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25 Feb

Gesundheitsmesse Zehlendorf 24.02.18

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Zum ersten Mal waren meine Kollegin Sylvia Porstein und ich mit einem Stand auf der Gesundheitsmesse Zehlendorf im Bürgersaal vertreten. Die Messe war über den ganzen Tag (10:00-17:00) gut besucht und wir konnten einige gute Kontakte knüpfen.

Wir haben uns jeweils mit der Spende eines Gutscheins an der großen Verlosung zu Gunsten des Deutschen Roten Kreuz Kreisverbands Berlin Steglitz-Zehlendorf e.V. für das Projekt „Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) “ beteiligt.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018 © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018 © Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

 

 

 

 

Die Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Integration für Steglitz-Zehlendorf, Carolina Böhm, erwähnte in ihren Grußworten zur Eröffnung, dass dieser Stadtbezirk einer der gesündesten von Berlin ist.

Ich war erstmalig dabei und habe mich als Heilpraktiker für Psychotherapie (Hypnose, Ängste/Phobien, Stress, Zwischenmenschliches), für Teamcoaching (insb. Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen) und als Autor der Herzgeschichten vorgestellt.

Neben vielen Dienstleistungen, die vorgestellt wurden, konnten die Messebesucher Vorträgen lauschen oder vielfältige Angebote ausprobieren oder verkosten.

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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20 Feb

Hast du heute schon etwas Verrücktes gemacht?

Ich bin grundsätzlich ein planender, vorausschauender und eher konventioneller Mensch. Manchmal habe ich jedoch spontane, „verrückte“ Ideen und manche davon setze ich dann einfach mal um, um zu schauen, was passiert. Auch wenn es mir unwahrscheinlich und ein bisschen „größenwahnsinnig“ vorkommt.

 

Am vergangenen Freitag habe ich in Facebook gesehen, dass Sabine Asgodom nach Berlin kommt und in der Urania einen ihrer Vorträge hält. (Falls sie jemand nicht kennen sollte, sie ist u.a. im Bereich Managementtraining/Coaching, als Vortragsrednerin und Autorin eine der bekannten Größen.) Sie schrieb kurz über die Erlebnisse bei der Bahn-Anreise. Ich kommentierte zunächst nur, indem ich ihr eine gute Reise wünschte und sie in Berlin willkommen hieß.

 

Dann packte mich eine meiner „verrückten“ Ideen. Wenn sie doch (genau wie ich) in Berlin ist, könnte ich sie doch treffen und ihr mein Buch überreichen. Obwohl ich daran dachte, dass die Chance nicht sehr groß sein würde, dass sie sich vor einem Vortrag noch die Zeit für ein (wenn auch kurzes) Treffen nehmen würde bzw. könnte, schrieb ich ihr. Ich schrieb, dass mein erstes Buch mit meinen Kurzgeschichten noch frisch auf dem Markt ist und fragte, ob sie sich vorstellen könnte, mich kurz zu treffen, damit ich ihr eines schenken könnte. (Ein Feedback von ihr würde mir viel bedeuten.)

 

Zu meinem Erstaunen und meiner großen Freude, sagte sie zu und wollte mich am Abend -vor ihrem Vortrag- treffen. Ich hätte mir den Vortrag „Identität statt Image – Erfolg durch Selbst-PR“ gern angehört, aber eine kranke Freundin, für die ich Medikamente gekauft und deren Hündin, der ich eine Gassirunde versprochen hatte, wären wohl nicht begeistert gewesen.

 

Vor Jahren hatte ich mal ein Interview mit Sabine Asgodom gesehen, wo sie über ihre Anfangszeit und die ersten Fernsehauftritte berichtete. Es ging um Präsenz, ein neu gekauftes Kleid, zu kleine Sessel und was das alles mit einem machen kann. Auch wenn es sicher eine Anekdote aus ihrem Leben war, empfand ich es als Motivation und Beruhigung gleichermaßen.

 

Ich bin nun seit 2 Jahren selbständig und es gibt noch Potenzial nach oben. Für das, was ich schon geschafft habe, bin ich sehr dankbar – selbst für die ‘Fehler’, die mir unterlaufen sind und aus denen ich viel gelernt habe. Diese kleine Anekdote erinnert mich immer wieder daran, dass nicht alles von Anfang an perfekt läuft und es dennoch erfolgreich werden kann.

 

Sehr gespannt wartete ich also vorm Humboldtsaal und sprach sogar eine Urania-Mitarbeiterin an, damit ich sie nicht verpasste und nicht zu kurzfristig (vor dem Vortrag) stören würde. Und dann kam sie die Treppe herauf und ich lächelte sie an, als ich sie erkannte. „Herr Zöhl“, begrüßte sie mich sehr freundlich, „dass Sie extra hier hergekommen sind.“ Ich grinste in mich hinein: „dass ICH mir die Zeit nehme?“ Ich war beglückt, dass SIE es tat. Nach einem kurzen Austausch musste sie dann zum Technik-Check. Etwas, was ich selbst gut kenne und toll fand, dass sie es genauso handhabte. Aber Zeit für ein gemeinsames Foto (ich hatte überlegt und mich dann getraut, danach zu fragen) war dann doch noch.

 

Es war eine besondere Begegnung mit einer sehr sympathischen, freundlichen und charmanten Frau, die ich nicht vergessen werde.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Vielleicht sollte ich häufiger mal etwas „Verrücktes“ machen ;o)

 
 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

 

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13 Feb

Das Lebenslicht als neuester Podcast-Beitrag auf nur-positive-nachrichten.de

Meine Geschichte „Das Lebens-Licht“ gefiel nur-positive-nachrichten.de wohl so gut, dass meine Geschichte im neuesten Podcast nochmals vertont wurde:

https://nur-positive-nachrichten.de/nur-positive-nachrichten-podcast/podcast-positive-nachrichten-e1s6

Ich freue mich sehr über dieses akustische Kompliment und fühle mich geehrt.

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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04 Feb

onlinechat mit meiner Angst (Thema des Monats)

Ich starte mit einer Neuerung in meinem Blog, dem Thema des Monats.

Es geht mir um Ideen, Gedankenansätze und vor allem Meinungsaustausch.

Anfang eines Monats werde ich einen Beitrag zu einem Thema vorstellen und würde mich über einen aktiven Gedankenaustausch dazu freuen.

Ich bin gespannt, wie erfolgreich dieser Versuch sein wird.

