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16 Nov

Mein Buch

Heute halte ich es in den Händen – mein erstes Buch. Ich bin so glücklich und stolz, dass meine Geschichten als Sammlung in (m)einem Buch münden.  Herzlich bedanken möchte ich mich beim Berliner Verlag Lehmanns Media für die Begleitung dieses Projektes, bei meiner Familie und allen, die mich beim Schreiben ermuntert oder inspiriert haben.

Als ich -eher zufällig- damit begann, die Kurzgeschichten zu schreiben, hätte ich nie vermutet, dass diese auf eine solche Resonanz stoßen würden. Da darin viel Herzblut steckt und teilweise eigene Erfahrungen einfließen, freut es mich umso mehr.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Das Buch „Herzgeschichten für kleine Glücksmomente – Zum Nachdenken und Entspannen“ ISBN 978-3-86541-940-8 ist ob sofort im Buchhandel oder direkt beim Verlag für nur 11,95€ erhältlich und eine wunderschöne Geschenkidee – nicht nur zu Weihnachten.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen und Entspannen.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

#LebeDeinLeben

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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Mein Buch
14 Nov

Neue Praxis & bald kommt mein erstes Buch

Herzlich Willkommen in den neuen Räumen der Praxis Der Zuhörer.
Ab sofort arbeite ich in der Oldenburgallee 22 in Neu-Westend (Charlottenburg, nahe der S Heerstraße).
Ich zeige Ihnen und Euch meinen neuen Praxisraum, in dem die Gespräche oder Hypnosen stattfinden.

Ich freue mich auf meine Klienten und Coachees.

 

 

 

 

Bald schon werden meine Geschichten in einem Buch veröffentlicht.
Ich freue mich schon sehr darauf, bald mehr zu berichten.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Neue Praxis & bald kommt mein erstes Buch
05 Nov

Mein Gastbeitrag „Wozu soll Angst denn gut sein?“

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wozu soll Angst denn gut sein?“  heisst mein Gastbeitrag bei Hypnocoach Silvia Gunsilius.

Er befasst sich mit meiner Herangehensweise und therapeutischen Arbeit.

 

Mehr dazu auf  https://www.hypnocoach-online.de/2017/11/02/wozu-soll-angst-denn-gut-sein/.

 

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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Mein Gastbeitrag „Wozu soll Angst denn gut sein?“
02 Nov

Gastbeitrag Burnout von Silvia Gunsilius

Die größte Herausforderung, wenn es um Burnout geht

 

… besteht für einen Coach sicherlich darin, zu erkennen, in welcher Phase der Betroffene gerade steckt und wo er noch selbst in der Lage ist, ihn abzuholen bzw. er an einen Therapeuten abgeben muß.

Die Wissenschaft ist sich zwar noch nicht einig, aus wie vielen Phasen ein Burnout besteht, die Rede ist von 3 – 12 Phasen, aber es ist unstrittig, daß es sich um eine Art Abwärtsspirale dreht. Je nachdem, in welcher Phase der Mensch steckt, kann durch Beratung und persönliches Gegenlenken oder nur durch eine Therapie, stationär oder ambulant, geholfen werden.

Mittlerweile ist auch bekannt, daß es nicht nur einen Grund als Auslöser gibt. In Frage kommen: Stress, zu hohe Arbeitsbelastung, zu hohe Anforderungen, aber auch wenig Anerkennung bzw. positives Feedback, schlechte Bezahlung etc.

 

https://www.splitshire.com/young-girl-crossing-hands/

 

Dazu eine kleine Geschichte:

Im Alten Testament der christlichen Bibel wird bei 1 Kön 17-22 die Geschichte des Propheten Elias erzählt, der nach einer Erfolgssträhne der Wunderheilungen und Siege im Namen des Herrn beim ersten Anzeichen einer drohenden Niederlage in tiefe Verzweiflung stürzt, sich den Tod herbeisehnt und in einen tiefen Schlaf verfällt.

Der Engel des Herrn betreibt dann letztlich therapeutische Hilfe: Er bringt Brot und Wasser, weckt Elija und ermutigt ihn: „Steh auf und iss. Sonst ist der Weg zu weit für dich.“ Elija isst und trinkt und legt sich wieder hin. Erst das wiederholte Aufwecken und die Ermutigung zur Stärkung bringt Elija dazu, wieder aufzustehen und, so erzählt die Bibel 40 Tage und 40 Nächte durch die Wüste zu gehen.“

In unserer Leistungsgesellschaft, in der Wörter wie „Schönheit“, „Jugendlichkeit“, „Fitness“ „Leistung“ oder „Erfolg“ chic sind, haben Begriffe wie „Erschöpfung“ oder „scheitern“ oft keinen Platz.

