23 Jun

Psychoonkologie – Blogprojekt & Podcast – 1. Was ist Psychoonkologie?

 

Mit meiner Kollegin Franziska Sebode von wieder-leben.info habe ich ein Videoprojekt begonnen zum Thema Psychoonkologie. Sie ist selbst Betroffene und schreibt in ihrem blog Lass-uns-reden u.a. über Krebs, Angst, Trauer und vieles mehr.

In mehreren Beiträgen werden wir verschiedene Aspekte rund um das Thema Psychoonkologie betrachten. Wir freuen uns über Zuschauerfragen und werden gerne darauf eingehen/reagieren.

Mir ist die Psychoonkologische Begleitung eine Herzensangelegenheit, die in Deutschland noch viel mehr Raum bekommen sollte.

 

Im ersten Block gehe auf die Bedeutung von Psychoonkologie -im doppelten Sinne- ein: die wörtliche und die für das Gesundheitssystem.

 

 

Psychoonkologie – setzt sich aus den Bereichen/Worten der Psycho(therapie) und der Onkologie, die sich interdisziplinär mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Tumorerkrankungen (Krebs) befasst, zusammen.

 

Die Gesamtheit der Krebserkrankungen stellt aktuell (nach den Herz-Kreislaufkrankheiten) den zweiten Platz bei den Todesursachen in Deutschland dar. Zu den häufigsten Krebsarten zählen dabei Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs.

2014 wurde bei 476.216 Menschen (227.001 Frauen, 249.215 Männer) in Deutschland eine Krebsdiagnose gestellt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt für das Jahr 2020 einen Anstieg auf ca. 520.000 Neuerkrankung pro Jahr.

 

 

 

Neben der onkologischen Behandlung der PatientINNen kommt insbesondere der Psychoonkologie (auch Psychosoziale Onkologie) eine besondere Bedeutung zu. Die Psychoonkologie befasst sich “mit dem Erleben und Verhalten sowie den sozialen Ressourcen von Krebspatienten im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung, deren Behandlung sowie damit verbundenen Problemlagen… Aufgabe der Psychoonkologie ist es, die Bedeutung psychologischer und sozialer Faktoren für die Entstehung, Früherkennung, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation, Nachsorge sowie den gesamten Verlauf einer Tumorerkrankung und deren Wechselwirkungen wissenschaftlich zu untersuchen und die gewonnenen Erkenntnisse in der Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation, ambulanten Versorgung und Palliativbetreuung von Patienten nutzbar zu machen und in konkrete Unterstützungs- und Behandlungsangebote umzusetzen. Dabei schließt die Psychoonkologie nicht nur die direkt von der Krankheit betroffenen Personen, sondern auch die Angehörigen und das soziale Umfeld mit ein. Darüber hinaus sind auch die Behandler (Ärzte, Psychotherapeuten, Pflegende (Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen) und alle in der Onkologie tätigen Berufsgruppen) wichtige Zielgruppen psychoonkologischer Unterstützung hinsichtlich der Bereitstellung von Fort- und Weiterbildungs- sowie Supervisionsangeboten… Die Psychoonkologie ist ein Arbeitsgebiet innerhalb der Onkologie, in das Inhalte aus den Fachbereichen Medizin, Psychologie, Soziologie, praktische Philosophie und Ethik, Theologie sowie Pädagogik mit einfließen. Die Psychoonkologie zeichnet sich durch eine interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen aus. So arbeiten in der psychoonkologischen Versorgung der Patienten Ärzte unterschiedlicher Fachgebiete, Psychologische Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Vertreter der Künstlerischen Therapien, Pflegende, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Seelsorger der verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen.”

 

Eine psychoonkologische Betreuung soll Unterstützung geben bei psychischen und sozialen Problemen sowie sonstigen Problemen im Kontext einer Krebserkrankung und deren Behandlung. Dabei kann es im ersten Schritt (nach der Diagnose) darum gehen, Unterstützung bei der Verarbeitung der Krebsdiagnose zu geben. “Zentrale Aufgaben der psychoonkologischen Versorgung sind patientenorientierte und bedarfsgerechte Information, psychosoziale Beratung, psychoonkologische Diagnostik und psychoonkologische Behandlung zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung sowie Verbesserung / gezielte Behandlung psychischer, sozialer sowie funktionaler Folgeprobleme.”

Im weiteren kommen Aspekte wie die Verbesserung der psychischen Befindlichkeit sowie bei Begleit- und Folgeprobleme der medizinischen Diagnostik oder Therapie, die Erhöhung von Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen z.B. durch das Stärken von sozialen Ressourcen.

