15 Okt

Die Schubladen unserer Welt – Wozu ist Schubladendenken da?

Schubladen Schubladendenken Clichee out-of-the-box

 

 

  • Tätowierte sind doch alle …
  • Jemand, die/der Die Grünen wählt, denkt …
  • Lehrer_innen sind typischerweise …
  • Dicke sind halt…
  • Die Kinder von heute können einfach nicht …

 

Wie leicht war es, diese Sätze zu vervollständigen?

 

Wir Menschen haben wohl alle unsere Schubladen, in die wir andere gern hineinstecken. Klischees, Stereotypen oder Vorurteile begleiten diesen Vorgang. Bestimmte Merkmale, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen werden gern pauschal mit bestimmten Attributen assoziiert. Während sich Stereotypen eher auf Gruppen beziehen, betreffen Vorurteile eher Einzelpersonen.

Aber warum machen wir das eigentlich? Es ist schlichtweg für unser Gehirn energiesparend und teilweise effizient. Das Prinzip von Regel und Ausnahme spart Denkleistung, beschleunigt Entscheidungsprozesse und macht das Leben manchmal einfacher. Wenn mir auf einer Straße nacheinander 5 Männer mit grünem Hut entgegenkommen und die ersten beiden verpassen mir einen Tritt, werde ich beim dritten -ohne ihn näher kennenlernen zu wollen- einfach ausweichen oder mich darauf vorbereiten. Vielleicht sind der dritte und vierte Mann nett, aber die Schublade “Mann mit grünem Hut = Tritt” ist geöffnet und alle kommenden Männer mit diesem oder ähnlichem Merkmal werden dort hinein sortiert. In der Psychologie wäre es positiv ausgedrückt ein Lerneffekt, wenn alle Männer mit grünem Hut einen Tritt geben würden. Anderenfalls wird hier eher verallgemeinert.

So entstehen schnell Verallgemeinerungen und, wenn es genügend Mitläufer gibt, vermeintliches “Alltagswissen” – “was man so weiss” wie z.B.

 

  • Schotten und Schwaben sind geizig.
  • Hanseaten sind unterkühlt.
  • Berliner haben eine große Klappe.
  • Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören.
  • Brillenträger sind schlauer, Blondinen dümmer.

(Auf die Sinnhaftigkeit der Aussagen möchte ich gar nicht eingehen.)

 

In früher Vorzeit war das ein teilweise überlebenswichtiger Prozess. Schlechte Erfahrungen mit Giftschlangen und Raubtieren ließen unsere Vorfahren lernen, bei allem, was entsprechende Anzeichen (Geräusche, Bewegungen etc.) waren, zu fliehen oder zu kämpfen – vorbereitet zu sein. Manchmal war es aber vielleicht nur eine Blindschleiche oder ein Wildschwein. Doch in vielen Fällen war es ein Schutz, der oft überlebenswichtig war. Gleiches galt für Begegnungen mit anderen Stämmen.

Genau hier liegt nämlich das Risiko von Schubladen. Wir nehmen uns die Chance, das einzelne Subjekt oder Objekt näher zu betrachten. Dass Schubladendenken “effizient” ist, bedeutet nicht, dass es in jedem Fall “richtig” oder sinnvoll ist. Die Worte eindeutig und eineindeutig (mathematisch) beschreiben es m.E. gut. Ein Banker trägt typischerweise einen Anzug (eindeutig). Aber nicht jeder, der einen Anzug trägt, ist ein Banker (nicht eineindeutig). Auch wenn vielleicht ein Anzahl von Menschen einer “Gruppe” (im weitesten Sinne) bestimmte Attribute besitzt, müssen das nicht alle sein. Eine unangenehme Erfahrung mit einem Menschen lässt sich nicht unbedingt auf andere übertragen. Häufig bilden wir dann Gruppenschubladen, in die wir Menschengruppen aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit stecken. Äußerlichkeiten, kulturelle, religiöse oder ethnische Aspekte oder bestimmte Verhaltensweisen bestimmen gern derartige Zugehörigkeiten. Es gibt jedoch unterschiedlichste Kriterien, die in Frage kommen.

Gruppen und Zugehörigkeiten sind besonders dann spannend, wenn man den Kontext betrachtet. Für gewöhnlich gehören wir nicht nur einer “Gruppe” an, sondern je nach Kontext verschiedenen. Ich kann Vater, Sohn, Bruder, Ehemann, Freund, Schüler, Lehrer, Nichtraucher, Kunde, Dienstleister, Protestant und vieles mehr sein. Zugehörigkeiten können ganz unterschiedlichen Ursprungs sein (z.B. körperliche Merkmale, Kleidung, Alter, Musikgeschmack, Ethik, Herkunft, Schule, Hobbys, Krankheit, Sprache u.v.m.). Manche Zugehörigkeiten sind auch nur zeitweise wie z.B. eine Reisegruppe, Schulklasse oder Teilnehmer_innen eines Workshops.