 

Das 1. Thema (Februar 2018) behandelt eines meiner Schwerpunkt Themen – Ängste.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

Wir leben in einer digitialisierten Welt. Ich kann heutzutage fast alles online bestellen, erstellen, versenden, verkaufen oder verbreiten. Nachrichten zu verbreiten, ist leichter als sie zu recherchieren oder eine Zeitung zu kaufen. Während früher Briefe oder Telefonate die nicht-persönliche Kommunikation beherrschten, gibt es heute sms, whatsapp, twitter, skype u.v.m.

 In manchen Therapiesitzungen lassen ich meine Klienten mit ihren Ängsten kommunizieren, was viele gedanklich oder durch Aussprechen tun. Manchmal frage ich mich, wie das in ein paar Jahren aussieht, wenn die Mias, Hannas, Lenas, Leas, Leons, Lukas’, Bens und Fynns von heute einmal mit ihren Ängsten kommen. Werden die dann mit ihren Ängsten sms-en, chatten oder twittern?

 Ich stelle mir einen chat dann so vor:

 

<default>user betritt den Raum Kommunikation

<default>user lädt <unknown fear> in den Raum Kommunikation

 <unknown fear> betritt den Raum Kommunikation

<default>user schließt den Raum Kommunikation

Ich:

hallo

<fear>:

Hallo

Ich:

lass uns mal was klären, alter

<fear>:

Gern. Worüber willst Du sprechen?

Ich:

komm schon. tu mal nicht so

<fear>:

Du hast mich eingeladen.

Ich:

ja

Ich:

warum disst du mich immer so

<fear>:

Ich disse Dich? Was genau meinst Du?

Ich:

immer wenn ich im Dunklen nochmal raus muss, machst du mir panik und ich bekomm stress

<fear>:

Immer?

Ich:

naja fast immer – wenn andere dabei sind, geht es

Ich:

aber sonst – schwitze ich, der mund wird trocken, der puls rast und werd total unsicher

Ich:

ich mach mir dann die schlimmsten gedanken, was alles passieren könnte – du bist ein monster

<fear>:

Ich soll ein Monster sein?

Ich:

klar voll der oberstress – was soll das?

<fear>:

Erinnerst Du Dich noch an die Sommerzeit vor der 1. Klasse? Du warst mit ein paar Kindern aus der Nachbarschaft spielen. Beim Verstecken wolltest Du besonders gut sein und hast Dich hinter der Eingangstür vom Kohlenkeller versteckt. Ein Nachbar hatte versehentlich einen schweren Sack vor die Tür gestellt und das Licht ging aus. Fast eine Stunde warst Du dort eingesperrt bis sie Dich fanden.

Ich:

erinner mich bloss nicht daran – das war voll die blamage

<fear>:

Ja, Du warst noch klein und hattest plötzlich viel Angst, hast geweint.

<fear>:

Du wolltest so etwas nie wieder erleben. Da wurde ich geboren.

<fear>:

Seit dem passe ich auf Dich auf.

Ich:

naja aufpassen würde ich das nicht nennen und was hat denn das damals mit der straße heute zu tun?

<fear>:

Für mich war es gleich. Jedesmal, wenn Du etwas erlebt hast, was sich so oder so ähnlich anfühlte, kam ich an Deine Seite, um Dich wachsam zu machen.

Ich:

aber ich fühlte mich schwach und klein

<fear>:

Ich verstehe. Hast Du deshalb versucht, mich zu verdrängen?

Ich:

klar, denkst du ich wollte mich so fühlen?

<fear>:

Ah, und ich bin größer und auffälliger geworden, DAMIT Du mich besser siehst.

Ich:

klar, du machst auf riesig – läuft bei dir und ich loose ab

<fear>:

Ich wollte Dich eigentlich nur beschützen, Dich wachsam und aufmerksam sein lassen.

Ich:

hm, so hab ich das noch nie gesehen

Ich:

aber alter – doch nich so, werd mal erwachsen

<fear>:

Alter? Wie alt schätzt Du mich denn?

Ich:

Na Du bist so alt wie ich halt

<fear>:

Ich bin fünfdreiviertel Jahre alt.

Ich:

WAS??? aber das erklärt zumindest, warum ich mich so klein fühle. Wieso bist Du nicht erwachsen geworden.

<fear>:

Mir fehlte damals wohl das Verständnis, was da eigentlich passierte. Das fehlt mir wohl noch immer.

Ich:

Ok, wenn ich mich so zurück erinnere – das fühlte sich damals wirklich sehr beängstigend an, auch wenn ich heute sage, dass mir nichts passiert ist und eigentlich auch kaum etwas hätte passieren können. Es hätte wohl gut getan, jemand hätte mich damals einfach mal in den Arm genommen und getröstet.

<fear>:

Oh, das fühlt sich gerade sehr gut an.

Ich:

und … sind wir jetzt buddys?

<fear>:

Aber sowas von. Let’s chill.

Ich:

hey cool, alter.

 

<default>user verlässt den Raum Kommunikation

<fear>:

Aber so ein kleines bisschen werde ich dennoch auf Dich aufpassen ;o)

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2018)

 

http://derzuhoerer-berlin.de/chat-mit-angst

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

 

 

 

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29 Jan

Mein Brief an Dich (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Felix,

 ich bin es, Leah aus Deiner Schule. Wir haben einige Kurse gemeinsam. Du kennst mich vermutlich nur noch unter Muffin oder Moppel oder „die mit den Fotos“. Anfangs hast Du mich mitleidig angesehen. Jetzt sehe ich Verachtung in Deinem Blick. Ja, Du bist nie der erste, wenn es darum geht, mich zu beleidigen und fertigzumachen. Du schaust zu und stimmst irgendwann mit ein. Ich habe niemandem verraten, dass wir uns schon lange kennen und früher gemeinsam zur Schule gegangen sind. Auch über Deine Probleme, die Du mir anvertraut hast, habe ich mit niemandem gesprochen.