Neben der körperlichen Belastung durch die Erkrankung und deren Behandlung, die teilweise einen massiven Eingriff bedeutet, erleben KrebspatientINNen weitere psychosoziale Belastungen wie psychische, soziale oder spirituelle/religiöse Probleme. Betroffene erleben ebenso negativen Stress (

Distress), verschiedene Ängste (u.a. Progredienz- und Rezidivangst [fortschreitende Erkrankung bzw. erneutes Auftreten nach der Therapie]) und depressive Symptome.

 

Zur psychoonkologische Therapie/Begleitung gehören

  • ● psychosoziale Beratung (für Krebspatienten und Angehörige)
  • ● Psychoedukation (für Krebspatienten und Angehörige)
  • ● Psychotherapie
  • ● Stressbewältigungstraining
  • ● Entspannungsverfahren
  • ● künstlerische Therapien (Kunsttherapie, Tanztherapie, Musiktherapie u.a.)

 

 

Für mich (sz) bedeutet Psychoonkologie neben der Psychoedukation, für KrebspatientINNen und deren Angehörige da zu sein, wertfrei zuhören, Halt zu geben, sie im Leben zu begleiten, mit ihnen Situationen der Normalität zu schaffen, Ängste und Stress zu reduzieren und ihre Lebensqualität zu erhöhen. „Hoffnung gibt es bis zum Schluss.“

 

Das Netz der psychoonkologischen Betreuung sollte m.E. deutlich engmaschiger gespannt werden. Selbst unter den psychotherapeutisch Arbeitenden gibt es in meiner Wahrnehmung noch Vorbehalte. Dabei ist Psychoonkologie in vielen Fällen keine Sterbebegleitung, sondern eine Lebensbegleitung. Eine Krebsdiagnose ist heute bei vielen Krebsformen kein “Todesurteil” mehr. Die Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge werden ständig verbessert.

 

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Onkologie

Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten, Kurzversion 1.1, 2014, AWMF-Registernummer: 032/051OL, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/leitlinien/psychoonkologie/, Stand Januar 2014, (Originaltexte)

 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/krebs.html

 https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Krebsregisterdaten/krebs_node.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30563/umfrage/jaehrliche-krebserkrankungen-und-todesfaelle-in-deutschland/

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

(Ansichten 55, 1 Ansichten heute)
09 Mai

Lesung aus Herzgeschichten online über zoom

Die “Corona-Krise” hat die Welt an vielen Stellen beinflusst und tut es noch.
Viele Veranstaltungen sind momentan nicht in gewohnter Form möglich.

Als meinen kleinen Beitrag biete ich Lesungen meiner veröffentlichten Kurzgeschichten “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” erschienen bei Lehmanns Media Berlin kostenfrei an.

 

 

Die Geschichten dürfen zum Nachdenken anregen, haben eine tieferen Sinn und handeln oft von Emotionen und dem Umgang damit. Viele davon sind für Kinder sollten ab 5/6 Jahren gut verständlich sein und könnten z.B. als Einschlafgeschichten genutzt werden.

 

Manche Lesungen sind thematisch ausgerichtet und eher für Erwachsene geeignet.

 

DatumStartDauerThemaAnmeldung
18.5.-21.5.2019:1510-15minGeschichten für Kinderoffen (max. 100)
25.5.-27.5.2019:1510-15minGeschichten für Kinderoffen (max. 100)
18.5.2020:2020-30minAngst (Erwachsene)offen (max. 100)
19.5.2020:2020-30minTrauer (Erwachsene)offen (max. 100)
20.5.2020:2020-30minÄrger und Wut (Erwachsene)offen (max. 100)
21.5.2020:2020-30minDas Leben (Erwachsene)offen (max. 100)
25.5.2020:2020-30minDie Liebe (Erwachsene)offen (max. 100)
26.5.2020:2020-30minWeisheiten 1 (Erwachsene)offen (max. 100)
27.5.2020:2020-30minselbst-bewusst-sein (Erwachsene)offen (max. 100)
4.6.2020:2020-30minWeisheiten 3 (Erwachsene)offen (max. 100)

 

 

Dem offenen Zoom-Meeting (Lesung für Kinder) 18.5.-21.5.2020 beitreten:

https://us04web.zoom.us/j/73780606149?pwd=anI2dmwvWktYRGduTFY3ZzFlT2tCUT09

Meeting-ID: 737 8060 6149
Passwort: 5M1AgS

 

 

Zugangsdaten für die Lesungen für Erwachsene  Zugangsdaten
(keine Datenerhebung oder Datenspeicherung)

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

(Ansichten 127, 1 Ansichten heute)
24 Apr

“Veränderung im Leben” und “Die kleine Biene”

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Kürzlich fragte mich die Freie Waldorfschule Wahlwies an, ob eine meiner Geschichten in der Schulzeitung “Das Aktuell” veröffentlicht werden dürfte:

“…In diesen Zeiten ohne Schüler möchten wir einen Beitrag für Kinder machen und wollten fragen, ob wir Ihre Geschichte “Die kleine Biene” für die Kinder/Schüler zum Selberlesen oder Vorlesen in der Schulgemeinschaft veröffentlichen dürfen…

Gern habe ich dem Wunsch entsprochen. Ich finde es wichtig, Schüler_innen auf ihrem Weg zu unterstützen und biete daher auch gern Lesungen in Schulen an.