Je nach Kontext werden unterschiedliche Aspekte relevant sein oder auch nicht. Bei einem Fussballspiel wird meine Weltanschauung, mein Essverhalten oder meine sexuelle Orientierung i.d.R. unbedeutend sein, die Frage, welche Mannschaft ich anfeuere, vermutlich dagegen sehr. Die Attribute, die man Dritten zuordnet (Schublade), werden ebenso von dieser Frage beeinflusst (“wir” und “die anderen” bzw. Fan vs. Gegner). Wie schnell wir Schubladen öffnen und was wir in diesen Schubladen erwarten, hängt von individuellen Prägungen (Bezugspersonen, Persönlichkeit, Kultur, Bildung, Erfahrungswerte, etc.) ab.

Ein Video, welches das Thema “Schubladen” für mich wunderbar verdeutlicht, habe ich im Internet gefunden. Es zeigt ebenso eindrucksvoll, wie bedeutsam der Kontext ist und wie multifaktoriell Zugehörigkeiten gebildet werden können.

 

 

Wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden bis wenigen Sekunden, ob wir unser Gegenüber attraktiv, vertrauenswürdig oder sympathisch empfinden. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen. Im ersten Kontakt ist es hilfreich, eine Einschätzung / ein Gefühl zu haben, wie ich mit diesem Menschen sprechen sollte, um z.B. eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Wenn man sich noch nicht kennt, ist es ein Herantasten (try-and-error). Erfreulicherweise habe ich wohl das Talent, eine gute Intuition in diesem Punkt zu haben. Eine Vertrauensbasis ist meine wichtigste Arbeitsgrundlage in der therapeutischen Arbeit oder beim Coaching.

Da ich jedoch nicht unfehlbar bin, achte ich gern darauf, mein Bauchgefühl auch zu überprüfen. Ich durfte schon einige Menschen kennenlernen, bei denen ich meinen ersten (optischen) Eindruck schnell revidieren konnte. Jemand in eine Schublade zu stecken, passiert manchmal unbewusst und meist SEHR schnell. Das Sprichwort “Der erste Eindruck zählt.” zeigt einen psychologischen Effekt. Der erste Eindruck ist regelmäßig optisch, ggf. akustisch. In die erste visuelle Wahrnehmung spielen dann Assoziationen/Ähnlichkeiten, Lebenserfahrungen und unser Wertesystem  sowie Glaubenssätze mit hinein. Wir bestätigen unsere Meinung lieber, als dass wir sie widerrufen (psychologischer Effekt: selbsterfüllende Prophezeihung).

Auch Namen (Klang, Bedeutung, Assoziation) können einen Halo-Effekt haben. Der Halo-Effekt bezieht sich auf das “Überstrahlen” eines Aspektes über die Gesamtpersönlichkeit. Tritt (insbesondere beim ersten Eindruck) ein Aspekt (Aussehen, Verhalten, o.ä.) in den Vordergrund, “färbt” dieser oft die übrigen Eigenschaften/Aspekte ein.

  • Wer ist wohl intelligenter: Kevin oder Lukas?

Haben wir aufgrund eines Namens (z.B. Kevinismus) bereits vorab Annahmen (positive oder negative) über eine Person getroffen, nehmen wir verstärkt gleichartige (positive oder negative) wahr. Fokussierte Wahrnehmung – wir nehmen bei einer Person, die wir als positiv / sympathisch einstufen, mehr weitere positive Aspekte wahr und tolerieren negative bzw. sehen darüber hinweg. Umgekehrt funktioniert der Effekt ebenso.

Auch Assoziationen beeinflussen unseren ersten Eindruck. Treffen wir auf eine Person, die so heisst, aussieht, spricht oder sich verhält wie eine uns bekannte Person, übertragen wir gern -auch unbewusst- unser Gefühl auf diese Person.

Wenn wir uns also unseres ersten Eindrucks bewusst sind, kann es sehr sinnvoll sein, die Schublade wieder zu öffnen und einmal bewusst auf die gegenteiligen Aspekte bei der Person zu achten. Das ermöglicht es uns, ggf. ein realistisches, umfänglicheres Bild von einer Person zu gewinnen und den Halo-Effekt zu reduzieren. Und wie es so schön heisst: “Manchmal täuscht der erste Eindruck.”

