25 Feb

Gesundheitsmesse Zehlendorf 24.02.18

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Zum ersten Mal waren meine Kollegin Sylvia Porstein und ich mit einem Stand auf der Gesundheitsmesse Zehlendorf im Bürgersaal vertreten. Die Messe war über den ganzen Tag (10:00-17:00) gut besucht und wir konnten einige gute Kontakte knüpfen.

Wir haben uns jeweils mit der Spende eines Gutscheins an der großen Verlosung zu Gunsten des Deutschen Roten Kreuz Kreisverbands Berlin Steglitz-Zehlendorf e.V. für das Projekt “Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ” beteiligt.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018 © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018 © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

 

 

 

 

Die Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Integration für Steglitz-Zehlendorf, Carolina Böhm, erwähnte in ihren Grußworten zur Eröffnung, dass dieser Stadtbezirk einer der gesündesten von Berlin ist.

Ich war erstmalig dabei und habe mich als Heilpraktiker für Psychotherapie (Hypnose, Ängste/Phobien, Stress, Zwischenmenschliches), für Teamcoaching (insb. Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen) und als Autor der Herzgeschichten vorgestellt.

Neben vielen Dienstleistungen, die vorgestellt wurden, konnten die Messebesucher Vorträgen lauschen oder vielfältige Angebote ausprobieren oder verkosten.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

(Ansichten 74, 1 Ansichten heute)
20 Feb

Trau dich – Mach mal was „Verrücktes“! (Thema des Monats)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

Aufgrund meiner Begegnung mit Sabine Asgodom Mitte Februar habe ich mein Thema des Monats kurzfristig neu geplant.

 

Viele Menschen -und das schliesst mich ein- mögen das Vertraute. Sich in vertrauter Umgebung zu bewegen, Dinge zu tun, die man schon kennt, sich in der Sicherheitszone zu befinden, empfinden wir als sicher. Hier fühlen wir uns wohl. Ein gewisses Maß an Sicherheit gehört für die meisten Menschen zu den Grundbedürfnissen (Maslow).

 

Allerdings passiert in der Sicherheits-/Wohlfühl-/Komfortzone auch nicht so viel. Es braucht Mut und vielleicht Fantasie und Neugier und manchmal ein bisschen Verrücktsein, um aus der Komfortzone auszubrechen. Mit „etwas riskieren“ meine ich nicht unbedingt, sein Leben oder auch die Gesundheit einer Gefahr auszusetzen. Mal etwas zu wagen, etwas zu tun, von dem man kaum glaubt, dass es möglich ist kann so viele Gesichter haben:

 

  • Probier mal eine Sorte Eis, die Du noch nie probiert hast.
  • Geh zum Bahnhof und fahr mit dem nächsten (erreichbaren) Zug.
  • Besuch einen Workshop/VHS-Kurs/Seminar o.ä.,
    zu dem du dich noch nie getraut hast.
  • Lächle auf der Straße einfach mal eine Frau/einen Mann an, die/die dir gefällt.
  • Bewirb dich dort, wo du „sowieso nicht angenommen“ wirst.
  • Mach, was du „schon immer, aber später mal“ machen wolltest.

 

Etwas außergewöhnliches zu machen, bietet die Chance, Außergewöhnliches zu erreichen, Neues zu erfahren und Glücksmomente zu sammeln.

 

Ich habe vor einiger Zeit in Facebook einen Vorschlag für eine Freundschaftsanfrage erhalten. Diese Frau hat(te) einen absolut faszinierenden Blick und … gemeinsame Freunde mit mir. Ich kannte sie nicht und bin einige Male den Vorschlag übergangen. Warum sollte sich diese Frau auch mit mir vernetzen wollen? Wir kannten uns nicht und … das wäre bestimmt ziemlich dreist von mir.