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

Das Ratgeber und Onlinemagazin ratgeber-lifestyle.de bat mich kürzlich einen Fachartikel zum Thema (intrinsische) Motivation zu schreiben. Dieser wurde nun veröffentlicht, was mich sehr freut und ein wenig mit Stolz erfüllt.

Der vollständige Artikel ist unter https://www.ratgeber-lifestyle.de/beitraege/persoenlichkeitsentwicklung/gedanken-zu-intrinsischer-motivation.html zu finden.

Die eigene Motivation ist eine wichtige Grundlage für Veränderungen bei KlientINNen in Coaching oder Therapie. Daher ist die motivationale Klärung (nach Grawe) ein wesentlicher Bestandteil in der Anfangsphase und bedeutsamer Faktor in der Umsetzung von Veränderungsprozessen (z.B. Disziplin, Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit).

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

 

 

 

(Ansichten 29, 1 Ansichten heute)
16 Mrz

Workshop “Kommunikation in schwierigen Situationen” in der TU Berlin

TU Berlin Kommunikation in schwierigen Situationen März 2020

 

Vom 11.03. bis 12.03.2020 fand mein Workshop “Kommunikation in schwierigen Situationen” in der Technischen Universität Berlin statt. Nach einer Einführung in verschiedene Aspekte von Kommunikationstheorien erprobten die Teilnehmer_innen das Erlernte in Kleingruppen.

 

Mein Workshop "Motivation mein Motor" in der Technischen Universität Berlin

 

Mit Erlaubnis einer Teilnehmerin veröffentliche ich hier ihr Feedback, über das ich mich sehr gefreut habe:

Ich persönlich fand den Theorieteil interessant und informativ, … ich denke du hast da ja auch ein Gespür dafür, wer was mag oder nicht und weißt das sehr wohl zu dosieren, hierfür noch ein Dankeschön … Deine Erzählungen waren sehr anschaulich, lustig und ich habe gerne zugehört … … ich werde mir dein Handout in Ruhe ansehen…

 

 

 

 

Der Workshop behandelte u.a. die Themen:

  • Was ist Kommunikation?
  • Die 5 Axiome von Paul Watzlawick
  • Was sind schwierige Situationen?
  • Gewaltfreie Kommunikation (Marshall B. Rosenberg)
  • Beobachten/Wahrnehmen vs. Bewerten
  • Werte und Bewertungen
  • Männliche und weibliche Kommunikation
  • Kommunikationstypen
  • Sprachebenen (Friedemann Schulz von Thun)
  • Metamodell der Sprache (NLP)
  • Aktives Zuhören (Beschwerdesituation)
  • Was macht schwierige Situationen “schwierig”?
  • Blickwinkel, Trigger, Reizworte
  • emotionale Verletzung, Missverständnisse
  • verbales Aikido – manipulative Techniken und ihre Abwehr

 

Die Seminarteilnehmer_innen konnten dadurch

  • Grundlagen der Kommunikation (Theorien, Modelle) erarbeiten
  • Verhalten in schwierigen Situationen lernen
  • die Grundidee Gewaltfreier Kommunikation kennenlernen
  • schwierige Situation erkennen
  • eine souveräne Kommunikation erlernen
  • lernen, manipulative Rhetorik zu erkennen und abzuwehren

 

Vielen Dank an Sabine Patschorke für die freundliche Unterstützung.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2020)

 

 

 

 

(Ansichten 50, 1 Ansichten heute)
03 Dez

Das Schneeglöckchen im Advent

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Kürzlich erhielt ich die Anfrage der Besitzer eines Blumenhandels aus Werther, ob meine motivierende Geschichte “Das Schneeglöckchen” (nur-positive-nachrichten.de) im Rahmen einer weihnachtlichen Kundenaktion genutzt werden dürfte.

 

 

Als Autor der Geschichte freue ich mich gleich doppelt – 1. weil die Geschichte Anklang findet und 2. da jemand mein Schreiben (und das Urheberrecht) würdigt.