Schubladen sind m.E. nicht grundsätzlich etwas Positives oder Negatives. Wir dürfen jedoch lernen, uns unserer Schubladen bewusst zu werden. Dieses Bewusstsein und die Bereitschaft, den ersten Eindruck zu hinterfragen, eröffnen uns neue Möglichkeiten, anderen Menschen zu begegnen und sie kennenzulernen.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmungsfehler
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Eindruck
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2006.01750.x?ssource=mfc&rss=1

 

(Ansichten 18, 1 Ansichten heute)
07 Okt

Türöffner-Tag 2019 – Die Sendung mit der Maus

Maus Türöffner-Tag 2019

 

 

Die Sendung mit der Maus – Türöffner-Tag 2019

 

Der 3.10.2019 und damit der Maus-Türöffner-Tag rückte immer näher, die Spannung stieg und die letzten Vorbereitungen für unsere kleinen und großen Gäste liefen an. Meine Kollegin Marianne Gorski und ich beteiligten uns in diesem Jahr, um Kindern unsere Arbeit mit Erwachsenen zu erklären. Trotz des nasskalten Wetters haben es die meisten geschafft und sind zu uns gekommen.

In Rollenspielen und mit einer kurzen Fantasiereise durften unsere kleinen Gäste in Begleitung ihrer Eltern in unsere Arbeitswelt als Coach und Heilpraktiker/in für Psychotherapie hineinschnuppern. Zur Stärkung gab es warmen Tee und selbstgebackenen Kuchen. Und die Maus-Luftballons standen hoch im Kurs.

Unsere kleinen wie großen Gäste waren begeistert von den Rollenspielen wie von der Entspannungsübung und dem anschließenden Malen des Bildes. In den Pausen hab ich ein paar kindgerechte Kurzgeschichten aus “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” vorgelesen.

Marianne und ich haben uns über das tolle Feedback der Kinder und ihrer Eltern sehr gefreut. Wir hatten viel Spaß und möchten uns bei allen Kindern, Eltern und unseren fleißigen HelferINNEn … und natürlich der Maus ganz herzlich bedanken.

 

 

Hier ein paar Eindrücke von diesem wunderbaren Tag, die wir gern teilen möchten:

Mit freundlicher Erlaubnis der Kinder und der Erziehungsberechtigten.

 

Ich bekenne, selbst ein Maus-Fan zu sein. Schade, dass es den Maus-Türöffner-Tag nicht schon zu meiner Kindheit gab. 😉

 

 #Berlin,  #Die Sendung mit der Maus,   #MausFans,  #MausTag,  #Sachgeschichtenliveerleben,  #TürenAuf,  #Türöffner-Tag

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

(Ansichten 21, 1 Ansichten heute)
05 Sep

Workshop Therapeutische Geschichten

Workshop Therapeutische Geschichten Magie von Märchen und Geschichten 2019

 

Workshop – Die Magie von Märchen und Geschichten
„Therapeutische Geschichten in der Therapie- und Coachingpraxis“

 

Warum sprechen Erwachsene in der Therapie so gut auf Geschichten an?
Kinder lieben Märchen und Geschichten. Sie werden seit Jahrhunderten für die Entwicklung und Erziehung von Kindern genutzt.

 

  • Entdecke die Möglichkeiten und Potentiale des gezielten Einsatzes von therapeutischen Geschichten in der Praxis – für Therapie oder Coaching.
  • anstelle von Rat-Schlägen, lerne, KlientINNen sanft Denkanstöße zu geben
  • Erfahre, wie Du den Raum öffnest, KlientINNen ihre eigenen Lösungen finden zu lassen.
  • Begeistere Deine Klienten durch maßgeschneiderte Geschichten.

 

 

 

Workshop für Heilpraktiker_innen (für Psychotherapie), Therapeut_inn_en, Coaches, Lehrer_innen, Kinderzieher_innen, Kinderbetreuer_innen, Pflegekräfte, Trauerbegleiter_innen

Hypnoseerfahrungen wünschenswert.

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

 

 

 

 

 

Workshopinhalte

  • Einsatzmöglichkeiten, Vorteile, Aufbau, Wie erzählt man eine Geschichte interessant?
  • Potentiale (Lösungsfindung, Widerstände umgehen, Kreativität)
  • Kreativteile – Methode „Heldenreise“, eigene Geschichte schreiben
  • viele Beispiele und praktische Übungen

 

Termine:    So 06.10.19 10:00-18:00
                 Grundlagen Therapeutische Geschichten und Übungen
                 Sa 19.10.19 10:00-16:00
                 Heldenreise, eigene Geschichten Teilnehmer_innen

Ort:           Praxis Marianne Gorski, Salzburger Str. 10A, 10825 Berlin

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

Ich arbeite seit einigen Jahren in eigener Praxis und nutze dabei Geschichten erfolgreich, um meine KlientINNen bei Ihren Heilungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen. Anstelle von Rat-Schlägen (!) erzähle ich Ihnen Geschichten und jede/r darf daraus das von sich mitnehmen, was sie/er darin erkennt.

