelte „und ZAUBERhaft“ oder „und WUNDERvoll“ entgegnete er.

Schnell sprach es sich im Dorf herum, dass etwas passiert war mit Aberich. Anfangs waren manche noch skeptisch, doch als sie merkten, dass er sich wirklich verändert hatte, freuten sie sich sehr. Und er freute sich, dass die anderen Waldlinge auch freundlicher zu ihm waren und gerne mit ihm sprachen. Sie zeigten ihm nun gerne ihre Sachen, die sie so gefunden hatten. Und immer mehr Waldlinge nannten ihn wieder bei seinem eigentlichen Namen: Caius.

 

Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Ein tolles Feedback zu meiner Geschichte „Das Aber-Männchen“
08 Aug

Wie man einen Fluss bestraft (Therapeutische Geschichte)

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

„Wie man einen Fluss bestraft“ heisst meine neueste Kurzgeschichte, die nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht ist. Sie befasst sich mit dem Thema „Schuld“ und wie wir sie so gern bei anderen suchen.

Manchmal könnte das Leben durch Akzeptanz und eigenverantwortliche Veränderung so viel leichter sein.

 

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

 

Hier gibt es die Hörversion:

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

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Wie man einen Fluss bestraft (Therapeutische Geschichte)
31 Jul

Die Weisheiten der alten Eule 9 (Therapeutische Geschichte)

Die Weisheiten der alten Eule © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

Die Weisheiten der alten Eule
(Therapeutische Geschichten)

In einer sehr alten Eiche lebte eine auch ziemlich alte Eule. Mit der Zeit konnte sie schlechter hören und sehen, aber die Tiere des Waldes gingen gern zu ihr, wenn sie Sorgen und Probleme hatten. Im Gespräch mit der alten Eule fanden viele Tiere ihre Lösungen und verstanden, was das eigentliche Thema war. Von einigen dieser Begebenheiten will ich berichten.

 

Die Kuh Nicole

Vielleicht fragt ihr euch, warum eine Kuh im Wald lebt, denn normalerweise leben Kühe ja eher auf einer Wiese. Aber die Kuh Nicole lebte schon so lange im Wald, dass keiner mehr wusste, warum. Auch sie selbst konnte es nicht mehr sagen und fühlte sich doch manchmal nicht dazugehörig. Eines Tages kam die Kuh an der alten Eiche, in der alte, weise Eule lebte, vorbei und setzte sich darunter. „Muuuhuu“ seufzte sie leise vor sich hin. Die weise Eule hörte es eine Weile und flog dann hinab zur Kuh Nicole.

„Duhu siehst traurig aus.“, sagte die Eule, „Hast Du Kuhummer?“ Da kullerten ein paar Tränen aus Nicoles Augen. „Ich habe mein Lächeln verloren“, schluchzte sie, „und weiss manchmal nicht, ob ich hier her gehöre oder wie es weitergehen soll. Ich bin doch nur eine Kuh. In meinem Leben habe ich schon so einiges erlebt und wurde oft verletzt.“ Die Eule nickte. „Eine Kuh im Wald … das ist doch komisch. Was soll ich denn hier? Mich will doch niemand hier. Ich sollte weggehen … vielleicht für immer.“

„Ich weiss noch, wie Du als Kälbchen hier ankamst im Wald. Du hattest einige Wunden auf Deinem Weg hier her mitgenommen. Wir wussten anfangs nicht, ob Duhu es schaffen wirst.“, sagte die alte Eule plötzlich, „Aber Duhu warst stark. Duhu hast gehört, wie einige zweifelten und andere Tiere fragten, ob Duhu in den Wald gehörst. Duhu hast gekämpft. Duhu warst stark und hast gelächelt, wenn jemand Deine Wunden versorgte, auch wenn es manchmal schmerzte. Duhu wolltest den anderen nicht zeigen, wenn es Dir wehtat.“

Mit gesenktem Kopf schaute Nicole zur weisen Eule. „Das ist natürlich in Ordnung und doch nimmst Du den anderen die Möglichkeit, auf Deinen Schmerz zu reagieren.“, fuhr die Eule fort, „Auf Dauer hat Dich dann der versteckte Schmerz vielleicht Dein Lächeln vergessen lassen.“ Die Kuh Nicole schaute recht verzweifelt und fragte „… und was soll ich nun tun?“ „Wir werden Dein Lächeln suchen.“, sagte die weise Eule, „Lass uns in Deinem Haus anfangen.“

„Na gut“, druckste Nicole kleinlaut und spürte, dass es ihr gut tat, wenn jemand einfach da war und ihr zuhörte. Dann begann sie zu suchen – im Schrank, unter dem Bett, hinter dem Sessel, auf den Fensterbrettern. Doch nirgends war etwas zu finden, was sie ihr Lächeln wiederfinden ließ. Die Eule schaute auf die Bilder, die in Nicoles Haus an den Wänden hingen. „Wo ist das fotografiert worden?“, fragte sie immer mal wieder. Nicole erzählte zu jedem Bild eine kleine Geschichte, was sie auf den Bildern mit ihren Freunden jeweils unternommen hatte. „Duhu hast tolle Freunde und viel mit ihnen erlebt.“, sagte die alte Eule. „Naja, kann sein“, sagte Nicole kleinlaut. Mit jedem Bild und jeder damit verbundenen Erinnerung schien ihr Gesicht etwas weniger traurig. Dann zog die weise Eule ein Bild unter einer Ecke eines Teppichs hervor, was offenbar irgendwann vom Tisch gefallen war. Es war eine merkwürdige Kritzelei. „Was ist denn das?“, fragte die Eule.