 

Halllo Herr Zöhl,

ein ganz herzliches Dankeschön dafür, dass wir Ihre wunderschöne Geschichte benutzen dürfen. Zu uns als Blumengeschäft passt sie halt wunderbar. Unsere  Tochter hat sich dann auch noch daran gemacht eine schöne Illustration für Ihre  Geschichte zu zeichnen. Seit vielen Jahren machen wir keine kommerzielle Werbung sondern bedanken uns bei unseren Kunden mit einem Geschenk zum Advent. Erstaunlicherweise zieht dieses größere Kreise als man vermuten könnte. Die Leute lesen die Geschichten zum Adventskaffee und anderen Gelegenheiten ihren Freunden und Bekannten vor. Dadurch ergeben sich immer wieder sehr nette Gespräche und Situationen mit Kunden und Personen von denen man es gar nicht erwartet hätte. Anscheinend gibt es doch noch viele Menschen, die in dieser hektischen Zeit ein bischen von den alten Tradtionen, wie Besinnlichkeit,  Gemütlichkeit und Gemeinsamkeit genießen.

Gerne dürfen Sie davon in Ihrem Blog berichten.

Mit dankbaren lieben Grüßen

Axel und Katrin Langer”

 

 

Mir gefällt Das Schneeglöckchen und die Aktion der Familie Langer jedenfalls sehr.

 

Ich wünsche Familie Langer und all meinen LeserINNEn eine besinnliche Adventszeit.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

 

 

(Ansichten 130, 1 Ansichten heute)
12 Nov

“Das Trauerlied des Käuzchens” in der KGS 11/12.2019

Meine therapeutische Kurzgeschichte “Das Trauerlied des Käuzchens” wurde in der neuen KGS 11/12.2019  (Körper Geist Seele, Berlin; Seite 28/29) veröffentlicht. Eine Geschichte über  Trauer, eine tiefe Liebe und den Trost, wenn ein Leben endet.

 

Lesung Herzgeschichten für kleine Glücksmomente in Berlin am 25.8.18

 

Ich freue mich sehr darüber und bin auch ein bisschen stolz darauf.

 

 

 

 

 

 

 

Weitere “Herzgeschichten” gibt es in meinem Buch:

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” (Lehmanns Media).

 

 

 

SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

 

(Ansichten 81, 1 Ansichten heute)
15 Okt

Die Schubladen unserer Welt – Wozu ist Schubladendenken da?

Schubladen Schubladendenken Clichee out-of-the-box

 

 

  • Tätowierte sind doch alle …
  • Jemand, die/der Die Grünen wählt, denkt …
  • Lehrer_innen sind typischerweise …
  • Dicke sind halt…
  • Die Kinder von heute können einfach nicht …

 

Wie leicht war es, diese Sätze zu vervollständigen?

 

Wir Menschen haben wohl alle unsere Schubladen, in die wir andere gern hineinstecken. Klischees, Stereotypen oder Vorurteile begleiten diesen Vorgang. Bestimmte Merkmale, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen werden gern pauschal mit bestimmten Attributen assoziiert. Während sich Stereotypen eher auf Gruppen beziehen, betreffen Vorurteile eher Einzelpersonen.

Aber warum machen wir das eigentlich? Es ist schlichtweg für unser Gehirn energiesparend und teilweise effizient. Das Prinzip von Regel und Ausnahme spart Denkleistung, beschleunigt Entscheidungsprozesse und macht das Leben manchmal einfacher. Wenn mir auf einer Straße nacheinander 5 Männer mit grünem Hut entgegenkommen und die ersten beiden verpassen mir einen Tritt, werde ich beim dritten -ohne ihn näher kennenlernen zu wollen- einfach ausweichen oder mich darauf vorbereiten. Vielleicht sind der dritte und vierte Mann nett, aber die Schublade “Mann mit grünem Hut = Tritt” ist geöffnet und alle kommenden Männer mit diesem oder ähnlichem Merkmal werden dort hinein sortiert. In der Psychologie wäre es positiv ausgedrückt ein Lerneffekt, wenn alle Männer mit grünem Hut einen Tritt geben würden. Anderenfalls wird hier eher verallgemeinert.

So entstehen schnell Verallgemeinerungen und, wenn es genügend Mitläufer gibt, vermeintliches “Alltagswissen” – “was man so weiss” wie z.B.

 

  • Schotten und Schwaben sind geizig.
  • Hanseaten sind unterkühlt.
  • Berliner haben eine große Klappe.
  • Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören.
  • Brillenträger sind schlauer, Blondinen dümmer.

(Auf die Sinnhaftigkeit der Aussagen möchte ich gar nicht eingehen.)