 

DAS bekommst Du für den Preis von nur 399 Euro:

  • geschmackvolle, helle und großzügige Seminarräume
  • Versorgung mit Snacks, Wasser und Tee vor Ort
  • Seminarunterlagen mit wertvollen Informationen und Tipps
  • praxisnaher Workshop zu therapeutischen Geschichten (Vorteile, Nutzen u.v.m.)
  • mein Buch “Herzgeschichten” im Wert von 11,95€ mit vielen therapeutischen Geschichten (inklusive)
  • die nettesten Teilnehmer_innen mit Dir
  • meine Begeisterung für diesen Workshop und Praxiserfahrung
  • Lass Dich von Therapeutischen Geschichten begeistern und begeistere andere mit Deiner Geschichte

 

Um es Dir noch leichter zu machen… Einführungspreis 2019: nur 321 €

 

 

Ich freue mich auf Deine Teilnahme. Hier kann Du Dich anmelden:

Email und Anmeldeformular

 

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017


 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

(Ansichten 34, 1 Ansichten heute)
05 Sep

Ein tolles Feedback zu meiner Geschichte “Das Aber-Männchen”

Ich bin gerade so erfreut und beseelt über eine Rückmeldung, die ich kürzlich erhielt.

Anfang des Jahres wurde ich vom Seraphischen Liebeswerk Solothurn SLS angefragt, ob einige meiner Geschichten in der selbst aufgelegten Zeitschrift „Antonius von Padua“ veröffentlicht werden dürfen. Die erste war “Das Aber-Männchen” und gerade aktuell „Die gestohlene Zeit“.

Dann bekam ich eine Rückmeldung von Schwester Klara zur ersten Geschichte:

“Inzwischen sind noch zwei „Echos“ auf die Erzählung „Das Aber-Männchen“ bei uns eingetroffen. In einem Brief schrieb jemand:

Die Geschichte im letzten Antoniusheft vom «Aber-Männchen» hat mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Sie ist wirklich zauberhaft und wundervoll! Vielen Dank für diesen wundervollen Beitrag.

In einem zweiten Brief berichtete eine Frau, dass ihr Enkel sich nach dem Lesen der Geschichte gleich hinsetzte, um das Aber-Männchen zu zeichnen.”

Das Foto der Zeichnung war im Anhang und sie war so freundlich, beim jungen Künstler Jamiro und seiner Familie die Erlaubnis zur Veröffentlichung einzuholen. Daher freue ich mich sehr das Bild zu zeigen:

 

Zeichnung Jamiro zu Das Aber-Männchen aus Herzgeschichten für kleine Glücksmomente

 

Und hier auch nochmal die Geschichte dazu:

 

Das Aber-Männchen
(Therapeutische Geschichte)
-gewidmet Sabine Gerbrand-

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017In einem Wald nahe einer Wiese und einem kleinen Bach leben die Waldlinge. Du musst wissen, dass Waldlinge etwa so aussehen wie Menschen, nur viel kleiner. Selbst wenn du mal in diesen Wald kommen solltest, wirst du sie wohl nicht entdecken, denn sie leben gut versteckt. Waldlinge leben von und mit dem, was der Wald ihnen bietet. Im Winter ziehen sie sich unter die Erde in ihre Baumkeller zurück.

In diesem Dorf der Waldlinge lebte einer, den alle nur das Aber-Männchen oder Aberich nannten. Vielleicht nicht immer und doch sehr häufig, hörte man ihn etwas sagen wie: „aber ich wollte doch nur …“ oder: „das ist gut, aber zu groß/klein/viel/ wenig für mich“ So wurde aus dem häufigen „aber ich …“ der Aberich.

Auch wenn die anderen Waldlinge zum Beispiel etwas Neues gefunden, hergestellt oder verschönert hatten, hörten sie etwas wie „Das sieht schön aus, aber zu … bunt oder zu dunkel oder zu hell für mich.“ oder „Ein schöne Idee, aber ich glaub das wird schwer … und wer soll das ganze bezahlen?“ oder „und wer braucht schon … ?“

Man könnte glauben „aber … zu“ oder „und wer …“ wären seine Lieblingsworte. Eigentlich war Aberich nur etwas unsicher und manchmal auch etwas neidisch auf das, was andere geschafft hatten. So versuchte er, damit besser klar zu kommen, dass er manche Dinge nicht hatte oder konnte. Wenn er sich die Dinge weniger schön redete, empfand er es leichter.

Die anderen Waldlinge fanden es natürlich schade, wenn er an ihren Sachen etwas bemängelte und immer etwas fand, was „zu“ klein, groß, schwer, leicht, hart, weich etc. war. Irgendwann zeigten ihm immer weniger Waldlinge die Dinge, die sie so gefunden, geerntet oder gebaut hatten, denn keiner wollte wieder hören, was dem Aberich nicht gefiel. Als Aberich das bemerkte, wurde er traurig. Es beschäftigte ihn sehr. Er dachte darüber nach und schlief dabei irgendwann ein.