Du mußt also zuallererst dieses Tabu durchbrechen und ehrlich über deine Situation nachdenken. Wenn du dann zu der Erkenntnis kommst, daß du dich erschöpft fühlst und regelrecht ausgebrannt, so als wären deine Batterien leer, und wenn du dann noch Angst hast, dein Leben nicht mehr meistern zu können, und du eine große Leere verspürst, dann solltest du schleunigst eine Burnout-Präventionsberatung in Anspruch nehmen, um noch rechtzeitig entgegenzulenken.

Das „klinische Wörterbuch“ beschreibt Burnout als „Zustand emotionaler Erschöpfung, reduzierter Leistungsfähigkeit und eventuell Depersonalisation infolge einer Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität bei Personen, die Arbeit mit oder am Menschen ausführen“.

Und es sind längst nicht mehr nur Menschen betroffen in sozialen Berufen oder Führungspositionen, wie in den 80iger Jahren, als Burnout noch ein Spezialthema war und eingeschränkt auf wenige Berufsgruppen.

Mittlerweile hat sich das Syndrom leider als moderne Gesellschaftskrankheit etabliert, ist also quasi „gesellschaftsfähig“ geworden.

 

 

Silvia Gunsilius beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Mentaltraining, Meditation und Stressbekämpfung.  Seit 2010 arbeitet sie im eigenen Unternehmen als Hypnosecoach und Trainerin für Achtsamkeit und Stressreduktion.

Kleine Tricks, wie man aus dem Hamsterrad herauskommen, Stress reduzieren und entspannter sein, gibt es im gratis 11-Punkte-Guide „Wie du Stress die kalte Schulter zeigst“auf http://mein-mentaltraining.de/

Für den Inhalt des Beitrags ist die Autorin verantwortlich.

 

 

Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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Gastbeitrag Burnout von Silvia Gunsilius
25 Okt

Der Seelenspiegel (Therapeutische Geschichte)

Der Seelenspiegel
(Therapeutische Geschichte)

 

Hoch oben auf einem Berg, dessen Spitze über den Wolken verborgen lag, so sagt man, befindet sich der Seelenspiegel. Er ist fest mit dem Berg verbunden, so dass jeder, der in ihn blicken will, den steinigen Weg auf sich nehmen muss. Dieser Berg musste einiges aushalten – Regen, Wind, Schnee und die Tritte derer, die ihren Weg auf ihm suchten. So veränderte er ständig sein Aussehen und auch der Spiegel war mal hier und mal dort zu finden. Jeder, der ihn finden wollte, musste seinen eigenen Weg zum Spiegel finden. Manche fanden ihn nicht gleich und kehrten um, andere fanden den Spiegel schon nach einiger Strecke. Und wieder Andere wollten lieber nicht in den Spiegel sehen.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Niemand konnte erklären, wie der Spiegel funktionierte oder wie er zu finden war. Doch wer ihn einmal gefunden hatte, der fand ihn immer wieder. Manchmal in den Augen seines Gegenübers, in einem stillen Wasser oder der eigenen Reflexion.

Jeder Mensch beschrieb den Spiegel ein bisschen anders, doch für alle war er zunächst milchig-trüb und manchmal sogar verdunkelt. Auch wenn jeder vielleicht sein eigenes Bild vom Spiegel hatte, darunter waren stets die Worte „in animae veritas“ in den Stein gehauen. Und jeder der Erkenntnis suchte, sprach diese Worte und blickte in den Spiegel. Das was sie dort sahen, brachte manche zum Weinen, machte andere ärgerlich, mutig oder nachdenklich. Ganz gleich, welche Emotionen der Spiegel auslöste, nahm doch jeder für sich etwas an Erkenntnis an.

Eines Tages machte sich Philomena auf den Weg, um zu erfahren, warum sie nicht die Liebe fand, nach der sie sich so sehnte. Sie hatte sie schon so oft gesucht und war so oft enttäuscht worden. Stets fehlte ihr etwas – mal Halt und Sicherheit, mal Leidenschaft und Zärtlichkeit, mal Verständnis oder das Gefühl, geliebt zu werden. Sie war unglücklich und auch ein wenig sauer auf die Männer, die ihr nie die Liebe geben konnten, die sie sich doch so sehr wünschte. Der Herbstwind blies ihr kühl ins Gesicht und sie spürte, wie der Ärger in ihr wuchs, diesen Spiegel suchen zu müssen, um endlich Liebe zu erfahren. Manchmal schimpfte sie auch vor sich hin. Eines Tages, als sie des Suchens schon müde war, fand sie den Spiegel. Dann sprach sie die Worte, die ihr Erkenntnis bringen sollten „in animae veritas“.