 

Eines Tages wollte ich es dann aber wissen und habe sie angeklickt und sie hat den Kontakt bestätigt. Mehr noch – wir hatten sofort einen Draht zueinander. Daraus entstand neben einer vertrauten Freundschaft auch eine Zusammenarbeit und so viel mehr. Ich bin sehr froh, sie kennen zu dürfen.

 

Auch andere Freunde habe ich durch solche „Zufälle“ kennengelernt. Natürlich kann auch mal etwas anders laufen, als erhofft oder nicht klappen. Doch was bereuen wir rückblickend eher/mehr … die Dinge, die nicht so passierten, wie gedacht („Fehler“) oder die Dinge, die wir nie probiert haben? In meinem Fall war letzteres der Beginn eines neuen Weges. So habe ich nach zwanzig Jahren als Banker den Spring in die Selbständigkeit gemacht und widme mich Menschen. Andere zu motivieren, von sich selbst zu begeistern und sie beim Wachsen zu unterstützen, entspricht meinem tiefsten Inneren und erfüllt mich.

 

Wie wäre es, häufiger mal etwas „Verrücktes“ zu probieren? Ganz gleich, ob daraus ein Glücksmoment, eine Anekdote oder eine Erfahrung wird … #LebeDeinLeben

 

 

Über Feedback, Meinungaustausch, Ideen und Anregungen würde ich mich sehr freuen!

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

 

 

 

(Ansichten 90, 1 Ansichten heute)
20 Feb

Hast du heute schon etwas Verrücktes gemacht?

Ich bin grundsätzlich ein planender, vorausschauender und eher konventioneller Mensch. Manchmal habe ich jedoch spontane, „verrückte“ Ideen und manche davon setze ich dann einfach mal um, um zu schauen, was passiert. Auch wenn es mir unwahrscheinlich und ein bisschen „größenwahnsinnig“ vorkommt.

 

Am vergangenen Freitag habe ich in Facebook gesehen, dass Sabine Asgodom nach Berlin kommt und in der Urania einen ihrer Vorträge hält. (Falls sie jemand nicht kennen sollte, sie ist u.a. im Bereich Managementtraining/Coaching, als Vortragsrednerin und Autorin eine der bekannten Größen.) Sie schrieb kurz über die Erlebnisse bei der Bahn-Anreise. Ich kommentierte zunächst nur, indem ich ihr eine gute Reise wünschte und sie in Berlin willkommen hieß.

 

Dann packte mich eine meiner „verrückten“ Ideen. Wenn sie doch (genau wie ich) in Berlin ist, könnte ich sie doch treffen und ihr mein Buch überreichen. Obwohl ich daran dachte, dass die Chance nicht sehr groß sein würde, dass sie sich vor einem Vortrag noch die Zeit für ein (wenn auch kurzes) Treffen nehmen würde bzw. könnte, schrieb ich ihr. Ich schrieb, dass mein erstes Buch mit meinen Kurzgeschichten noch frisch auf dem Markt ist und fragte, ob sie sich vorstellen könnte, mich kurz zu treffen, damit ich ihr eines schenken könnte. (Ein Feedback von ihr würde mir viel bedeuten.)

 

Zu meinem Erstaunen und meiner großen Freude, sagte sie zu und wollte mich am Abend -vor ihrem Vortrag- treffen. Ich hätte mir den Vortrag „Identität statt Image – Erfolg durch Selbst-PR“ gern angehört, aber eine kranke Freundin, für die ich Medikamente gekauft und deren Hündin, der ich eine Gassirunde versprochen hatte, wären wohl nicht begeistert gewesen.

 

Vor Jahren hatte ich mal ein Interview mit Sabine Asgodom gesehen, wo sie über ihre Anfangszeit und die ersten Fernsehauftritte berichtete. Es ging um Präsenz, ein neu gekauftes Kleid, zu kleine Sessel und was das alles mit einem machen kann. Auch wenn es sicher eine Anekdote aus ihrem Leben war, empfand ich es als Motivation und Beruhigung gleichermaßen.