Im Traum erlebte er viele dieser Begegnungen mit den anderen Waldlingen. Plötzlich fiel auch ihm auf, dass er sehr oft “… aber zu …“ oder „und wer …“ sagte. Eigentlich wäre es doch schöner, wenn er sich mit den anderen freuen könnte, anstatt sie zu beneiden. Er sah in seinem Traum, wie traurig manche der anderen Waldlinge wurden, wenn er meistens etwas auszusetzen hatte. Diese Worte „ABER ZU“ und „UND WER“ wurden immer größer und größer in seinem Traum, wie riesige Felsblöcke.

Plötzlich schwebten die Felsen über seinem Kopf und drohten ihn zu erschlagen. Aberich bekam ordentlich Angst und hob die Hände über seinen Kopf. Da begannen die Felsblöcke in kleinere Steine zu zerspringen.

Jeder Stein wurde zu einem der Buchstaben und die drehten sich vor ihm. A, B, E, R, Z, U wirbelten hin und her und dann sah er es: Die Steine passten zusammen … doch irgendwie anders. Er sortierte die ganzen Buchstaben neu und lächelte. Aus „ABER ZU“ wurde: „ZAUBER“ und aus „UND WER“ entstand: „WUNDER“.

Als Aberich am nächsten Morgen aufwachte, sah man ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht. Er sprang auf, machte sich fertig und ging durchs Dorf. Manchmal entdeckte er etwas Neues im Dorf und sagte „Das ist sehr schön …“ und die anderen Waldlinge fragten dann gleich “ … aber zu …?“ und er lächelte „und ZAUBERhaft“ oder „und WUNDERvoll“ entgegnete er.

Schnell sprach es sich im Dorf herum, dass etwas passiert war mit Aberich. Anfangs waren manche noch skeptisch, doch als sie merkten, dass er sich wirklich verändert hatte, freuten sie sich sehr. Und er freute sich, dass die anderen Waldlinge auch freundlicher zu ihm waren und gerne mit ihm sprachen. Sie zeigten ihm nun gerne ihre Sachen, die sie so gefunden hatten. Und immer mehr Waldlinge nannten ihn wieder bei seinem eigentlichen Namen: Caius.

 

Gefallen gefunden und neugierig geworden? Diese und viele weitere Geschichten für Groß und Klein gibt es in meinem Buch

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

(Ansichten 34, 1 Ansichten heute)
02 Sep

Workshop Therapeutische Geschichten in der Schweiz 2020

Workshop Therapeutische Geschichten Magie von Märchen und Geschichten 2019

 

Workshop – Die Magie von Märchen und Geschichten
„Therapeutische Geschichten in der Therapie- und Coachingpraxis“

 

Warum sprechen Erwachsene in der Therapie so gut auf Geschichten an?
Kinder lieben Märchen und Geschichten. Sie werden seit Jahrhunderten für die Entwicklung und Erziehung von Kindern genutzt.

 

  • Entdecke die Möglichkeiten und Potentiale des gezielten Einsatzes von therapeutischen Geschichten in der Praxis – für Therapie oder Coaching.
  • anstelle von Rat-Schlägen, lerne, KlientINNen sanft Denkanstöße zu geben
  • Erfahre, wie Du den Raum öffnest, KlientINNen ihre eigenen Lösungen finden zu lassen.
  • Begeistere Deine Klienten durch maßgeschneiderte Geschichten.

 

 

 

Workshop für Heilpraktiker_innen (für Psychotherapie), Therapeut_inn_en, Coaches, Lehrer_innen, Kinderzieher_innen, Kinderbetreuer_innen, Pflegekräfte, Trauerbegleiter_innen

Hypnoseerfahrungen wünschenswert.

 

Workshopinhalte

  • Einsatzmöglichkeiten, Vorteile, Aufbau, Wie erzählt man eine Geschichte interessant?
  • Potentiale (Lösungsfindung, Widerstände umgehen, Kreativität)
  • Kreativteile – Methode „Heldenreise“, eigene Geschichte schreiben
  • viele Beispiele und praktische Übungen

 

In Zusammenarbeit mit der charmanten Ingrid Thönen von CareVital wird dieser Workshop Anfang 2020 auch im Seminarhotel und Bildungshaus Kloster Kappel in der Schweiz angeboten.

 

Termine:    Sa 29.02.19 09:00-18:00
                  Grundlagen Therapeutische Geschichten und Übungen, Heldenreise
                  So 01.03.19 10:00-17:30
                  eigene Geschichten Teilnehmer_innen

Ort:            Kloster Kappel – Seminarhotel und Bildungshaus
                  Kappelerhof 5, CH-8926 Kappel am Albis

 
 
Ich arbeite seit einigen Jahren in eigener Praxis und nutze dabei Geschichten erfolgreich, um meine KlientINNen bei Ihren Heilungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen. Anstelle von Rat-Schlägen (!) erzähle ich Ihnen Geschichten und jede/r darf daraus das von sich mitnehmen, was sie/er darin erkennt.