Sie blickte hinein und war gespannt, was denn mit den Männern nicht in Ordnung gewesen sein könnte. Doch sie sah nur sich. Da berührte ihre Hand den Spiegel und der Spiegel zeigte ihr Bilder. In ihrem Spiegelbild waren ihre Augen trübe und … sie schien unvollständig. Es fehlten Körperteile in ihrem Bild, andere waren recht groß oder ziemlich klein. Plötzlich sah sie auch Männer im Spiegel. Auch diese schienen unvollständig. Bei manchen waren einige der Körperstellen, die ihr fehlten, recht groß oder besonders schön. Das schien sie auf eine Weise anzuziehen und doch störten sie die „Löcher“ bei den anderen.

An der einen Seite des Rahmens sah Philomena, wie eine kleine Raupe den Spiegel hinauf krabbelte. Die Raupe schien anfangs klein und schwach. Sie machte Pausen, doch dann krabbelte sie weiter und wurde größer und kräftiger, warf ihre Puppe ab und flog als wunderschöner Schmetterling davon. Sie sah, wie ihre Augen im Spiegel klarer wurden und begann zu weinen. Mit jeder Träne wurden ihre Augen klarer und auch Kummer floss ab. Sie sah nun im Spiegel, wie jede Begegnung im Spiegel ihr gezeigt hatte, was IHR fehlte. Bei jeder Begegnung hatte sie das Schöne im anderen entdeckt und bei sich als Mangel betrachtet. Jede Begegnung hatte auch etwas in ihr wachsen lassen oder gezeigt, wo es noch Wunden gab, die heilen konnten.

Und dann geschah es. Als ihre Augen sich klar geweint hatten, erkannte sie sich im Spiegel, konnte ihre Schönheit sehen und begann, sich zu lieben. Sie begann, ihre fehlenden und wunden Teile zu akzeptieren. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr ließ die Liebe ihre Wunden heilen und sie konnte wachsen. Je mehr sie sich selbst liebte, desto mehr konnte sie sich selbst verzeihen, wenn sie sich oder andere verletzt hatte. Je mehr sie sich selbst liebte, konnte sie auch andere lieben und ihnen verzeihen. Je mehr sie sich selbst liebte, erkannte sie, dass es um zu lieben nicht wichtig war, ob der andere perfekt ist, sondern dass zwei Herzen zueinander passten.

Je mehr sie sich selbst liebte, fühlte sie Gewissheit, dass Liebe in ihr Leben gehörte und sie das Leben liebte. Je mehr sie sich selbst liebte, strahlte sie das nach Außen und fand kurze Zeit später die Liebe.

 

Als sie begann, sich zu lieben, wurde sie glücklich.

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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Der Seelenspiegel (Therapeutische Geschichte)
15 Okt

Lesung Weihnachtsgedichte 2.12.2017


Am Samstag, 2. Dezember 2017 ab 18:00 ist es wieder soweit :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Wir freuen uns auf dich.

Teilnehmerzahl begrenzt.
Um Anmeldung wird gebeten.

 

Praxis für Ayurveda und Hypnose Franziska Heyn
Degnerstraße 3, 13053 Berlin

Facebook-Seite  Franziska Heyn

Facebook-Seite Praxis Der Zuhörer

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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Lesung Weihnachtsgedichte 2.12.2017
14 Okt

Workshops MSB Gesundheitstage Berlin

 

Am 13. Oktober 2017 fanden im Rahmen der MSB Gesundheitstage  zwei meiner Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und zu Prüfungs- und Redeängsten in der wunderschönen Villa der MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin in der Calandrellistraße statt.

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

14:00 – 15:00 Gewaltfreie Kommunikation

Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

Teilnehmer des Workshops konnten einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

Inhalte des Workshops :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

15:30 – 16:30 Prüfungsangst / Redeangst

Wer kennt das nicht – plötzlich soll man etwas sagen oder vor anderen reden, vielleicht sogar einen Vortrag halten. Und dann ist es plötzlich da – dieses komische Gefühl, die Unsicherheit, Lampenfieber bis trockener Mund und Zittern. In gewissem Maße ist Anspannung und Angst konzentrationsfördernd und hilfreich. Ab einem Punkt kehrt sich dieser Effekt jedoch um. Doch dagegen kann man etwas tun.

Workshopteilnehmer sollen ein erstes Verständnis bekommen, was Angst (emotional, mental, körperlich) ist und wie sie sich äußert.

Inhalte des Workshops :

  • Was ist Angst? (Angst, Furcht, Phobie, Panik)
  • Wie äußert sich Angst? (Dimensionen der Angst, Reaktionsmuster,
    Faktoren und Auslöser von Angst)
  • Prüfungsangst
  • Redeangst
  • Ängste erkennen und verstehen
  • Gegenmittel
  • Übung für den Akutfall

 

Über das rege Interesse, den Austausch während und nach den Workshops und die sehr angenehme Atmosphäre habe ich mich sehr gefreut.