 

In früher Vorzeit war das ein teilweise überlebenswichtiger Prozess. Schlechte Erfahrungen mit Giftschlangen und Raubtieren ließen unsere Vorfahren lernen, bei allem, was entsprechende Anzeichen (Geräusche, Bewegungen etc.) waren, zu fliehen oder zu kämpfen – vorbereitet zu sein. Manchmal war es aber vielleicht nur eine Blindschleiche oder ein Wildschwein. Doch in vielen Fällen war es ein Schutz, der oft überlebenswichtig war. Gleiches galt für Begegnungen mit anderen Stämmen.

Genau hier liegt nämlich das Risiko von Schubladen. Wir nehmen uns die Chance, das einzelne Subjekt oder Objekt näher zu betrachten. Dass Schubladendenken “effizient” ist, bedeutet nicht, dass es in jedem Fall “richtig” oder sinnvoll ist. Die Worte eindeutig und eineindeutig (mathematisch) beschreiben es m.E. gut. Ein Banker trägt typischerweise einen Anzug (eindeutig). Aber nicht jeder, der einen Anzug trägt, ist ein Banker (nicht eineindeutig). Auch wenn vielleicht ein Anzahl von Menschen einer “Gruppe” (im weitesten Sinne) bestimmte Attribute besitzt, müssen das nicht alle sein. Eine unangenehme Erfahrung mit einem Menschen lässt sich nicht unbedingt auf andere übertragen. Häufig bilden wir dann Gruppenschubladen, in die wir Menschengruppen aufgrund ihrer (vermeintlichen) Zugehörigkeit stecken. Äußerlichkeiten, kulturelle, religiöse oder ethnische Aspekte oder bestimmte Verhaltensweisen bestimmen gern derartige Zugehörigkeiten. Es gibt jedoch unterschiedlichste Kriterien, die in Frage kommen.

Gruppen und Zugehörigkeiten sind besonders dann spannend, wenn man den Kontext betrachtet. Für gewöhnlich gehören wir nicht nur einer “Gruppe” an, sondern je nach Kontext verschiedenen. Ich kann Vater, Sohn, Bruder, Ehemann, Freund, Schüler, Lehrer, Nichtraucher, Kunde, Dienstleister, Protestant und vieles mehr sein. Zugehörigkeiten können ganz unterschiedlichen Ursprungs sein (z.B. körperliche Merkmale, Kleidung, Alter, Musikgeschmack, Ethik, Herkunft, Schule, Hobbys, Krankheit, Sprache u.v.m.). Manche Zugehörigkeiten sind auch nur zeitweise wie z.B. eine Reisegruppe, Schulklasse oder Teilnehmer_innen eines Workshops.

Je nach Kontext werden unterschiedliche Aspekte relevant sein oder auch nicht. Bei einem Fussballspiel wird meine Weltanschauung, mein Essverhalten oder meine sexuelle Orientierung i.d.R. unbedeutend sein, die Frage, welche Mannschaft ich anfeuere, vermutlich dagegen sehr. Die Attribute, die man Dritten zuordnet (Schublade), werden ebenso von dieser Frage beeinflusst (“wir” und “die anderen” bzw. Fan vs. Gegner). Wie schnell wir Schubladen öffnen und was wir in diesen Schubladen erwarten, hängt von individuellen Prägungen (Bezugspersonen, Persönlichkeit, Kultur, Bildung, Erfahrungswerte, etc.) ab.

Ein Video, welches das Thema “Schubladen” für mich wunderbar verdeutlicht, habe ich im Internet gefunden. Es zeigt ebenso eindrucksvoll, wie bedeutsam der Kontext ist und wie multifaktoriell Zugehörigkeiten gebildet werden können.

 

oder eine deutsche Version

 

 

Wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden bis wenigen Sekunden, ob wir unser Gegenüber attraktiv, vertrauenswürdig oder sympathisch empfinden. Ich arbeite seit vielen Jahren mit Menschen. Im ersten Kontakt ist es hilfreich, eine Einschätzung / ein Gefühl zu haben, wie ich mit diesem Menschen sprechen sollte, um z.B. eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Wenn man sich noch nicht kennt, ist es ein Herantasten (try-and-error). Erfreulicherweise habe ich wohl das Talent, eine gute Intuition in diesem Punkt zu haben. Eine Vertrauensbasis ist meine wichtigste Arbeitsgrundlage in der therapeutischen Arbeit oder beim Coaching.

Da ich jedoch nicht unfehlbar bin, achte ich gern darauf, mein Bauchgefühl auch zu überprüfen. Ich durfte schon einige Menschen kennenlernen, bei denen ich meinen ersten (optischen) Eindruck schnell revidieren konnte. Jemand in eine Schublade zu stecken, passiert manchmal unbewusst und meist SEHR schnell. Das Sprichwort “Der erste Eindruck zählt.” zeigt einen psychologischen Effekt. Der erste Eindruck ist regelmäßig optisch, ggf. akustisch. In die erste visuelle Wahrnehmung spielen dann Assoziationen/Ähnlichkeiten, Lebenserfahrungen und unser Wertesystem  sowie Glaubenssätze mit hinein. Wir bestätigen unsere Meinung lieber, als dass wir sie widerrufen (psychologischer Effekt: selbsterfüllende Prophezeihung).