Mir ist klar, warum Du so über mich denkst, aber ich werde Dir meine Geschichte erzählen. Dann entscheide selbst, wie Du darüber denkst. Bis ich 13 war, hatte ich kaum Probleme in der Schule. Ich war zwar nie die Beste, aber auch nicht schlecht. Meine Eltern arbeiten beide und sorgen gut für mich und meinen jüngeren Bruder. Mein Leben hätte so einfach und schön sein können. Doch dann habe ich einmal für meine damals beste Freundin Sarah Finn gefragt, wie er sie so fände. Sie wollte nicht selbst fragen und ich tat ihr den Gefallen. Nur gefiel nicht sie ihm, sondern ich. Ich wollte damals noch nicht viel von Jungs wissen. Aber Sarah war gekränkt und wollte plötzlich nichts mehr von mir wissen. Sie glaubte, ich hätte ihr Finn ausspannen wollen. Das erzählte sie auch den anderen Mädels. Vielleicht hatte sie Angst, wie sie dastehen würde, wenn jemand erfährt, dass Finn sie nicht wollte, vielleicht war es etwas anderes.

Seit dieser Zeit ließen mich die anderen Mädels spüren, dass ich nicht dazu gehörte. Keine von denen hat mich jemals gefragt, was wirklich passiert war oder wie ich das sehe. Sie grinsten nur, machten mich vor anderen schlecht oder lästerten über mein Aussehen, meine Kleidung. Anfangs versuchte ich es zu ignorieren. Bei den anderen war es nicht so wichtig für mich, aber Sarah, die mal meine Freundin war, das tat weh. Ich zog mich immer mehr zurück und aß Süßigkeiten, um mich etwas zu beruhigen. Dadurch nahm ich zu, was den täglichen Gang in die Schule noch schwerer machte. Nun fingen auch die Jungs an, mich aufzuziehen.

Es ist schwer, allein zu sein – unter so vielen anderen und doch allein. Ich wurde anfälliger für Erkältungen, durch Stress und den vielen Zucker sprießten Pickel in meinem Gesicht und meine Leistungen in der Schule wurden schlechter. Dann begannen die fiesen Attacken im Internet : Fotomontagen, Hassnachrichten und Beleidigungen. Wenn ich mich dann mal körperlich wehrte, bekam ich den Ärger. Auch die Lehrer haben das Mobbing von Euch nicht bemerkt oder wollten es nicht sehen.

Ich traute mich nicht, mit meinen Eltern zu sprechen, weil ich mich so unglaublich schämte und anfing, mich selbst nicht mehr zu mögen – sogar zu hassen. Und dann kam Leon. Er ging auf eine andere Schule und wir sahen uns ab und zu auf dem Heimweg. Er hörte mir zu und sagte immer wieder, wie schön er mich fände und dass ich seine große Liebe sei. Es fühlte sich so gut an, mal gemocht zu werden, Komplimente zu bekommen oder getröstet zu werden. Doch als er merkte, dass ich es mochte und mich danach sehnte, forderte er immer wieder kleine „Liebesbeweise“ von mir. Mal einen Kuss oder Zärtlichkeit und dann wollte er schnell mehr. Ich war dazu nicht bereit. Da spielte er den Beleidigten und meinte, ich würde ihn nicht mögen.

Er entzog mir seine Nähe und mir ging es schlechter. Neben dem Stress in der Schule kam noch der Liebeskummer hinzu. Dann tröstete er mich und sagte, wenn ich ihm beweisen würde, dass ich ihn mag, wäre alles wieder gut. Ich bin nicht stolz darauf. Nein, ich bereue es – sehr sogar, aber ich ließ mich darauf ein. Er wollte mich unbedingt „oben ohne“ sehen und ich dachte, es wäre keine große Sache. Aber er teilte es mit ein paar Freunden und einer von denen stellte es ins Netz ein. Nun war ich plötzlich eine „Schlampe“ und nach kurzer Zeit wollte er nichts mehr mit mir zu tun haben. Er, der mir seine große Liebe geschworen hatte, vermied jeden Kontakt.

Ich fühlte mich so gedemütigt, ausgenutzt und verraten. Die Blicke der anderen kannte ich, aber Dein Blick wurde auch verächtlich oder mitleidig. Das tat mir mehr weh, denn ich mochte Dich – sehr sogar. Nur habe ich mich das nie getraut, Dir zu sagen.

Irgendwann wurde mir alles zu viel. Ich wurde immer schlechter in der Schule und zog mich immer mehr zurück, ließ meine Eltern aus Scham nicht an mich heran und betrank mich an manchen Wochenenden, um alles zu vergessen. Das machte alles nur noch schlimmer.

 Ich kann nicht mehr. Dieser Brief ist das Letzte, was ich noch mache, damit Du weisst, dass da jemand war, die Dich sehr mochte. Was auch immer kommt, vergiß das nie.

 

                                                                                                                Leah

 

Als Felix diese Worte vorlas, war seine Stimme brüchig geworden und Tränen standen in seinen Augen. „Hätte ich doch nur mit ihr gesprochen. Vielleicht wäre es dann nie so passiert. Ich mochte sie und schäme mich, dass ich nicht zu ihr gehalten habe. Sie war allein.“, sagte er und ging zurück auf seinen Platz. Der Klassenraum war erfüllt von einer bedrückenden Stille und Beklemmung. Trauer, Scham und Schuld waren in den Gesichtern der Mitschüler zu sehen. Plötzlich wollte es niemand gewesen sein. Das wollte ja niemand und hätte ja keiner ahnen können. Es war ja nicht so gemeint.

 

Doch Leahs Platz bleibt für immer leer.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

#SinnSationsGeschichten #Mobbing #PraxisDerZuhörer #MeinBriefanDich #TherapeutischeGeschichten

 

 

 

 

 

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15 Jan

Das Trauerlied des Käuzchens (Therapeutische Geschichte)

Das Trauerlied des Käuzchens
(Therapeutische Geschichte)



© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2018Viele Menschen glauben, das Käuzchen sei ein Todesvogel, schlechtes Omen oder es rufe den Tod herbei. Doch eigentlich singt das Käuzchen nur das traurige Lied einer verlorenen Liebe. Lass mich erzählen, wie es dazu kam.

Vor langer Zeit war das Käuzchen ein fröhlicher Vogel, der heitere Lieder sang und bei Tage über die Wiesen und Felder flog. Manchmal scherzte er auch mit anderen Vögeln und sie spielten sich kleine Streiche. Am liebsten spielte er mit der kleinen Nachtigall.