Vielen Dank an Alice Sader und Tabea Fischer für die Vorbereitung und Unterstützung während der Veranstaltung.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

 

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Workshops MSB Gesundheitstage Berlin
09 Okt

Fendur – Der große Schrecken (Therapeutische Geschichte)

Fendur – Der große Schrecken
(Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Jörn würden wohl viele als ängstlich beschreiben. Er jedoch sah sich als vorsichtig und zurückhaltend. Er bekam gerne mal Angst in ungewohnten Situationen, wenn er z.B. allein vor den anderen etwas sagen musste, wenn er irgendwo neu war und niemanden kannte oder wenn er durch dunkle Straßen nachts allein ging. Dann spürte er, wie sein Herz schneller schlug, der Puls klopfte und sein ganzer Körper kribbelte und angespannt war. Er mochte die Angst nicht. Dann fühlte er sich klein und hilflos. Er hasste die Angst und er hasste sich dafür, wenn er sie spürte. Auch das flaue Gefühl im Magen und die zittrigen, feuchten Hände mochte er so gar nicht.

 

Wenn er vor anderen etwas sagen musste, ob in Prüfungen oder als Rede, war er auch sehr nervös. Das kannte er schon aus der Schule. Früher als andere begann er zu lernen und bereitete sich vor. Dann, kurz vor der „Prüfung“ oder der Rede, kamen alle furchtbaren Gedanken hoch, was alles schief gehen könnte. Seine Angst war da sehr kreativ und sandte ihm immer mal wieder neue Schreckensszenarien: vom Blackout, über das Versagen der Stimme, einen Feueralarm, kaputte Hosen, Hunde, die plötzlich reingelaufen kämen und ihn anspringen, Stromausfälle bis hin zum Ausgelacht werden, war alles dabei. Manchmal waren auch sehr absurde Einfälle dabei – wie z.B. ein Wespennest, das von der Decke fallen würde, ihm auf dem Kopf landet und er gestochen wird. Im Nachhinein stellte er dann stets fest, dass es nie so schlimm war, wie er befürchtet hatte, meistens war er sogar richtig gut. Die anderen hatten seine Angst meist gar nicht bemerkt. Und doch versuchte er, diese Situationen zu umgehen, wenn es möglich war.

 

Eines Tages war es mal wieder soweit. Jörn sollte vor dem Kreis der Kollegen eine Rede halten. Schon eine dreiviertel Stunde vor dem Termin war er dort, hatte die Technik geprüft und ging in Gedanken seinen Vortrag nochmal durch. Er hatte sich auch überlegt, welche Fragen möglicherweise aufkommen könnten und sich darauf vorbereitet. Kaum saß er dort, ging es wieder los. Die Hände kribbelten, dann die Arme, dann der Rest und er spürte, wie sein Herz pochte und schneller schlug. „Ob das wohl gut geht? Ich will mich doch nicht blamieren.“, dachte er so bei sich. Plötzlich setzte sich eine junge Frau zu ihm und lächelte ihn an. „Na, aufgeregt?“, fragte sie Jörn, „Ich bin Milena, die neue Kollegin.“ „Als ob ich nicht schon aufgeregt genug bin, jetzt ist auch noch jemand so überpünktlich und dann auch noch eine unbekannte … Frau.“, dachte sich Jörn. „NEIN, ich … naja vielleicht ein bisschen angespannt.“, druckste er. „Ich bin Jörn.“, stellte auch er sich vor.

 

„Ich weiß. Du hältst gleich den Vortrag. … Wenn ich Angst habe, stelle ich mir manchmal vor, wie sie wohl aussehen würde, meine Angst“, sagte Milena. „DIESE Frau hat Angst?“, fragte er sich, „dabei sieht sie so tough aus. Vielleicht ist es ja gar nicht … vielleicht bin ich ja gar nicht so un-normal?“ Als Kind hatte er sich auch vorgestellt, wie sie wohl aussehen würde – seine Angst. „Fendur“ hatte er sie genannt. Sie war riesig groß und sah fürchterlich aus. Große rote Augen, die ihn anstarrten, ein grau-schwarzes Fell und riesige Klauen und Zähne. Er schloss für einen Moment die Augen und versuchte sich vorzustellen, wie seine Angst wohl aussehen würde. Sie sah für ihn wie ein riesiges Auge aus, was über ihm schwebte und auf ihn prüfend herabsah, mit großen Ohren und einem kleinen Mund, der unaufhörlich plapperte. Er konnte es hören: Was alles schief gehen könnte und ob er auch wirklich vorbereitet ist und dass er sich ja blamieren könnte und was wohl die KollegINNen denken werden, …

 

„Manchmal nehme ich dann Kontakt mit meiner Angst auf“, hörte er Milena sagen. „Was für eine verrückte Idee“, dachte er sich, aber er war auch neugierig. Also schaute er sich seine Angst an. Die Angst … war verblüfft, und das Auge ging noch weiter auf. Er konnte quasi ihre Gedanken hören: „Er sieht mich, … er nimmt mich tatsächlich wahr und versucht mich nicht gleich wegzuschubsen.“ Das Auge kam näher … und wurde dabei erstaunlicherweise kleiner (!). Auch der quasselnde Mund verstummte. Je näher das Auge kam, desto weniger bedrohlich schien es Jörn. Es schien sogar fast freundlich und lächelnd. Jörn war verdutzt, „Was passiert denn hier gerade?“