Auch Namen (Klang, Bedeutung, Assoziation) können einen Halo-Effekt haben. Der Halo-Effekt bezieht sich auf das “Überstrahlen” eines Aspektes über die Gesamtpersönlichkeit. Tritt (insbesondere beim ersten Eindruck) ein Aspekt (Aussehen, Verhalten, o.ä.) in den Vordergrund, “färbt” dieser oft die übrigen Eigenschaften/Aspekte ein.

  • Wer ist wohl intelligenter: Kevin oder Lukas?

Haben wir aufgrund eines Namens (z.B. Kevinismus) bereits vorab Annahmen (positive oder negative) über eine Person getroffen, nehmen wir verstärkt gleichartige (positive oder negative) wahr. Fokussierte Wahrnehmung – wir nehmen bei einer Person, die wir als positiv / sympathisch einstufen, mehr weitere positive Aspekte wahr und tolerieren negative bzw. sehen darüber hinweg. Umgekehrt funktioniert der Effekt ebenso.

Auch Assoziationen beeinflussen unseren ersten Eindruck. Treffen wir auf eine Person, die so heisst, aussieht, spricht oder sich verhält wie eine uns bekannte Person, übertragen wir gern -auch unbewusst- unser Gefühl auf diese Person.

Wenn wir uns also unseres ersten Eindrucks bewusst sind, kann es sehr sinnvoll sein, die Schublade wieder zu öffnen und einmal bewusst auf die gegenteiligen Aspekte bei der Person zu achten. Das ermöglicht es uns, ggf. ein realistisches, umfänglicheres Bild von einer Person zu gewinnen und den Halo-Effekt zu reduzieren. Und wie es so schön heisst: “Manchmal täuscht der erste Eindruck.”

Schubladen sind m.E. nicht grundsätzlich etwas Positives oder Negatives. Wir dürfen jedoch lernen, uns unserer Schubladen bewusst zu werden. Dieses Bewusstsein und die Bereitschaft, den ersten Eindruck zu hinterfragen, eröffnen uns neue Möglichkeiten, anderen Menschen zu begegnen und sie kennenzulernen.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrnehmungsfehler
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Eindruck
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9280.2006.01750.x?ssource=mfc&rss=1

 

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07 Okt

Türöffner-Tag 2019 – Die Sendung mit der Maus

Maus Türöffner-Tag 2019

 

 

Die Sendung mit der Maus – Türöffner-Tag 2019

 

Der 3.10.2019 und damit der Maus-Türöffner-Tag rückte immer näher, die Spannung stieg und die letzten Vorbereitungen für unsere kleinen und großen Gäste liefen an. Meine Kollegin Marianne Gorski und ich beteiligten uns in diesem Jahr, um Kindern unsere Arbeit mit Erwachsenen zu erklären. Trotz des nasskalten Wetters haben es die meisten geschafft und sind zu uns gekommen.

In Rollenspielen und mit einer kurzen Fantasiereise durften unsere kleinen Gäste in Begleitung ihrer Eltern in unsere Arbeitswelt als Coach und Heilpraktiker/in für Psychotherapie hineinschnuppern. Zur Stärkung gab es warmen Tee und selbstgebackenen Kuchen. Und die Maus-Luftballons standen hoch im Kurs.

Unsere kleinen wie großen Gäste waren begeistert von den Rollenspielen wie von der Entspannungsübung und dem anschließenden Malen des Bildes. In den Pausen hab ich ein paar kindgerechte Kurzgeschichten aus “Herzgeschichten für kleine Glücksmomente” vorgelesen.

Marianne und ich haben uns über das tolle Feedback der Kinder und ihrer Eltern sehr gefreut. Wir hatten viel Spaß und möchten uns bei allen Kindern, Eltern und unseren fleißigen HelferINNEn … und natürlich der Maus ganz herzlich bedanken.

 

 

Hier ein paar Eindrücke von diesem wunderbaren Tag, die wir gern teilen möchten:

Mit freundlicher Erlaubnis der Kinder und der Erziehungsberechtigten.

