05 Feb

Die Weisheiten der alten Eule 7 – Diane auf “nur positive Nachrichten”

9/10 Punkten Füchsin Diane Weisheiten der alten Eule SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

 

Meine neueste Geschichte “Die Füchsin Diane” (die 7. aus dem Zyklus “Die Weisheiten der alten Eule”) wurde nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht.

Sie ist inspiriert von dem tollen neuen Song “9 vom 10 Punkten” der wunderbaren Berliner Künstlerin Diane Weigmann und ihr daher mit großer Freude (und ihrem Einverständnis) gewidmet.

Viel Spaß beim Lesen.

 

Vielen herzlichen Dank, liebe Diane und Dir weiterhin von Herzen viel Erfolg!

 

 

 

Hier gibt es die Hörversion:

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

(Ansichten 37, 1 Ansichten heute)
11 Dez

3x in Top10 Kurzgeschichten auf “nur positive Nachrichten”

Top10 Kurzgeschichten bei nur-positive-nachrichten

https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten, Stand 10.12.2018

Heute (10.12.18) habe ich entdeckt, dass drei meiner Kurzgeschichten in den Top10 bei nur-positive-nachrichten.de gelistet sind. “Die gestohlene Zeit” ist derzeit Platz 1.

Es berührt mich sehr, macht mich stolz und glücklich, dass meine Geschichten so viele Menschen interessieren und erfreuen.

Als ich ich meine erste Geschichte schrieb, war es ein “Zufall”. Ich wollte etwas in meinem Blog schreiben, was auf meine Praxis und meine Arbeit aufmerksam machen sollte. Im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Inspirationen zu mir, die ich gerne in den Geschichten verarbeiten wollte.

Bei meiner Arbeit mag ich es, Ideen zu säen, anstatt Rat-Schläge zu geben. Meine Geschichten sollen genau das, Anregungen geben, Ideen säen und zum Nachdenken anregen.

 

 

Ich bin schon sehr gespannt, wie meine neueste Weihnachtsgeschichte “Das Weihnachts-Ei” bei den Leser_inne_n ankommt.

 

Das Weihnachts-Ei - eine moderne Weihnachtsgeschichte. #Herzgeschichten, #SinnSationsGeschichten

 

 

In diesem Sinne allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

(Ansichten 75, 1 Ansichten heute)
10 Dez

Das Weihnachts-Ei auf “Nur positive Nachrichten”

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2016Meine neueste Weihnachtsgeschichte “Das Weihnachts-Ei” wurde nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht.

Eine moderne Weihnachtsgeschichte über ein “Weihnachts-Ei”, das so viel veränderte.

Weihnachts-Eier? Gibt es nicht? Sicher?

Viel Spaß beim Lesen.

 

Das Weihnachts-Ei

 

 
 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

(Ansichten 51, 1 Ansichten heute)
24 Mai

Das Aber-Männchen (Therapeutische Geschichte)

Das Aber-Männchen
(Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

In einem Wald nahe einer Wiese und einem kleinen Bach leben die Waldlinge. Du musst wissen, dass Waldlinge etwa so aussehen wie Menschen, nur viel kleiner. Selbst wenn du mal in diesen Wald kommen solltest, wirst du sie wohl nicht entdecken, denn sie leben gut versteckt. Waldlinge leben von und mit dem, was der Wald ihnen bietet. Im Winter ziehen sie sich unter die Erde in ihre Baumkeller zurück.

In diesem Dorf der Waldlinge lebte einer, den alle nur das Aber-Männchen oder Aberich nannten. Vielleicht nicht immer und doch sehr häufig, hörte man ihn etwas sagen wie: „aber ich wollte doch nur …“ oder: „das ist gut, aber zu groß/klein/viel/ wenig für mich“ So wurde aus dem häufigen „aber ich …“ der Aberich.

Auch wenn die anderen Waldlinge zum Beispiel etwas Neues gefunden, hergestellt oder verschönert hatten, hörten sie etwas wie „Das sieht schön aus, aber zu … bunt oder zu dunkel oder zu hell für mich.“ oder „Ein schöne Idee, aber ich glaub das wird schwer … und wer soll das ganze bezahlen?“ oder „und wer braucht schon … ?“

Man könnte glauben „aber … zu“ oder „und wer …“ wären seine Lieblingsworte. Eigentlich war Aberich nur etwas unsicher und manchmal auch etwas neidisch auf das, was andere geschafft hatten. So versuchte er, damit besser klar zu kommen, dass er manche Dinge nicht hatte oder konnte. Wenn er sich die Dinge weniger schön redete, empfand er es leichter.

Die anderen Waldlinge fanden es natürlich schade, wenn er an ihren Sachen etwas bemängelte und immer etwas fand, was „zu“ klein, groß, schwer, leicht, hart, weich etc. war. Irgendwann zeigten ihm immer weniger Waldlinge die Dinge, die sie so gefunden, geerntet oder gebaut hatten, denn keiner wollte wieder hören, was dem Aberich nicht gefiel. Als Aberich das bemerkte, wurde er traurig. Es beschäftigte ihn sehr. Er dachte darüber nach und schlief dabei irgendwann ein.

Im Traum erlebte er viele dieser Begegnungen mit den anderen Waldlingen. Plötzlich fiel auch ihm auf, dass er sehr oft “… aber zu …“ oder „und wer …“ sagte. Eigentlich wäre es doch schöner, wenn er sich mit den anderen freuen könnte, anstatt sie zu beneiden. Er sah in seinem Traum, wie traurig manche der anderen Waldlinge wurden, wenn er meistens etwas auszusetzen hatte. Diese Worte „ABER ZU“ und „UND WER“ wurden immer größer und größer in seinem Traum, wie riesige Felsblöcke.

Plötzlich schwebten die Felsen über seinem Kopf und drohten ihn zu erschlagen. Aberich bekam ordentlich Angst und hob die Hände über seinen Kopf. Da begannen die Felsblöcke in kleinere Steine zu zerspringen.

Jeder Stein wurde zu einem der Buchstaben und die drehten sich vor ihm. A, B, E, R, Z, U wirbelten hin und her und dann sah er es: Die Steine passten zusammen … doch irgendwie anders. Er sortierte die ganzen Buchstaben neu und lächelte. Aus „ABER ZU“ wurde: „ZAUBER“ und aus „UND WER“ entstand: „WUNDER“.

Als Aberich am nächsten Morgen aufwachte, sah man ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht. Er sprang auf, machte sich fertig und ging durchs Dorf. Manchmal entdeckte er etwas Neues im Dorf und sagte „Das ist sehr schön …“ und die anderen Waldlinge fragten dann gleich “ … aber zu …?“ und er lächelte „und ZAUBERhaft“ oder „und WUNDERvoll“ entgegnete er.

Schnell sprach es sich im Dorf herum, dass etwas passiert war mit Aberich. Anfangs waren manche noch skeptisch, doch als sie merkten, dass er sich wirklich verändert hatte, freuten sie sich sehr. Und er freute sich, dass die anderen Waldlinge auch freundlicher zu ihm waren und gerne mit ihm sprachen. Sie zeigten ihm nun gerne ihre Sachen, die sie so gefunden hatten. Und immer mehr Waldlinge nannten ihn wieder bei seinem eigentlichen Namen: Caius.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 


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