 

Als er erneut auf das Auge sah, war es kein Auge mehr, sondern ein kleines Männchen, das dem kleinen Jörn aus Kindertagen ein bisschen ähnlich sah. Jetzt wo das Männchen so klein war, wollte er seinen Frust herauslassen. „Warum tust du mir das an?“, fragte er das Männchen, „Warum machst du mich so fertig?“ Das Männchen grinste nur, “Weil ich auf dich aufpasse und dich beschütze.“ Jörn zuckte zusammen. „AUFPASSEN? …“, er wusste nicht, ob er lachen, wütend, traurig oder einfach nur erstaunt sein sollte. „Haste denn ma eine Prüfung vergeigt? Oder nen Vortrag in nen Sand jesetzt?“, fragte das Männchen schelmisch. „Ähm …“, Jörn überlegte kurz, „Nein … ABER …“ „Siehste“, warf das Männchen ein. Jörn war … überrascht. Es stimmte ja, dass er aufgrund seiner Vorbereitung stets gut war und auch alle Prüfungen bestanden hatte.

 

„Aber hast du dich mal gefragt, wie belastend das für MICH ist?“, fragte er. Das Männchen sah nun ihn erstaunt an, “belastend?“ „Um mich vorzubereiten, hätte ich nicht so viel Angst gebraucht …“, platzte es aus ihm heraus, „Warum konntest du nicht weniger riesig sein…“ Das Männchen zuckte mit den kleinen Schultern: „Du hast mich nie gefragt. Du hast mich immer weggeschoben. Dann bin ich größer geworden, … damit du mich nicht übersiehst.“

 

„Eigentlich wollte ich nur dein Freund sein und dir helfen.“, sagte das Männchen, das inzwischen auf seiner Schulter saß. „Du kennst mich schon lange …“, sagte das Männchen, “Weißt du noch damals in der zweiten Klasse, als du das Gedicht aufsagen solltest und nicht richtig gelernt hattest?“ Ein kalter Schauer fuhr Jörn über den Rücken. Plötzlich sah er sich wieder in dem Klassenraum, die Blicke seiner Mitschüler und der Lehrerin. Es war, als würde er diesen Moment nochmal durchleben. Er erinnerte sich an dieses sehr unangenehme Gefühl. So etwas wollte er nie wieder erleben. „War ja nicht wirklich schlimm.“, grinste das Männchen, “Aber seit dem passe ich auf Dich auf.“

 

Jörn verstand. „Könntest du dich mit deinem Schrecken und den ganzen sorgenvollen Gedanken nicht deutlich weniger zeigen?“, fragte Jörn, „Das würde Vieles für mich leichter machen.“ Das Männchen nickte, „Ja das kann ich. Aber ich habe dich … im Auge!“, zwinkerte es schelmisch. Jörn spürte wie der Druck, die Schwere und diese Enge in der Brust, die er auch immer gespürt hatte, plötzlich weniger wurden und er sich leichter und freier fühlte. Irgendwie fühlte sich die Angst jetzt ein bisschen wie Vorfreude an. Er bedankte sich bei dem kleinen Männchen und umarmte es. Dann spürte er, wie das Männchen, seine Angst, wieder ein Teil von ihm wurde und dass sie zu ihm gehörte – als Freund, Beschützer und Aufpasser. Es waren nur noch zehn Minuten bis zu seinem Vortrag und irgendwie … freute er sich jetzt darauf. Er war ja nicht mehr allein, er hatte einen kleinen Freund, der auf ihn aufpasste. Jörn wollte sich bei Milena bedanken und schaute sich um, doch entdeckte sie nicht. Die ersten Kollegen kamen schon, und er fragte, „Wo ist denn Milena?“ Sein Kollege sah ihn fragend an. „Die neue Kollegin…“, fuhr er fort.

„Welche neue Kollegin?“

 

[Diese Geschichte verdeutlicht auf bildhafte Art meine Arbeitsweise. Oftmals sind Ängste Freunde in schrecklichen Verkleidungen, die größer werden, um gesehen zu werden.]

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

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Fendur – Der große Schrecken (Therapeutische Geschichte)
15 Aug

Die Zeitmühle (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Die Zeitmühle (Therapeutische Geschichte)

 

„Eines Tages träumte ich …“ beginnt meine neueste Geschichte, die ich über nur-positive-nachrichten.de veröffentlicht habe. Ein Gleichnis zur Endlichkeit des Lebens und wie wir oft mit der uns geschenkten Zeit umgehen.