 

DAS bekommst Du für den Preis von nur 590 Euro / 650 CHF:

  • geschmackvolle Seminarräume – Verbindung von Spiritualität und Gastlichkeit
  • Seminarunterlagen mit wertvollen Informationen und Tipps
  • praxisnaher Workshop zu therapeutischen Geschichten (Vorteile, Nutzen u.v.m.)
  • mein Buch “Herzgeschichten” im Wert von 11,95€ mit vielen therapeutischen Geschichten (inklusive)
  • die nettesten Teilnehmer_innen mit Dir
  • meine Begeisterung für diesen Workshop und Praxiserfahrung
  • Lass Dich von Therapeutischen Geschichten begeistern und begeistere andere mit Deiner Geschichte.

 

 

 

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme. Hier kannst Du Dich anmelden.

 

 

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017


 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

(Ansichten 26, 1 Ansichten heute)
08 Aug

Wie man einen Fluss bestraft (Therapeutische Geschichte)

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

“Wie man einen Fluss bestraft” heisst meine neueste Kurzgeschichte, die nun auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht ist. Sie befasst sich mit dem Thema “Schuld” und wie wir sie so gern bei anderen suchen.

Manchmal könnte das Leben durch Akzeptanz und eigenverantwortliche Veränderung so viel leichter sein.

 

Wie man einen Fluss betraft Weisheiten SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

 

Hier gibt es die Hörversion:

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

(Ansichten 49, 1 Ansichten heute)
31 Jul

Die Weisheiten der alten Eule 9 (Therapeutische Geschichte)

Die Weisheiten der alten Eule © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

Die Weisheiten der alten Eule
(Therapeutische Geschichten)

In einer sehr alten Eiche lebte eine auch ziemlich alte Eule. Mit der Zeit konnte sie schlechter hören und sehen, aber die Tiere des Waldes gingen gern zu ihr, wenn sie Sorgen und Probleme hatten. Im Gespräch mit der alten Eule fanden viele Tiere ihre Lösungen und verstanden, was das eigentliche Thema war. Von einigen dieser Begebenheiten will ich berichten.

 

Die Kuh Nicole

Vielleicht fragt ihr euch, warum eine Kuh im Wald lebt, denn normalerweise leben Kühe ja eher auf einer Wiese. Aber die Kuh Nicole lebte schon so lange im Wald, dass keiner mehr wusste, warum. Auch sie selbst konnte es nicht mehr sagen und fühlte sich doch manchmal nicht dazugehörig. Eines Tages kam die Kuh an der alten Eiche, in der alte, weise Eule lebte, vorbei und setzte sich darunter. „Muuuhuu“ seufzte sie leise vor sich hin. Die weise Eule hörte es eine Weile und flog dann hinab zur Kuh Nicole.

„Duhu siehst traurig aus.“, sagte die Eule, „Hast Du Kuhummer?“ Da kullerten ein paar Tränen aus Nicoles Augen. „Ich habe mein Lächeln verloren“, schluchzte sie, „und weiss manchmal nicht, ob ich hier her gehöre oder wie es weitergehen soll. Ich bin doch nur eine Kuh. In meinem Leben habe ich schon so einiges erlebt und wurde oft verletzt.“ Die Eule nickte. „Eine Kuh im Wald … das ist doch komisch. Was soll ich denn hier? Mich will doch niemand hier. Ich sollte weggehen … vielleicht für immer.“

„Ich weiss noch, wie Du als Kälbchen hier ankamst im Wald. Du hattest einige Wunden auf Deinem Weg hier her mitgenommen. Wir wussten anfangs nicht, ob Duhu es schaffen wirst.“, sagte die alte Eule plötzlich, „Aber Duhu warst stark. Duhu hast gehört, wie einige zweifelten und andere Tiere fragten, ob Duhu in den Wald gehörst. Duhu hast gekämpft. Duhu warst stark und hast gelächelt, wenn jemand Deine Wunden versorgte, auch wenn es manchmal schmerzte. Duhu wolltest den anderen nicht zeigen, wenn es Dir wehtat.“

Mit gesenktem Kopf schaute Nicole zur weisen Eule. „Das ist natürlich in Ordnung und doch nimmst Du den anderen die Möglichkeit, auf Deinen Schmerz zu reagieren.“, fuhr die Eule fort, „Auf Dauer hat Dich dann der versteckte Schmerz vielleicht Dein Lächeln vergessen lassen.“ Die Kuh Nicole schaute recht verzweifelt und fragte „… und was soll ich nun tun?“ „Wir werden Dein Lächeln suchen.“, sagte die weise Eule, „Lass uns in Deinem Haus anfangen.“