 

Ich bekenne, selbst ein Maus-Fan zu sein. Schade, dass es den Maus-Türöffner-Tag nicht schon zu meiner Kindheit gab. 😉

 

 

 

 

 #Berlin,  #Die Sendung mit der Maus,   #MausFans,  #MausTag,  #Sachgeschichtenliveerleben,  #TürenAuf,  #Türöffner-Tag

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

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27 Sep

Lesung und Austausch zum Thema Mobbing an der Berlin British School

Berlin British School

 

Meine Zusammenarbeit mit der Berlin British School durfte ich diesmal in einer neuen Form fortführen. Für Schüler der 10./11. Klasse (deutsche Klassenstufe 9/10) habe ich am Donnerstag, 19.09.2019 meine Geschichte “Mein Brief an Dich” gelesen, in der es um Mobbing in der Schulzeit geht. Im Anschluss fand ein themenbezogener Dialog mit den SchülerINNEn statt. Vom Interesse und der Offenheit, Fragen zu stellen seitens der SchülerINNEN war ich beeindruckt.

Der stellvertretende Schulleiter Dominic Coutts (Deputy Head of Senior School with responsibility of pastoral care) und das gesamt Lehrerkollegium engagieren sich, “um sicherzustellen, dass Mobbing kein Bestandteil der Schulgemeinschaft an der Berlin British School wird.”

Dieser Austausch mit SchülerINNEn war mir eine Herzensangelegenheit, da es in Deutschland leider tagtäglich zu Mobbing kommt – nicht nur an Schulen. Ein sehr tragischer Fall kam Anfang des Jahres in Berlin in die Medien. Eine elfjährige Schülerin starb an den Folgen einer Selbstverletzung – unter dem Verdacht des Mobbings.[1] Auch wenn nicht immer geklärt werden kann, was letztlicht dazu führte, ist jeder Suizid -insbesondere in einem so jungen Alter- einer zu viel. Wenn Menschen so verzweifelt sind, dass sie keinen anderen Ausweg mehr erkennen, sollten sie Hilfe erhalten und geschützt werden.

 

 

 

Ein paar ergänzende Fakten:

Knapp 10% (9,7% Mädchen, 9,1% Jungen) der Kinder und Jugendlichen in Deutschland waren oder sind schon Opfer von Mobbing geworden.[2]

Eine Wiederholungsstudie [3] (Erwachsene) des Bündnisses gegen Cybermobbing stellt u.a. fest:

  • Fast 40% der Mobbingattacken dauern länger als ein Jahr.
  • In Deutschland sind 30,1% der Befragten (über 18 Jahren in Deutschland) -als Zahl 20,8 Mio.- schon einmal Opfer von Mobbingattacken gewesen.
  • Frauen, jüngere Menschen und ältere Arbeitnehmer sind besonders häufig von Mobbing und Cybermobbing betroffen.
  • 80% der Täter waren zuvor schon Opfer von Mobbing oder Cybermobbing.
  • Das höchste Mobbingrisiko haben Schüler, Auszubildende bzw. Lehrlinge und Personen, die in sozialen Berufen beschäftigt sind.
  • häufigste Folgen von Mobbing- und Cybermobbingattacken: Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen und Probleme mit dem Selbstvertrauen sowie körperliche Beschwerden (insbesondere Magen-Darm-Beschwerden und körperliche Schmerzen)
  • Ca.12% der Betroffenen (etwa 2,5 Mio. Personen in Deutschland) stuft sich selbst als suizidgefährdet ein.
  • Durch Mobbing entsteht der deutschen Wirtschaft durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ein direkter Schaden von knapp 5 Mrd. Euro.

 

Vielen Dank an Dominic Coutts (Stv. Schulleiter der Senior School) und Sabine Pause (Fachbereichsleiterin Fremdsprachen) für die Organisation und den freundlichen Empfang.

Ich freue mich auf das nächste Mal.

Gerne biete ich diese Veranstaltungen auch in anderen Schulen an.

 

This time I continued my cooperation with Berlin British School in a new way. For students of the Class 10/11 I read my story “My Letter To You” on Thursday, 19.09.2019, which deals with bullying in school. Afterwards a thematic dialogue took place with the students. I was impressed by the interest and the openness to ask questions from the students.
Dominic Coutts (Deputy Head of Pastoral) and the entire teaching staff are committed to “ensuring that bullying does not become part of the school community at the Berlin British School.”
This dialogue with the students was a matter close to my heart, because unfortunately there is daily bullying in Germany – not only at schools. A very tragic case in Berlin came in the media in the beginning of 2019. An eleven-year old student died as a result of self-harm, with bullying suspected as the cause.[1] We cannot always find the reason but every suicide -especially at such a young age- is so hard. When people are so desperate that they can not see any other way out, they should receive our help and be protected.

A few additional facts:
At about 10% (9.7% girls, 9.1% boys) of children and adolescents in Germany are or have already been victims of bullying.[2]

Many thanks to Dominic Coutts (Deputy Head of Senior School with responsibility of pastoral care) and Sabine Pause (Head of Foreign Languages) for the organization and the friendly welcome.