 

Eines Tages spürte er, dass er mehr für sie empfand, als für alle anderen Vögel und öffnete ihr sein Herz. Die Nachtigall freute sich, denn auch sie mochte den Kauz. Doch, obwohl sie eigentlich ein eher nachtaktiver Vogel war, liebte sie die Sonne. Viele Tage und Nächte flogen das Käuzchen und die Nachtigall gemeinsam, spürten diese besondere Verbundenheit und verstanden einander oft wortlos. Während die Liebe beim Käuzchen wuchs und intensiver wurde, spürte die Nachtigall, dass in ihr der Wunsch, der Sonne näher zu kommen, stärker wurde.

Da sich beide gut kannten, spürten sie die Veränderung und wurden traurig. Jeder der beiden auf seine Weise. Der Kauz trauerte um seine Liebe zur Nachtigall, weil er immer mehr spürte, sie zu verlieren und die Nachtigall, weil sie die Traurigkeit des Kauzes bemerkte und doch ihrem inneren Drang folgen musste. Immer öfter flogen sie abends und nachts, da das Käuzchen nicht wollte, dass die Nachtigall oder die anderen Vögel seine Traurigkeit sahen. Manchmal stritten sie nun, da beide verletzt und traurig waren. Schon zweimal hatte sich die Nachtigall aufgemacht und war dann doch zurückgeflogen.

Eines Tages wurde die Sehnsucht der Nachtigall so groß, dass sie all ihren Mut zusammennahm und losflog – der Sonne entgegen. Als sie ein letztes Mal zurückblickte, fiel eine Träne aus ihren Augen auf den Waldboden. Dort wo sie niederfiel, wuchs eine Blume. Man nennt sie heute Vergissmeinnicht. In jeder Blume ist die Erinnerung an die Liebe des Käuzchens aufbewahrt.

Als der Kauz bemerkte, dass die kleine Nachtigall fort war, wusste er in seinem Herzen, dass sie diesmal nicht zurückkehren würde. Und so sang er sein Trauerlied und flog durch die Nacht, damit niemand seine Traurigkeit sah.

 

Du hast mein Herz einst tief berührt,
hab Deine Seele dort gespürt,
den Funken Deines Lebens Licht,
Dein wahres Wesen und Gesicht.
Du sahst die Sonne und flogst fort
von mir an diesen einen Ort,
an den ich Dir nicht folgen kann.
Es hält mich hier der Lebensbann.

Ich bin es, der in letzter Nacht,
bei dem, der gehen will, noch wacht.
Es soll niemand alleine sein,
wenn er ins Licht geht einst hinein.
Mein Lied sollte zum Schluss vom Leben
Vertrauen, Trost und Hoffnung geben.
Die Liebe überwindet alle Schatten.
Ich leb‘ dafür, was wir einst hatten.

 

Nur einmal im Jahr, in der Tag-Nacht-Gleiche, dem Äquinoktium, erschien die Träne der Nachtigall in der Blüte des Vergissmeinnichts und war wie ein Spiegel. In dieser Nacht konnte das Käuzchen für einen Moment seine kleine Nachtigall sehen, wie sie fliegt und tanzt und ihre Lieder hören.

Wenn Menschen an der Schwelle stehen, flog das Käuzchen manchmal zu ihnen, damit sie nicht allein waren. Und wenn dann eine Seele ihren Körper verließ, um ins Licht zu gehen, dann bat er sie, sein Lied an seine Liebste mitzunehmen, damit sie an ihn denkt.

So sang das Käuzchen, um Trost zu spenden und allen, die gehen, Beistand zu leisten, damit sie nicht allein waren und in Frieden gehen konnten. Und all seine Nachfahren tun dies ebenso.

Manche Menschen glauben, dass, wenn ein Käuzchen stirbt, irgendwo zwei Turteltauben geboren werden. Sie leben dann ein Leben lang die Liebe, die auch er in seinem Herz trug.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

#SinnSationsGeschichten #LebeDeinLeben

 

 

 

 

 

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04 Jan

Die Welle in der KGS 1/2018

Gestern habe ich meinen ersten Kurs in 2018 zu juristischen Aspekten in der HPP-Ausbildung im Institut Christoph Mahr gegeben.

Als ich in der Pause in der neuen KGS – Körper Geist Seele-Ausgabe (1/2018) schmökerte, entdeckte ich zu meiner großen Freude meine Geschichte „Die Welle“.

Ein schöner Start in 2018.

#PraxisDerZuhörer #SinnSationsGeschichten #LebDeinLeben #ZeigDeinLächeln #Angst
#H
erzgeschichten

http://www.kgsberlin.de/aktue…/artikel/eintrag/art93960.html

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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04 Dez

Poesie in Licht und Schatten

„Erst waren es Gedanken, denen Worte folgten und eine Idee, welche umgesetzt wurde. Aus den Gedichten zweier Menschen formte sich der Wunsch, ein Buch daraus werden zu lassen. In Licht und Schatten werden die zwei Seiten der Liebe beleuchtet – herzliches Glück und tiefer Schmerz. Abwechselnd wurden sie gelesen und zeigen so auch, wie das Leben immer wieder aus beidem besteht. Ohne Licht kein Schatten – beide gehören zum Leben dazu.“

 

Vielen Dank an den Verlag Lehmanns Media für die Begleitung dieses Projektes.

 

Das Buch ISBN  978-3-86541-942-2 ist ob sofort im Buchhandel und direkt beim Verlag für nur 9,95€ erhältlich und eine wunderschöne Geschenkidee.

 

 

Am 2.12.17 gibt es im Rahmen der Lesung die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck davon zu machen.

 

Wir wünschen allen viel Spaß beim Lesen.

Franziska Heyn & Steffen Zöhl

 

 

Facebook-Seite Praxis Der Zuhörer

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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16 Nov

Mein Buch

Heute halte ich es in den Händen – mein erstes Buch. Ich bin so glücklich und stolz, dass meine Geschichten als Sammlung in (m)einem Buch münden.  Herzlich bedanken möchte ich mich beim Berliner Verlag Lehmanns Media für die Begleitung dieses Projektes, bei meiner Familie und allen, die mich beim Schreiben ermuntert oder inspiriert haben.

Als ich -eher zufällig- damit begann, die Kurzgeschichten zu schreiben, hätte ich nie vermutet, dass diese auf eine solche Resonanz stoßen würden. Da darin viel Herzblut steckt und teilweise eigene Erfahrungen einfließen, freut es mich umso mehr.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist ab sofort im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich und eine wunderschöne Geschenkidee – nicht nur zu Weihnachten.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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14 Nov

Neue Praxis & bald kommt mein erstes Buch

Herzlich Willkommen in den neuen Räumen der Praxis Der Zuhörer.
Ab sofort arbeite ich in der Oldenburgallee 22 in Neu-Westend (Charlottenburg, nahe der S Heerstraße).
Ich zeige Ihnen und Euch meinen neuen Praxisraum, in dem die Gespräche oder Hypnosen stattfinden.