„Na gut“, druckste Nicole kleinlaut und spürte, dass es ihr gut tat, wenn jemand einfach da war und ihr zuhörte. Dann begann sie zu suchen – im Schrank, unter dem Bett, hinter dem Sessel, auf den Fensterbrettern. Doch nirgends war etwas zu finden, was sie ihr Lächeln wiederfinden ließ. Die Eule schaute auf die Bilder, die in Nicoles Haus an den Wänden hingen. „Wo ist das fotografiert worden?“, fragte sie immer mal wieder. Nicole erzählte zu jedem Bild eine kleine Geschichte, was sie auf den Bildern mit ihren Freunden jeweils unternommen hatte. „Duhu hast tolle Freunde und viel mit ihnen erlebt.“, sagte die alte Eule. „Naja, kann sein“, sagte Nicole kleinlaut. Mit jedem Bild und jeder damit verbundenen Erinnerung schien ihr Gesicht etwas weniger traurig. Dann zog die weise Eule ein Bild unter einer Ecke eines Teppichs hervor, was offenbar irgendwann vom Tisch gefallen war. Es war eine merkwürdige Kritzelei. „Was ist denn das?“, fragte die Eule.

 

Die Kuh Nicole Weisheiten der alten Eule 9 SinnSationsGeschichten in Herzgeschichten

 

Nicole schaut auf das Bild und ein paar Tränen rannen aus ihren Augen. Dann begann sie plötzlich unter Tränen zu lachen. „Das ist von Micki, der kleinen Tochter vom Biber – meinem Patenkind. Sie wollte mir unbedingt ein Bild malen, weil ich doch eine Heldin für sie bin.“ Plötzlich fielen Nicole wieder die vielen schönen Dinge in ihrem Leben ein. Sie hatte Freunde, glückliche Momente und sie konnte wieder lächeln und sogar LACHEN.

Da sie nur auf ihren Kummer geachtet hatte, hatte sie die anderen, schönen und glücklichen Momente vergessen. Seit dem hing ein weiteres Bild an Nicoles Wand und wann immer sie sich nicht so gut fühlte, schaute sie auf dieses Kritzelbild, erinnerte sich und konnte wieder lächeln.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

(Ansichten 87, 1 Ansichten heute)
17 Jul

Türöffner-Tag 2019 – Die Sendung mit der Maus

Maus Türöffner-Tag 2019

 

 

Die Sendung mit der Maus – Türöffner-Tag 2019

 

 

Am 3.10.2019 ist wieder der Maus-Türöffner-Tag. An diesem besonderen Tag dürfen Kinder Türen öffnen, die ihnen normalerweise nicht zugänglich sind. Meine Kollegin Marianne Gorski und ich beteiligen uns in diesem Jahr. Sie wird Kindern in Rollenspielen ihre Arbeit mit Erwachsenen verdeutlichen und zeigen, wie man z.B. mit Ärger und Streitigkeiten besser umgeht bzw. diese löst.

Ich werde den Kindern Geschichten vorlesen und mit ihnen eine Fantasiereise (geführte leichte Trance) unternehmen. Im Anschluss können sie das Erlebte malen.

Marianne und ich freuen uns schon sehr darauf, den Kindern einen Einblick in unsere Arbeit zu geben und mit ihnen einen spannenden Tag zu verbringen.

 

 

#Entspannung #MausTag #Türöffner #2018 #Hypnose #Hypnoseausbildung #Hypnoseseminar

 

 

Termine am Türöffnertag sind 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr.
(Salzburger Str. 10A, 10825 Berlin, U Bayerischer Platz)

 

Zunächst gibt es eine kurze Vorstellung, bei der wir -kindgerecht- erklären, wie unsere Arbeit praktisch aussieht. Die Kinder können danach (abwechselnd) beide Übungen: “Wie man besser mit Streit umgeht” als Rollenspiel mit Marianne bzw. Fantasiereise zum Wunschort mit Steffen erleben.

 

Wir freuen uns, wenn Ihr pünktlich da seid, damit alle Kinder ausreichend Zeit haben.


Für die Kinder ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung und Erlaubnis der Erziehungsberechtigten
(senden wir nach Anmeldung) erforderlich. Bitte die Uhrzeit bei der Anmeldung mit angeben!

 

Seid uns herzlich willkommen.

 

Mehr Informationen direkt auf:   http://www.maus-tueren-auf.de/
(Der direkte link zu unserem Beitrag ist hier.)

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

(Ansichten 762, 1 Ansichten heute)
15 Jul

Workshop Therapeutische Geschichten

Workshop Therapeutische Geschichten Magie von Märchen und Geschichten 2019

 

Workshop – Die Magie von Märchen und Geschichten
„Therapeutische Geschichten in der Therapie- und Coachingpraxis“

 

Warum sprechen Erwachsene in der Therapie so gut auf Geschichten an?
Kinder lieben Märchen und Geschichten. Sie werden seit Jahrhunderten für die Entwicklung und Erziehung von Kindern genutzt.