 

Ich bin nun seit 2 Jahren selbständig und es gibt noch Potenzial nach oben. Für das, was ich schon geschafft habe, bin ich sehr dankbar – selbst für die ‘Fehler’, die mir unterlaufen sind und aus denen ich viel gelernt habe. Diese kleine Anekdote erinnert mich immer wieder daran, dass nicht alles von Anfang an perfekt läuft und es dennoch erfolgreich werden kann.

 

Sehr gespannt wartete ich also vorm Humboldtsaal und sprach sogar eine Urania-Mitarbeiterin an, damit ich sie nicht verpasste und nicht zu kurzfristig (vor dem Vortrag) stören würde. Und dann kam sie die Treppe herauf und ich lächelte sie an, als ich sie erkannte. „Herr Zöhl“, begrüßte sie mich sehr freundlich, „dass Sie extra hier hergekommen sind.“ Ich grinste in mich hinein: „dass ICH mir die Zeit nehme?“ Ich war beglückt, dass SIE es tat. Nach einem kurzen Austausch musste sie dann zum Technik-Check. Etwas, was ich selbst gut kenne und toll fand, dass sie es genauso handhabte. Aber Zeit für ein gemeinsames Foto (ich hatte überlegt und mich dann getraut, danach zu fragen) war dann doch noch.

 

Es war eine besondere Begegnung mit einer sehr sympathischen, freundlichen und charmanten Frau, die ich nicht vergessen werde.

 

mit Sabine Asgodom © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Vielleicht sollte ich häufiger mal etwas „Verrücktes“ machen ;o)


 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

 

(Ansichten 299, 1 Ansichten heute)
13 Feb

Das Lebenslicht als neuester Podcast-Beitrag auf nur-positive-nachrichten.de

Meine Geschichte “Das Lebens-Licht” gefiel nur-positive-nachrichten.de wohl so gut, dass meine Geschichte im neuesten Podcast nochmals vertont wurde:

https://nur-positive-nachrichten.de/nur-positive-nachrichten-podcast/podcast-positive-nachrichten-e1s6

Ich freue mich sehr über dieses akustische Kompliment und fühle mich geehrt.

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

(Ansichten 47, 1 Ansichten heute)
04 Feb

onlinechat mit meiner Angst (Thema des Monats)

Ich starte mit einer Neuerung in meinem Blog, dem Thema des Monats.

Es geht mir um Ideen, Gedankenansätze und vor allem Meinungsaustausch.

Anfang eines Monats werde ich einen Beitrag zu einem Thema vorstellen und würde mich über einen aktiven Gedankenaustausch dazu freuen.

Ich bin gespannt, wie erfolgreich dieser Versuch sein wird.

 

Das 1. Thema (Februar 2018) behandelt eines meiner Schwerpunkt Themen – Ängste.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Wir leben in einer digitialisierten Welt. Ich kann heutzutage fast alles online bestellen, erstellen, versenden, verkaufen oder verbreiten. Nachrichten zu verbreiten, ist leichter als sie zu recherchieren oder eine Zeitung zu kaufen. Während früher Briefe oder Telefonate die nicht-persönliche Kommunikation beherrschten, gibt es heute sms, whatsapp, twitter, skype u.v.m.

 In manchen Therapiesitzungen lassen ich meine Klienten mit ihren Ängsten kommunizieren, was viele gedanklich oder durch Aussprechen tun. Manchmal frage ich mich, wie das in ein paar Jahren aussieht, wenn die Mias, Hannas, Lenas, Leas, Leons, Lukas’, Bens und Fynns von heute einmal mit ihren Ängsten kommen. Werden die dann mit ihren Ängsten sms-en, chatten oder twittern?

 Ich stelle mir einen chat dann so vor:

 

<default>user betritt den Raum Kommunikation

<default>user lädt <unknown fear> in den Raum Kommunikation

 <unknown fear> betritt den Raum Kommunikation

<default>user schließt den Raum Kommunikation

Ich:

hallo

<fear>:

Hallo

Ich:

lass uns mal was klären, alter

<fear>:

Gern. Worüber willst Du sprechen?