Ich freue mich auf meine Klienten und Coachees.

 

 

 

 

Bald werden meine Geschichten in einem Buch veröffentlicht.
Ich freue mich schon sehr darauf, bald mehr zu berichten.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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05 Nov

Mein Gastbeitrag „Wozu soll Angst denn gut sein?“

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wozu soll Angst denn gut sein?“  heisst mein Gastbeitrag bei Hypnocoach Silvia Gunsilius.

Er befasst sich mit meiner Herangehensweise und therapeutischen Arbeit.

 

Mehr dazu auf  https://www.hypnocoach-online.de/2017/11/02/wozu-soll-angst-denn-gut-sein/.

 

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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02 Nov

Gastbeitrag Burnout von Silvia Gunsilius

Die größte Herausforderung, wenn es um Burnout geht

 

… besteht für einen Coach sicherlich darin, zu erkennen, in welcher Phase der Betroffene gerade steckt und wo er noch selbst in der Lage ist, ihn abzuholen bzw. er an einen Therapeuten abgeben muß.

Die Wissenschaft ist sich zwar noch nicht einig, aus wie vielen Phasen ein Burnout besteht, die Rede ist von 3 – 12 Phasen, aber es ist unstrittig, daß es sich um eine Art Abwärtsspirale dreht. Je nachdem, in welcher Phase der Mensch steckt, kann durch Beratung und persönliches Gegenlenken oder nur durch eine Therapie, stationär oder ambulant, geholfen werden.

Mittlerweile ist auch bekannt, daß es nicht nur einen Grund als Auslöser gibt. In Frage kommen: Stress, zu hohe Arbeitsbelastung, zu hohe Anforderungen, aber auch wenig Anerkennung bzw. positives Feedback, schlechte Bezahlung etc.

 

https://www.splitshire.com/young-girl-crossing-hands/

 

Dazu eine kleine Geschichte:

Im Alten Testament der christlichen Bibel wird bei 1 Kön 17-22 die Geschichte des Propheten Elias erzählt, der nach einer Erfolgssträhne der Wunderheilungen und Siege im Namen des Herrn beim ersten Anzeichen einer drohenden Niederlage in tiefe Verzweiflung stürzt, sich den Tod herbeisehnt und in einen tiefen Schlaf verfällt.

Der Engel des Herrn betreibt dann letztlich therapeutische Hilfe: Er bringt Brot und Wasser, weckt Elija und ermutigt ihn: „Steh auf und iss. Sonst ist der Weg zu weit für dich.“ Elija isst und trinkt und legt sich wieder hin. Erst das wiederholte Aufwecken und die Ermutigung zur Stärkung bringt Elija dazu, wieder aufzustehen und, so erzählt die Bibel 40 Tage und 40 Nächte durch die Wüste zu gehen.“

In unserer Leistungsgesellschaft, in der Wörter wie „Schönheit“, „Jugendlichkeit“, „Fitness“ „Leistung“ oder „Erfolg“ chic sind, haben Begriffe wie „Erschöpfung“ oder „scheitern“ oft keinen Platz.

Du mußt also zuallererst dieses Tabu durchbrechen und ehrlich über deine Situation nachdenken. Wenn du dann zu der Erkenntnis kommst, daß du dich erschöpft fühlst und regelrecht ausgebrannt, so als wären deine Batterien leer, und wenn du dann noch Angst hast, dein Leben nicht mehr meistern zu können, und du eine große Leere verspürst, dann solltest du schleunigst eine Burnout-Präventionsberatung in Anspruch nehmen, um noch rechtzeitig entgegenzulenken.

Das „klinische Wörterbuch“ beschreibt Burnout als „Zustand emotionaler Erschöpfung, reduzierter Leistungsfähigkeit und eventuell Depersonalisation infolge einer Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität bei Personen, die Arbeit mit oder am Menschen ausführen“.

Und es sind längst nicht mehr nur Menschen betroffen in sozialen Berufen oder Führungspositionen, wie in den 80iger Jahren, als Burnout noch ein Spezialthema war und eingeschränkt auf wenige Berufsgruppen.

Mittlerweile hat sich das Syndrom leider als moderne Gesellschaftskrankheit etabliert, ist also quasi „gesellschaftsfähig“ geworden.

 

 

Silvia Gunsilius beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mentaltraining, Meditation und Stressbekämpfung.  Seit 2010 arbeitet sie im eigenen Unternehmen als Hypnosecoach und Trainerin für Achtsamkeit und Stressreduktion.

Kleine Tricks, wie man aus dem Hamsterrad herauskommen, Stress reduzieren und entspannter sein, gibt es im gratis 11-Punkte-Guide „Wie du Stress die kalte Schulter zeigst“auf http://mein-mentaltraining.de/

Für den Inhalt des Beitrags ist die Autorin verantwortlich.

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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25 Okt

Der Seelenspiegel (Therapeutische Geschichte)

Der Seelenspiegel
(Therapeutische Geschichte)

 

Hoch oben auf einem Berg, dessen Spitze über den Wolken verborgen lag, so sagt man, befindet sich der Seelenspiegel. Er ist fest mit dem Berg verbunden, so dass jeder, der in ihn blicken will, den steinigen Weg auf sich nehmen muss. Dieser Berg musste einiges aushalten – Regen, Wind, Schnee und die Tritte derer, die ihren Weg auf ihm suchten. So veränderte er ständig sein Aussehen und auch der Spiegel war mal hier und mal dort zu finden. Jeder, der ihn finden wollte, musste seinen eigenen Weg zum Spiegel finden. Manche fanden ihn nicht gleich und kehrten um, andere fanden den Spiegel schon nach einiger Strecke. Und wieder Andere wollten lieber nicht in den Spiegel sehen.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Niemand konnte erklären, wie der Spiegel funktionierte oder wie er zu finden war. Doch wer ihn einmal gefunden hatte, der fand ihn immer wieder. Manchmal in den Augen seines Gegenübers, in einem stillen Wasser oder der eigenen Reflexion.