 

  • Entdecke die Möglichkeiten und Potentiale des gezielten Einsatzes von therapeutischen Geschichten in der Praxis – für Therapie oder Coaching.
  • anstelle von Rat-Schlägen, lerne, KlientINNen sanft Denkanstöße zu geben
  • Erfahre, wie Du den Raum öffnest, KlientINNen ihre eigenen Lösungen finden zu lassen.
  • Begeistere Deine Klienten durch maßgeschneiderte Geschichten.

 

 

 

Workshop für Heilpraktiker_innen (für Psychotherapie), Therapeut_inn_en, Coaches, Lehrer_innen, Kinderzieher_innen, Kinderbetreuer_innen, Pflegekräfte, Trauerbegleiter_innen

Hypnoseerfahrungen wünschenswert.

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

 

 

 

 

 

Workshopinhalte

  • Einsatzmöglichkeiten, Vorteile, Aufbau, Wie erzählt man eine Geschichte interessant?
  • Potentiale (Lösungsfindung, Widerstände umgehen, Kreativität)
  • Kreativteile – Methode „Heldenreise“, eigene Geschichte schreiben
  • viele Beispiele und praktische Übungen

 

Termine:    So 06.10.19 10:00-18:00
                 Grundlagen Therapeutische Geschichten und Übungen
                 Sa 19.10.19 10:00-16:00
                 Heldenreise, eigene Geschichten Teilnehmer_innen

Ort:           Praxis Marianne Gorski, Salzburger Str. 10A, 10825 Berlin

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

Ich arbeite seit einigen Jahren in eigener Praxis und nutze dabei Geschichten erfolgreich, um meine KlientINNen bei Ihren Heilungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen. Anstelle von Rat-Schlägen (!) erzähle ich Ihnen Geschichten und jede/r darf daraus das von sich mitnehmen, was sie/er darin erkennt.

 

DAS bekommst Du für den Preis von nur 399 Euro:

  • geschmackvolle, helle und großzügige Seminarräume
  • Versorgung mit Snacks, Wasser und Tee vor Ort
  • Seminarunterlagen mit wertvollen Informationen und Tipps
  • praxisnaher Workshop zu therapeutischen Geschichten (Vorteile, Nutzen u.v.m.)
  • mein Buch “Herzgeschichten” im Wert von 11,95€ mit vielen therapeutischen Geschichten (inklusive)
  • die nettesten Teilnehmer_innen mit Dir
  • meine Begeisterung für diesen Workshop und Praxiserfahrung
  • Lass Dich von Therapeutischen Geschichten begeistern und begeistere andere mit Deiner Geschichte

 

Um es Dir noch leichter zu machen… Einführungspreis 2019: nur 321 €

 

 

Ich freue mich auf Deine Teilnahme. Hier kann Du Dich anmelden:

Email und Anmeldeformular

 

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017


 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

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12 Jul

Mein erster Beitrag auf Trauer-Radio.de

Mein erster Beitrag auf Trauer-Radio.de, Trauer und Ängste, SinnSationsGeschichten, Der Traum vom Sterben

 

Ich freue mich sehr: Mein erster (Hör)Beitrag auf Trauer-Radio.de ist nun fertig und online. Unter “SinnSationsGeschichten” sollen noch einige Beiträge folgen. Der erste Beitrag behandelt das Thema “Ängste und Trauer” und beinhaltet meine therapeutische Geschichte “Der Traum vom Sterben”.

Trauerradio unterstützt Trauernde in ihrer schweren Zeit, zeigt Erfahrungen und Wege, mit Trauer umzugehen und stellt Ansprechpartner_innen vor, die in den Themenbereich Krisen und Trauer arbeiten und/oder hilfreiche Bücher geschrieben haben. Neben den festen ModeratorINNen gibt es auch Gastbeiträge.

Eva Terhorst (u.a. Heilpraktiker für Psychotherapie, Trauerbegleiterin und Autorin), die ich sehr schätze, bietet diese wunderbare Plattform für Menschen in den verschiedenen Trauerphasen an. Ich habe Eva kurz nach meiner Selbständigkeit kennen und schätzen gelernt. In ihre Arbeit und ihre Bücher (wie z.B. “Das erste Trauerjahr – Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können”) bringt sie ihre eigenen Lebenserfahrungen ein, was sie so lebensnah und erfolgreich macht.

Auf https://laut.fm/trauer-radio1 wird (soweit ich erfahren habe) aktuell montags 8 Uhr, dienstags 10 Uhr, mittwochs 17 Uhr, donnerstags 11 Uhr, freitags 13 Uhr, samstags  20 Uhr und sonntags 16 Uhr mein Beitrag -durch Musik begleitet- ausgestrahlt.

 

 

 

 

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

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