 

 

Die vollständige Geschichte unter https://nur-positive-nachrichten.de/inspirierende-geschichten/die-zeitmuehle-therapeutische-geschichte.

 

 

Viele Menschen haben Angst davor, zu sterben.
Wenn ich mich so umsehe, sollten wir viel eher darauf achten,
jemals wirklich gelebt zu haben. (SZ)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

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Die Zeitmühle (Therapeutische Geschichte)
09 Aug

Die Gedankenkugel (Trance zum Loslassen und Einschlafen)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Manchmal legt man sich zu Bett und obwohl man müde ist, ‚kann‘ man nicht einschlafen. Der Kopf ist noch zu beschäftigt, viele Gedanken, Sorgen, Gefühle kreisen im Kopf und halten einen wach.

Die nachfolgende Hypnose (Trance)  habe ich erstellt mit dem Gedanken, das Einschlafen zu erleichtern und die (belastenden) Gedanken loszulassen.

Über ein Feedback freue ich mich.

 

 

 

Natürlich gibt es zahlreiche Ursachen für Schlafprobleme, körperliche wie und psychische. Schlafhygiene bedeutet für mich z.B. auch, möglichst regelmäßige Schlafzeiten, Ruhe, eine geeignete Matraze und reizarme Schlaf-Umgebung.

Sollten Sie dauerhaft Schlafprobleme haben, unterstütze ich Sie gerne auf Ihrem Weg, wieder einen regelmäßigen und erholsamen Schlaf zu finden.

 

Auch wenn es sich hierbei nicht eine therapeutische Hypnose handelt, empfehle ich folgenden Personen(gruppen), diese Trance nicht bzw. nur nach vorheriger Abklärung durch einen Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker (für Psychotherapie) zu hören.

Bei

  • akuten Psychosen
  • Suizidalität
  • psychotischen Zuständen (Manie, schizophrener Schub), Paranoia
  • Einnahme bestimmter Psychopharmaka
  • Suchterkrankungen (Drogen, Alkohol, Medikamente)
  • Epilepsie und ähnlichen Anfallserkrankungen, Asthma
  • Herzerkrankungen, Thrombose
  • Schwangerschaft (emotional, frühe Wehen)
  • kürzlich vorgefallenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
  • bestimmte Formen von Depressionen
  • ADS
  • Borderline- und narzisstische Störung
  • akutem Trauma

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Die Gedankenkugel (Trance zum Loslassen und Einschlafen)
07 Aug

Interview mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017
Mein Interview mit Fitness-Model
Isabel Quesada Leyva

 

 

 

 

 

 

Wir haben beide die gleiche Heimat. Was bedeutet Dir Deine Heimat? Hatte sie Einfluss auf Deinen Werdegang?

Isabel: Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich ein Magdeburger Kind bin/war. Ich konnte viele Erfahrungen aus Magdeburg mitnehmen, die mir hier zu Gute kommen. Ich fahre immer noch regelmäßig nach Magdeburg und genieße diese Ruhe dort sehr. Eine Stadt, in der man abschalten kann und sich gerne an seine Vergangenheit erinnert.

Ich wusste aber auch relativ früh, dass ich mich in Magdeburg beruflich nicht verwirklichen könnte. Es war für mich eine sehr gute Basis, aber um meinen Traum zu verwirklichen, musste ich wegziehen.

 

Du kannst auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken und hast noch viel vor Dir. Was hat Dir auf Deinem Weg geholfen? Worin siehst Du Deine größten Stärken?

Isabel: Angefangen von Rechtsanwaltsfachangestellte, Fitnesstrainerin bis hin zur Juweliersverkäuferin hatte ich irgendwie immer mit Menschen zu tun. Ich konnte mich in Ausdruck und Motivation üben und dabei auch noch persönliche Beziehungen aufbauen. Meine größte Stärke war schon immer in privater sowie beruflicher Hinsicht, Menschen zu motivieren und glücklicher zu machen. Ich habe immer den Eindruck hinterlassen, dass ich Schweigen kann wie ein Grab (dahinter stehe ich heute noch). Und aus diesem Grund können sich Menschen bei mir fallen lassen und öffnen sich mir komplett. Somit kann ich ihnen natürlich besser helfen, ihr Ziel zu erreichen.

 

Du unterstützt Frauen dabei, sich in ihrem Körper wohlzufühlen bzw. ihre Wunschfigur zu erreichen. Motivation ist dabei ein großer Punkt. Was motiviert Dich persönlich?

Isabel: Auch ich habe ein Vorbild im Kopf, welches mich täglich motiviert, an mir zu arbeiten. Das positive Feedback von den von mir betreuten Frauen ist natürlich auch eine weitere Motivation für mich am Ball zu bleiben.

 

Schönheitsideale werden in unserer Gesellschaft -besonders für Frauen- an so vielen Stellen präsentiert. Viele fühlen sich unter Druck gesetzt. Was bedeutet Dir persönlich gutes Aussehen?