 

Die Kuh Nicole Weisheiten der alten Eule 9 SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

Nicole schaut auf das Bild und ein paar Tränen rannen aus ihren Augen. Dann begann sie plötzlich unter Tränen zu lachen. „Das ist von Micki, der kleinen Tochter vom Biber – meinem Patenkind. Sie wollte mir unbedingt ein Bild malen, weil ich doch eine Heldin für sie bin.“ Plötzlich fielen Nicole wieder die vielen schönen Dinge in ihrem Leben ein. Sie hatte Freunde, glückliche Momente und sie konnte wieder lächeln und sogar LACHEN.

Da sie nur auf ihren Kummer geachtet hatte, hatte sie die anderen, schönen und glücklichen Momente vergessen. Seit dem hing ein weiteres Bild an Nicoles Wand und wann immer sie sich nicht so gut fühlte, schaute sie auf dieses Kritzelbild, erinnerte sich und konnte wieder lächeln.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

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Die Weisheiten der alten Eule 9 (Therapeutische Geschichte)
11 Mrz

Im Land der Unfreundlichen (Therapeutische Geschichte)

Du bist das Echo der Welt. Erkenntnis, Menschen

Im Land der Unfreundlichen
(Therapeutische Geschichte)

Ich hatte mich eigentlich auf den Urlaub gefreut – ein anderes Land, eine neue Kultur und Sprache. Doch kaum war ich dort angekommen und noch ganz im Stress der Reise, fielen mir die unfreundlichen Menschen auf. Wohin ich auch schaute, blickte ich meist in unfreundliche, bestenfalls skeptische Gesichter. Waren die Leute einfach nur fremdenfeindlich oder warum schauten sie mich so komisch an? „Scheint das Land der Unfreundlichen zu sein.“, brummelte ich leise vor mich hin.

An einem Marktstand fiel es mir gleich auf. Der Frau vor mir packte der Obsthändler mit einem Lächeln ein paar Sachen extra in die Tüte und verabschiedete sie freundlich. Obwohl ich in seiner Sprache bestellte, erntete ich wieder nur einen abfälligen Blick. Es war zum Verzweifeln. Und hier sollte ich nun meinen Urlaub verbringen? Wie habe ich mich nur darauf einlassen können? Erschöpft und voller Selbstmitleid setzte ich mich auf eine Treppenstufe.

Plötzlich sprach mich ein kleiner Junge an, der vielleicht 6-7 Jahre alt war: „Bist Du krank?“ Ich freute mich, dass ich ihn verstanden hatte und schüttelte den Kopf. „Nein“, sagte ich zögerlich, „Wieso fragst Du?“ Er reichte mir seine Hand und ich nahm sie. Er führte mich ein paar Meter durch eine Gasse bis zu einem kleinen Laden, in dem eine alte Frau Souvenirs für Touristen verkaufte. „Ah, schon klar – eine Verkaufsmasche“, dachte ich. „Ist das Deine Oma?“, fragte ich ihn skeptisch. „Wer?“, sah er mich erstaunt an.

Und dann sah ich es. Plötzlich sah ich mein Spiegelbild in der Glasscheibe und erschrak. Hatte ICH wirklich die ganze Zeit so finster geschaut? Meine innere Anspannung stand mir bildlich ins Gesicht geschrieben. Der kleine Junge hatte mein Erschrecken und meinen verdutzten Gesichtsausdruck bemerkt und musste grinsen. Dann begann er zu lachen. Ich konnte nicht anders und lachte mit ihm. Er machte Grimassen und ich glaube, er versuchte ein bisschen, meinen finsteren Gesichtsausdruck nachzumachen. Aber ich konnte ihm nicht böse sein.

Er hatte mir den Tag versüßt und ich fühlte mich entspannter. Die alte Frau sprach mich plötzlich mit einem Lächeln an: „Kommen Sie gerne herein, wenn Sie wollen.“ Sie war die erste, die mich heute angelächelt hatte und so trat ich ein. Obwohl ich eigentlich nichts kaufen wollte, fiel mir doch ein bemaltes Holzschild auf. Ich kaufte Wasser und ein paar Snacks für unterwegs. Die alte Dame hatte wohl meine Blicke bemerkt und packte es mit ein. „Ein Geschenk – als Erinnerung.“, sagte sie lächelnd. Als ich das Geschäft verließ, war der Junge verschwunden.

Doch die Menschen, die mir entgegenkamen, lächelten mich an. Alle schienen wie ausgewechselt. Das machte mir meinen ersten Tag plötzlich viel leichter. Abends traf ich zur Begrüßung einen meiner einheimischen Reiseleiter und zeigte ihm mein Andenken. „Das ist weise.“, sagte er. Ich fragte ihn, was es denn bedeuten würde. Sinngemäß stand darauf „Die Welt ist Dein Echo.“

Ich lächelte und verstand. Nun begann mein Urlaub im Land der Freundlichen.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Ansichten 258, 1 Ansichten heute)
Im Land der Unfreundlichen (Therapeutische Geschichte)