Jeder Mensch beschrieb den Spiegel ein bisschen anders, doch für alle war er zunächst milchig-trüb und manchmal sogar verdunkelt. Auch wenn jeder vielleicht sein eigenes Bild vom Spiegel hatte, darunter waren stets die Worte „in animae veritas“ in den Stein gehauen. Und jeder der Erkenntnis suchte, sprach diese Worte und blickte in den Spiegel. Das was sie dort sahen, brachte manche zum Weinen, machte andere ärgerlich, mutig oder nachdenklich. Ganz gleich, welche Emotionen der Spiegel auslöste, nahm doch jeder für sich etwas an Erkenntnis an.

Eines Tages machte sich Philomena auf den Weg, um zu erfahren, warum sie nicht die Liebe fand, nach der sie sich so sehnte. Sie hatte sie schon so oft gesucht und war so oft enttäuscht worden. Stets fehlte ihr etwas – mal Halt und Sicherheit, mal Leidenschaft und Zärtlichkeit, mal Verständnis oder das Gefühl, geliebt zu werden. Sie war unglücklich und auch ein wenig sauer auf die Männer, die ihr nie die Liebe geben konnten, die sie sich doch so sehr wünschte. Der Herbstwind blies ihr kühl ins Gesicht und sie spürte, wie der Ärger in ihr wuchs, diesen Spiegel suchen zu müssen, um endlich Liebe zu erfahren. Manchmal schimpfte sie auch vor sich hin. Eines Tages, als sie des Suchens schon müde war, fand sie den Spiegel. Dann sprach sie die Worte, die ihr Erkenntnis bringen sollten „in animae veritas“.

Sie blickte hinein und war gespannt, was denn mit den Männern nicht in Ordnung gewesen sein könnte. Doch sie sah nur sich. Da berührte ihre Hand den Spiegel und der Spiegel zeigte ihr Bilder. In ihrem Spiegelbild waren ihre Augen trübe und … sie schien unvollständig. Es fehlten Körperteile in ihrem Bild, andere waren recht groß oder ziemlich klein. Plötzlich sah sie auch Männer im Spiegel. Auch diese schienen unvollständig. Bei manchen waren einige der Körperstellen, die ihr fehlten, recht groß oder besonders schön. Das schien sie auf eine Weise anzuziehen und doch störten sie die „Löcher“ bei den anderen.

An der einen Seite des Rahmens sah Philomena, wie eine kleine Raupe den Spiegel hinauf krabbelte. Die Raupe schien anfangs klein und schwach. Sie machte Pausen, doch dann krabbelte sie weiter und wurde größer und kräftiger, warf ihre Puppe ab und flog als wunderschöner Schmetterling davon. Sie sah, wie ihre Augen im Spiegel klarer wurden und begann zu weinen. Mit jeder Träne wurden ihre Augen klarer und auch Kummer floss ab. Sie sah nun im Spiegel, wie jede Begegnung im Spiegel ihr gezeigt hatte, was IHR fehlte. Bei jeder Begegnung hatte sie das Schöne im anderen entdeckt und bei sich als Mangel betrachtet. Jede Begegnung hatte auch etwas in ihr wachsen lassen oder gezeigt, wo es noch Wunden gab, die heilen konnten.

Und dann geschah es. Als ihre Augen sich klar geweint hatten, erkannte sie sich im Spiegel, konnte ihre Schönheit sehen und begann, sich zu lieben. Sie begann, ihre fehlenden und wunden Teile zu akzeptieren. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr ließ die Liebe ihre Wunden heilen und sie konnte wachsen. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr konnte sie sich selbst verzeihen, wenn sie sich oder andere verletzt hatte. Je mehr sie sich selbst liebte, konnte sie auch andere lieben und ihnen verzeihen. Je mehr sie sich selbst liebte, erkannte sie, dass es um zu lieben nicht wichtig war, ob der andere perfekt ist, sondern dass zwei Herzen zueinander passten.

Je mehr sie sich selbst liebte, fühlte sie Gewissheit, dass Liebe in ihr Leben gehörte und sie das Leben liebte. Je mehr sie sich selbst liebte, strahlte sie das nach Außen und fand kurze Zeit später die Liebe.

 

Als sie begann, sich zu lieben, wurde sie glücklich.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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18 Okt

Das Lebens-Licht (Therapeutische Geschichte)

Das Lebens-Licht
(Therapeutische Geschichte)
-inspiriert von Jana –

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 201

 

Meine neue Geschichte „Das Lebens-Licht“ ist auf nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht. Inspiriert von einer Frau, deren Lebensgeschichte mich sehr beeindruckt hat.

Viel Spaß beim Lesen.

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

… und dies ist der einhundertste Beitrag in meinem blog  :o)

 

 

 

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15 Okt

Lesung Weihnachtsgedichte 2.12.2017


Am Samstag, 2. Dezember 2017 ab 18:00 ist es wieder soweit :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Wir freuen uns auf dich.

Teilnehmerzahl begrenzt.
Um Anmeldung wird gebeten.

 

Praxis für Ayurveda und Hypnose Franziska Heyn
Degnerstraße 3, 13053 Berlin

Facebook-Seite  Franziska Heyn

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(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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14 Okt

Der Tränenstein (Therapeutische Geschichte)

Der Tränenstein
(Therapeutische Geschichte)

 

Eines Tages fand Simon einen Stein – mitten auf der Wiese neben seinem Haus. Der Stein schimmerte in vielen Farben. Er gefiel ihm und Simon nahm ihn mit. Vielleicht könnte er ihn Kiana schenken, um ihr nochmals zu zeigen, wie sehr er sie mochte. Also verpackte er den Stein und brachte ihn zu Kiana. Er liebte Kiana schon lange und hatte ihr das schon einige Male gestanden. Sie hatte sich meist zögerlich gezeigt. Mit dem funkelnden Stein wollte er nun ihr Herz gewinnen. Als er zu ihr kam, sah er sie – und ein anderer Mann hielt ihre Hand. Sie erschraken beide und Simon ging mit gesenktem Haupt und Tränen in den Augen davon. Sein Herz war gebrochen und schmerzte bei jedem Schritt.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 201

 

Zuhause angekommen packte er den Stein wieder aus und betrachtete ihn. Er funkelte bunt in seiner Hand. Da fiel eine der Tränen, die Simon weinte, auf den Stein … und verschwand. Es sah aus, als ob der Stein die Träne absorbieren würde. Dort, wo sie auf den Stein geflossen war und ihn für einen Moment dunkler gefärbt hatte, war nichts mehr zu sehen. Der Stein fühlte sich trocken an. Simon weinte in den folgenden Stunden und Tagen noch einige Tränen. Manche davon fielen auf den „Tränenstein“, so hatte Simon ihn genannt. Mit jeder Träne floss auch etwas vom Schmerz und Leid aus Simon.