Ich:

komm schon. tu mal nicht so

<fear>:

Du hast mich eingeladen.

Ich:

ja

Ich:

warum disst du mich immer so

<fear>:

Ich disse Dich? Was genau meinst Du?

Ich:

immer wenn ich im Dunklen nochmal raus muss, machst du mir panik und ich bekomm stress

<fear>:

Immer?

Ich:

naja fast immer – wenn andere dabei sind, geht es

Ich:

aber sonst – schwitze ich, der mund wird trocken, der puls rast und werd total unsicher

Ich:

ich mach mir dann die schlimmsten gedanken, was alles passieren könnte – du bist ein monster

<fear>:

Ich soll ein Monster sein?

Ich:

klar voll der oberstress – was soll das?

<fear>:

Erinnerst Du Dich noch an die Sommerzeit vor der 1. Klasse? Du warst mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft spielen. Beim Verstecken wolltest Du besonders gut sein und hast Dich hinter der Eingangstür vom Kohlenkeller versteckt. Ein Nachbar hatte versehentlich einen schweren Sack vor die Tür gestellt und das Licht ging aus. Fast eine Stunde warst Du dort eingesperrt bis sie Dich fanden.

Ich:

erinner mich bloss nicht daran – das war voll die blamage

<fear>:

Ja, Du warst noch klein und hattest plötzlich viel Angst, hast geweint.

<fear>:

Du wolltest so etwas nie wieder erleben. Da wurde ich geboren.

<fear>:

Seit dem passe ich auf Dich auf.

Ich:

naja aufpassen würde ich das nicht nennen und was hat denn das damals mit der straße heute zu tun?

<fear>:

Für mich war es gleich. Jedesmal, wenn Du etwas erlebt hast, was sich so oder so ähnlich anfühlte, kam ich an Deine Seite, um Dich wachsam zu machen.

Ich:

aber ich fühlte mich schwach und klein

<fear>:

Ich verstehe. Hast Du deshalb versucht, mich zu verdrängen?

Ich:

klar, denkst du ich wollte mich so fühlen?

<fear>:

Ah, und ich bin größer und auffälliger geworden, DAMIT Du mich besser siehst.

Ich:

klar, du machst auf riesig – läuft bei dir und ich loose ab

<fear>:

Ich wollte Dich eigentlich nur beschützen, Dich wachsam und aufmerksam sein lassen.

Ich:

hm, so hab ich das noch nie gesehen

Ich:

aber alter – doch nich so, werd mal erwachsen

<fear>:

Alter? Wie alt schätzt Du mich denn?

Ich:

Na Du bist so alt wie ich halt

<fear>:

Ich bin fünfdreiviertel Jahre alt.

Ich:

WAS??? aber das erklärt zumindest, warum ich mich so klein fühle. Wieso bist Du nicht erwachsen geworden.

<fear>:

Mir fehlte damals wohl das Verständnis, was da eigentlich passierte. Das fehlt mir wohl noch immer.

Ich:

Ok, wenn ich mich so zurück erinnere – das fühlte sich damals wirklich sehr beängstigend an, auch wenn ich heute sage, dass mir nichts passiert ist und eigentlich auch kaum etwas hätte passieren können. Es hätte wohl gut getan, jemand hätte mich damals einfach mal in den Arm genommen und getröstet.

<fear>:

Oh, das fühlt sich gerade sehr gut an.

Ich:

und … sind wir jetzt buddys?

<fear>:

Aber sowas von. Let’s chill.

Ich:

hey cool, alter.

 

<default>user verlässt den Raum Kommunikation

<fear>:

Aber so ein kleines bisschen werde ich dennoch auf Dich aufpassen ;o)

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

https://derzuhoerer-berlin.de/chat-mit-angst

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

 

 

 

(Ansichten 171, 1 Ansichten heute)
onlinechat mit meiner Angst (Thema des Monats)