Isabel: Früher wollte ich mehr oder weniger für andere gut aussehen, wie zum Beispiel bei meinen Wettkämpfen in der Bikiniklasse.

Heute möchte ich mich selber wohlfühlen und lieben.  Ich möchte keinem Kampfrichter mehr erlauben, in Form von einer Platzierung ein Urteil über meinen Körper zu fällen. Was natürlich sein Job ist 🙂 .

Ich möchte mich im Spiegel angucken können und sagen:  „Ja Isabel, du hast einen schönen Körper“. Natürlich denkt Frau dann immer:  “Ach da ist zu viel und da vielleicht zu wenig“.  Aber mal ganz ehrlich: Wenn ich mich persönlich zu dick fühle, dann weiß ich doch was zu tun ist. MEHR BEWEGUNG und auf die ERNÄHRUNG achten.

 

Was würdest Du einer Frau, die einen ähnlichen Weg gehen will, wie Du, mit auf den Weg geben?

Isabel: Mache alles in erster Linie für DICH. Und sie soll sich nicht ablenken lassen und immer ihr Ziel vor Augen haben.

 

Welchen Wunsch / Traum willst Du Dir noch erfüllen?

Isabel: Ich bin ein Mensch mit vielen Träumen, die ich nicht nur träumen will sondern danach strebe, sie in die Wirklichkeit umzusetzen. Ich spreche ungern über ungelegte Eier 🙂 Aber einen kann ich ja verraten, bei dem ich mir sicher bin, dass er Realität wird. Mein Traum ist es, ein zweites Standbein im Ausland aufzubauen. Wo genau es sein wird, steht noch nicht fest, aber es wird ein Land sein, wo oft die Sonne scheint 🙂 . Das ist mir sehr wichtig.

 

Ich habe Isabel als eine motivierte und motivierende, offene, herzliche und sympathische junge Frau kennengelernt, die die TeilnehmerINNEN und mich durch ihre lebendigen und lebensbejahenden Erfahrungsberichte und Ideen (Ernährungsumstellung soll schmecken und Spaß machen) begeistert hat. Vielen Dank.

 


„Dass es nicht leicht ist, Erfolge zu erzielen wurde auch mir schnell klar. Ich war nie unsportlich oder faul, doch jeder Mensch benötigt irgendwann Unterstützung, welche ich in meinem Trainer fand und somit mein ,,neues“ Hobby zum Beruf machte!“

 

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Interview mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva
07 Aug

Vortrag Endlich Abnehmen Special

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

2.8.17 Special mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Am 2. August 2017 durfte ich Fitness-Model Isabel Quesada Leyva als Ehrengast zu meinem Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ begrüßen. Nach dem Vortrag hat sich Isabel die Zeit genommen, in der gemütlichen Runde mit den TeilnehmerINNEn in den Austausch zu gehen. Die TeilnehmerINNEN bekamen einen persönlichen Einblick zu Themen wie Fitness, Körper, Figur, Ernährung oder Motivation von Klienten aus der Sicht eines Fitness-Models und einer Trainerin/ Lifecoach.

Isabel Quesada Leyva stammt wie ich aus Sachsen-Anhalt und arbeitet neben ihrer Modelkarriere auch erfolgreich als Lifecoach, wo sie Frauen online und als Personal Trainer bei ihren sportlichen oder Abnehmzielen unterstützt. Ihren Weg in die internationale Fitness- (Bikini-Klasse) und Modelwelt hat sie sich hart erarbeitet.

 


Ich fand es sehr interessant, wie sehr das Thema der Motivation gerade in Bezug auf Wettkämpfe in ihrem Leben und ihren eigenen Weg eine Rolle spielt(e). Ebenso waren spannend ihre Ausführungen zum Thema Wunsch-/Wohlfühlfigur und Wunsch-/ Wohlfühl­gewicht. Oftmals bestehen gerade bei Frauen andere Vorstellungen davon, welches Gewicht zu einer bestimmten Figur/Körpergröße gehört. Isabel erklärte sehr anschaulich, dass zu einem geformten Körper Muskeln gehören, die eine höhere Masse haben als anderes Körpergewebe.

Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen im Fitness- und Wettkampfbereich hat sich Isabel darauf spezialisiert, Frauen online oder persönlich besonders im Bereich Motivation zu coachen. Ich war erfreut, wie viele Parallelen es in diesem Bereich zu meinem Vortrag gab. So wie mein Untertitel „Warum es so wichtig ist zu wissen, wofür man abnehmen will“ einen bestimmten Aspekt hervorhebt, arbeitet Isabel in der Praxis ebenso mit diesem Faktor. Auch im Punkt der Einflussfaktoren unserer Ernährung, erlebt sie tagtäglich das, was ich im Vortrag beschreibe – Veränderungen erfordern Kraft, alte Gewohnheiten, Stress und das Umfeld beein­flussen uns, die Motivation kann über Erfolg oder Aufgeben entscheiden.