 

Eines Tages, als wieder eine Träne auf den Stein fiel, brach der Stein auseinander. In der Mitte des Steins war ein dunkler Kern zu sehen. Noch immer traurig über seine verlorene Liebe und den Stein, warf Simon die Reste vor sein Haus auf den Boden. In dieser Nacht weinte auch der Himmel und es regnete aus allen Wolken. Als Simon am nächsten Morgen aufwachte, sah er, wie ein zartes Pflänzchen dort gewachsen war, wo er die Reste des Tränensteins hingeworfen hatte.

 

Nach einer Weile war aus dem Pflänzchen eine wunderschöne Blume gewachsen. Simon hat das Pflänzchen auch gegossen und gepflegt. Als die Blume erblühte, stand eines Tages ein Mädchen davor und betrachtete die Blume. Sie fragte Simon, woher diese Blume sei und er erzählte die Geschichte des Tränensteins. Jasmina, so hieß sie, war gerührt und hatte Tränen in den Augen. Sie erzählte nun ihrerseits, wie sie über viele Tage und Woche immer wieder von genau dieser Blume geträumt hatte. Der Wunsch, diese Blume zu finden wuchs in ihr und so war sie losgegangen.

 

Als beide sich ansahen, wurden ihre Blicke heller und ihre Herzen schlugen schneller.

So wie einst das Pflänzchen wuchs nun ihre Liebe.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

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14 Okt

Workshops MSB Gesundheitstage Berlin

 

Am 13. Oktober 2017 fanden im Rahmen der MSB Gesundheitstage  zwei meiner Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und zu Prüfungs- und Redeängsten in der wunderschönen Villa der MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin in der Calandrellistraße statt.

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

14:00 – 15:00 Gewaltfreie Kommunikation

Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

Teilnehmer des Workshops konnten einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

Inhalte des Workshops :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

15:30 – 16:30 Prüfungsangst / Redeangst

Wer kennt das nicht – plötzlich soll man etwas sagen oder vor anderen reden, vielleicht sogar einen Vortrag halten. Und dann ist es plötzlich da – dieses komische Gefühl, die Unsicherheit, Lampenfieber bis trockener Mund und Zittern. In gewissem Maße ist Anspannung und Angst konzentrationsfördernd und hilfreich. Ab einem Punkt kehrt sich dieser Effekt jedoch um. Doch dagegen kann man etwas tun.

Workshopteilnehmer sollen ein erstes Verständnis bekommen, was Angst (emotional, mental, körperlich) ist und wie sie sich äußert.

Inhalte des Workshops :

  • Was ist Angst? (Angst, Furcht, Phobie, Panik)
  • Wie äußert sich Angst? (Dimensionen der Angst, Reaktionsmuster,
    Faktoren und Auslöser von Angst)
  • Prüfungsangst
  • Redeangst
  • Ängste erkennen und verstehen
  • Gegenmittel
  • Übung für den Akutfall

 

Über das rege Interesse, den Austausch während und nach den Workshops und die sehr angenehme Atmosphäre habe ich mich sehr gefreut.

Vielen Dank an Alice Sader und Tabea Fischer für die Vorbereitung und Unterstützung während der Veranstaltung.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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09 Okt

Fendur – Der große Schrecken (Therapeutische Geschichte)

Fendur – Der große Schrecken
(Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Jörn würden wohl viele als ängstlich beschreiben. Er jedoch sah sich als vorsichtig und zurückhaltend. Er bekam gerne mal Angst in ungewohnten Situationen, wenn er z.B. allein vor den anderen etwas sagen musste, wenn er irgendwo neu war und niemanden kannte oder wenn er durch dunkle Straßen nachts allein ging. Dann spürte er, wie sein Herz schneller schlug, der Puls klopfte und sein ganzer Körper kribbelte und angespannt war. Er mochte die Angst nicht. Dann fühlte er sich klein und hilflos. Er hasste die Angst und er hasste sich dafür, wenn er sie spürte. Auch das flaue Gefühl im Magen und die zittrigen, feuchten Hände mochte er so gar nicht.

 

Wenn er vor anderen etwas sagen musste, ob in Prüfungen oder als Rede, war er auch sehr nervös. Das kannte er schon aus der Schule. Früher als andere begann er zu lernen und bereitete sich vor. Dann, kurz vor der „Prüfung“ oder der Rede, kamen alle furchtbaren Gedanken hoch, was alles schief gehen könnte. Seine Angst war da sehr kreativ und sandte ihm immer mal wieder neue Schreckensszenarien: vom Blackout, über das Versagen der Stimme, einen Feueralarm, kaputte Hosen, Hunde, die plötzlich reingelaufen kämen und ihn anspringen, Stromausfälle bis hin zum Ausgelacht werden, war alles dabei. Manchmal waren auch sehr absurde Einfälle dabei – wie z.B. ein Wespennest, das von der Decke fallen würde, ihm auf dem Kopf landet und er gestochen wird. Im Nachhinein stellte er dann stets fest, dass es nie so schlimm war, wie er befürchtet hatte, meistens war er sogar richtig gut. Die anderen hatten seine Angst meist gar nicht bemerkt. Und doch versuchte er, diese Situationen zu umgehen, wenn es möglich war.

 

Eines Tages war es mal wieder soweit. Jörn sollte vor dem Kreis der Kollegen eine Rede halten. Schon eine dreiviertel Stunde vor dem Termin war er dort, hatte die Technik geprüft und ging in Gedanken seinen Vortrag nochmal durch. Er hatte sich auch überlegt, welche Fragen möglicherweise aufkommen könnten und sich darauf vorbereitet. Kaum saß er dort, ging es wieder los. Die Hände kribbelten, dann die Arme, dann der Rest und er spürte, wie sein Herz pochte und schneller schlug. „Ob das wohl gut geht? Ich will mich doch nicht blamieren.“, dachte er so bei sich. Plötzlich setzte sich eine junge Frau zu ihm und lächelte ihn an. „Na, aufgeregt?“, fragte sie Jörn, „Ich bin Milena, die neue Kollegin.“ „Als ob ich nicht schon aufgeregt genug bin, jetzt ist auch noch jemand so überpünktlich und dann auch noch eine unbekannte … Frau.“, dachte sich Jörn. „NEIN, ich … naja vielleicht ein bisschen angespannt.“, druckste er. „Ich bin Jörn.“, stellte auch er sich vor.