I look forward to the next time.

 

 

Quellen:

[1] https://www.tagesspiegel.de/berlin/suizid-in-berlin-was-ueber-den-tod-des-elfjaehrigen-maedchens-bekannt-ist/23943858.html

[2] Statista “Anteil der Kinder und Jugendlichen, die wiederholt Opfer von Mobbing geworden sind, in Deutschland nach Alter und Geschlecht im Jahr 2014” https://de.statista.com/statistik/daten/studie/218728/umfrage/mobbingopfer-unter-kinder-und-jugendliche-nach-alter-und-geschlecht/
(Ergebnisse einer repräsentativen Schülerbefragung im Rahmen der von der WHO gestützten HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) zum Thema Mobbing unter Schülern aus den Jahren 2013 und 2014)

[3] Wiederholungsstudie Bündniss gegen Cybermobbing e.V. (2014)
https://www.buendnis-gegen-cybermobbing.de/fileadmin/pdf/studien/mobbingstudie_erwachsene_2018.pdf

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

(Ansichten 94, 1 Ansichten heute)
05 Sep

Workshop Therapeutische Geschichten

Workshop Therapeutische Geschichten Magie von Märchen und Geschichten 2019

 

Workshop – Die Magie von Märchen und Geschichten
„Therapeutische Geschichten in der Therapie- und Coachingpraxis“

 

Warum sprechen Erwachsene in der Therapie so gut auf Geschichten an?
Kinder lieben Märchen und Geschichten. Sie werden seit Jahrhunderten für die Entwicklung und Erziehung von Kindern genutzt.

 

  • Entdecke die Möglichkeiten und Potentiale des gezielten Einsatzes von therapeutischen Geschichten in der Praxis – für Therapie oder Coaching.
  • anstelle von Rat-Schlägen, lerne, KlientINNen sanft Denkanstöße zu geben
  • Erfahre, wie Du den Raum öffnest, KlientINNen ihre eigenen Lösungen finden zu lassen.
  • Begeistere Deine Klienten durch maßgeschneiderte Geschichten.

 

 

 

Workshop für Heilpraktiker_innen (für Psychotherapie), Therapeut_inn_en, Coaches, Lehrer_innen, Kinderzieher_innen, Kinderbetreuer_innen, Pflegekräfte, Trauerbegleiter_innen

Hypnoseerfahrungen wünschenswert.

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

 

 

 

 

 

Workshopinhalte

  • Einsatzmöglichkeiten, Vorteile, Aufbau, Wie erzählt man eine Geschichte interessant?
  • Potentiale (Lösungsfindung, Widerstände umgehen, Kreativität)
  • Kreativteile – Methode „Heldenreise“, eigene Geschichte schreiben
  • viele Beispiele und praktische Übungen

 

Termine:    So 06.10.19 10:00-18:00
                 Grundlagen Therapeutische Geschichten und Übungen
                 Sa 19.10.19 10:00-16:00
                 Heldenreise, eigene Geschichten Teilnehmer_innen

Ort:           Praxis Marianne Gorski, Salzburger Str. 10A, 10825 Berlin

 

3.10.19 Maus Türöffner-Tag 2019 wir sind dabei Berlin Schöneberg

 

Ich arbeite seit einigen Jahren in eigener Praxis und nutze dabei Geschichten erfolgreich, um meine KlientINNen bei Ihren Heilungs- und Veränderungsprozessen zu unterstützen. Anstelle von Rat-Schlägen (!) erzähle ich Ihnen Geschichten und jede/r darf daraus das von sich mitnehmen, was sie/er darin erkennt.

 

DAS bekommst Du für den Preis von nur 399 Euro:

  • geschmackvolle, helle und großzügige Seminarräume
  • Versorgung mit Snacks, Wasser und Tee vor Ort
  • Seminarunterlagen mit wertvollen Informationen und Tipps
  • praxisnaher Workshop zu therapeutischen Geschichten (Vorteile, Nutzen u.v.m.)
  • mein Buch “Herzgeschichten” im Wert von 11,95€ mit vielen therapeutischen Geschichten (inklusive)
  • die nettesten Teilnehmer_innen mit Dir
  • meine Begeisterung für diesen Workshop und Praxiserfahrung
  • Lass Dich von Therapeutischen Geschichten begeistern und begeistere andere mit Deiner Geschichte

 

Um es Dir noch leichter zu machen… Einführungspreis 2019: nur 321 €

 

 

Ich freue mich auf Deine Teilnahme. Hier kann Du Dich anmelden:

Email und Anmeldeformular

 

 

 

Herzgeschichten für kleine Glücksmomente ISBN 3865419402 SinnSationsGeschichten © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017


 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2019)

 

 

 

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