 

„Ich weiß. Du hältst gleich den Vortrag. … Wenn ich Angst habe, stelle ich mir manchmal vor, wie sie wohl aussehen würde, meine Angst“, sagte Milena. „DIESE Frau hat Angst?“, fragte er sich, „dabei sieht sie so tough aus. Vielleicht ist es ja gar nicht … vielleicht bin ich ja gar nicht so un-normal?“ Als Kind hatte er sich auch vorgestellt, wie sie wohl aussehen würde – seine Angst. „Fendur“ hatte er sie genannt. Sie war riesig groß und sah fürchterlich aus. Große rote Augen, die ihn anstarrten, ein grau-schwarzes Fell und riesige Klauen und Zähne. Er schloss für einen Moment die Augen und versuchte sich vorzustellen, wie seine Angst wohl aussehen würde. Sie sah für ihn wie ein riesiges Auge aus, was über ihm schwebte und auf ihn prüfend herabsah, mit großen Ohren und einem kleinen Mund, der unaufhörlich plapperte. Er konnte es hören: Was alles schief gehen könnte und ob er auch wirklich vorbereitet ist und dass er sich ja blamieren könnte und was wohl die KollegINNen denken werden, …

 

„Manchmal nehme ich dann Kontakt mit meiner Angst auf“, hörte er Milena sagen. „Was für eine verrückte Idee“, dachte er sich, aber er war auch neugierig. Also schaute er sich seine Angst an. Die Angst … war verblüfft, und das Auge ging noch weiter auf. Er konnte quasi ihre Gedanken hören: „Er sieht mich, … er nimmt mich tatsächlich wahr und versucht mich nicht gleich wegzuschubsen.“ Das Auge kam näher … und wurde dabei erstaunlicherweise kleiner (!). Auch der quasselnde Mund verstummte. Je näher das Auge kam, desto weniger bedrohlich schien es Jörn. Es schien sogar fast freundlich und lächelnd. Jörn war verdutzt, „Was passiert denn hier gerade?“

 

Als er erneut auf das Auge sah, war es kein Auge mehr, sondern ein kleines Männchen, das dem kleinen Jörn aus Kindertagen ein bisschen ähnlich sah. Jetzt wo das Männchen so klein war, wollte er seinen Frust herauslassen. „Warum tust du mir das an?“, fragte er das Männchen, „Warum machst du mich so fertig?“ Das Männchen grinste nur, “Weil ich auf dich aufpasse und dich beschütze.“ Jörn zuckte zusammen. „AUFPASSEN? …“, er wusste nicht, ob er lachen, wütend, traurig oder einfach nur erstaunt sein sollte. „Haste denn ma eine Prüfung vergeigt? Oder nen Vortrag in nen Sand jesetzt?“, fragte das Männchen schelmisch. „Ähm …“, Jörn überlegte kurz, „Nein … ABER …“ „Siehste“, warf das Männchen ein. Jörn war … überrascht. Es stimmte ja, dass er aufgrund seiner Vorbereitung stets gut war und auch alle Prüfungen bestanden hatte.

 

„Aber hast du dich mal gefragt, wie belastend das für MICH ist?“, fragte er. Das Männchen sah nun ihn erstaunt an, “belastend?“ „Um mich vorzubereiten, hätte ich nicht so viel Angst gebraucht …“, platzte es aus ihm heraus, „Warum konntest du nicht weniger riesig sein…“ Das Männchen zuckte mit den kleinen Schultern: „Du hast mich nie gefragt. Du hast mich immer weggeschoben. Dann bin ich größer geworden, … damit du mich nicht übersiehst.“

 

„Eigentlich wollte ich nur dein Freund sein und dir helfen.“, sagte das Männchen, das inzwischen auf seiner Schulter saß. „Du kennst mich schon lange …“, sagte das Männchen, “Weißt du noch damals in der zweiten Klasse, als du das Gedicht aufsagen solltest und nicht richtig gelernt hattest?“ Ein kalter Schauer fuhr Jörn über den Rücken. Plötzlich sah er sich wieder in dem Klassenraum, die Blicke seiner Mitschüler und der Lehrerin. Es war, als würde er diesen Moment nochmal durchleben. Er erinnerte sich an dieses sehr unangenehme Gefühl. So etwas wollte er nie wieder erleben. „War ja nicht wirklich schlimm.“, grinste das Männchen, “Aber seit dem passe ich auf Dich auf.“

 

Jörn verstand. „Könntest du dich mit deinem Schrecken und den ganzen sorgenvollen Gedanken nicht deutlich weniger zeigen?“, fragte Jörn, „Das würde Vieles für mich leichter machen.“ Das Männchen nickte, „Ja das kann ich. Aber ich habe dich … im Auge!“, zwinkerte es schelmisch. Jörn spürte wie der Druck, die Schwere und diese Enge in der Brust, die er auch immer gespürt hatte, plötzlich weniger wurden und er sich leichter und freier fühlte. Irgendwie fühlte sich die Angst jetzt ein bisschen wie Vorfreude an. Er bedankte sich bei dem kleinen Männchen und umarmte es. Dann spürte er, wie das Männchen, seine Angst, wieder ein Teil von ihm wurde und dass sie zu ihm gehörte – als Freund, Beschützer und Aufpasser. Es waren nur noch zehn Minuten bis zu seinem Vortrag und irgendwie … freute er sich jetzt darauf. Er war ja nicht mehr allein, er hatte einen kleinen Freund, der auf ihn aufpasste. Jörn wollte sich bei Milena bedanken und schaute sich um, doch entdeckte sie nicht. Die ersten Kollegen kamen schon, und er fragte, „Wo ist denn Milena?“ Sein Kollege sah ihn fragend an. „Die neue Kollegin…“, fuhr er fort.

„Welche neue Kollegin?“

 

[Diese Geschichte verdeutlicht auf bildhafte Art meine Arbeitsweise. Oftmals sind Ängste Freunde in schrecklichen Verkleidungen, die größer werden, um gesehen zu werden.]

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

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