Auch beim Thema Ernährung gab es Tipps von der Expertin. Eine Nahrungsumstellung sollte in eine leckere und angepasste Kost münden, um Heißhungerattacken, Frust oder Mängel zu vermeiden. Sie unterstützt ihre Kundinnen mit leckeren Rezepten und Ernährungstipps und passt dabei ihre Empfehlungen individuell an die einzelnen Kundinnen an. Ein weiterer wichtiger Punkt war für sie das ausreichende Trinken. Viele Frauen trinken zu wenig Wasser, obwohl genau das für das Sättigungsgefühl und den Stoff­wechseln hilfreich sind.

Dass eine individuelle Begleitung und Motivation auch über online-Medien möglich ist, beweist sie mit ihren Angeboten im Internet.

Ich wünsche Dir, liebe Isabel, auf Deinem weiteren Weg alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg.

 


„Dass es nicht leicht ist, Erfolge zu erzielen wurde auch mir schnell klar. Ich war nie unsportlich oder faul, doch jeder Mensch benötigt irgendwann Unterstützung, welche ich in meinem Trainer fand und somit mein ,,neues“ Hobby zum Beruf machte!“

 

 

 

 

 

 

Als Bonus gibt es hier noch ein persönliches Interview mit Isabel.

 

Hier gibt es weitere Informationen zu Vorträgen zur ganzheitlichen Betrachtung von Rückenschmerzen und „Hypnose in der Therapie“ und „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“.

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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Vortrag Endlich Abnehmen Special
21 Jul

Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017Ein kleiner Käfer krabbelte tagein tagaus auf einer Wiese über den steingrauen Boden und sammelte heruntergefallene Blätter, Blüten und Samen auf. Manche aß er, die meistens sammelte er in seinem Bau für den Winter. Eines Tages sah er das Wunderschönste, was ihm jemals begegnet war – einen bunten Schmetterling. Er war von diesem Anblick so berührt, dass er ihn in sein Herz schloss. Der Schmetterling war verletzt und flatterte langsam und erschöpft zu Boden. Da nahm der kleine Käfer alle Kraft und Mut zusammen und brachte den Schmetterling in seinen Unterschlupf und pflegte ihn.

Er brachte ihm Nektar und Wasser und verband die Wunden mit Kamillenblüten. Es dauert eine Zeit, bis es dem Schmetterling besser ging und so hatten die beiden Zeit, sich zu unterhalten. Der Schmetterling berichtete von den bunten Blüten und ihrem Duft, den sie verbreiteten, wenn die Sonne auf sie schien. Er sprach von der großen Freiheit, über die sonnendurchfluteten Wiesen zu fliegen und sah das Leuchten in den Augen des kleinen Käfers. Der kleine Käfer wusste zwar, dass er kleine Flügel hatte, doch war er nie wirklich geflogen.

„Lass uns zusammen fliegen“, sagte der Schmetterling mit einem Lächeln. Der kleine Käfer traute sich zunächst nicht. Warum sollte er seine gewohnte, vertraute Umgebung verlassen? Doch hatte er den Schmetterling so in sein Herz geschlossen, dass er all seinen Mut zusammennahm. An einem milden Sommermorgen gingen die beiden zu einer Lichtung und der Schmetterling erhob sich in die Luft. Der kleine Käfer betrachtete die Schönheit und Eleganz des Schmetterling und sein Herz sehnte sich so sehr danach, mit ihm zu fliegen. Er öffnete seinen Schutzpanzer und breitete seine Flügelchen aus. Dann strengte er sich so sehr an, wie wohl selten in seinem Leben und ließ seine Flügelchen schlagen. Plötzlich schwebte er und flog höher und höher. Der Schmetterling lächelte ihn an. Er hatte bemerkt, warum der kleine Käfer plötzlich flog und was er empfand. Auch sein Herz wahr berührt.

Der Schmetterling flog höher und weiter und zeigte dem kleinen Käfer eine so bunte und wunderschöne Welt, die er vorher noch nie gesehen hatte. Der kleine Käfer lächelte glückselig über diese wundervollen Eindrücke und das Zusammensein mit seinem Schmetterling. Sie flogen immer wieder miteinander – stundenlang und viele Tage.
Eines Tages flog ein anderer Schmetterling über die Wiese und sah den kleinen Käfer und den Schmetterling. Er flog zu den beiden und umkreiste sie. Als der kleine Käfer das sah, ahnte er, was passieren würde und wurde sehr traurig. Auch der Schmetterling bemerkte dies und doch spürte er, dass er mit dem anderen Schmetterling fliegen wollte. Er drückte den kleinen Käfer ein letztes Mal und flog mit einer Träne im Auge davon. Er war nun mal ein Schmetterling.

Der kleine Käfer sah hinterher und weinte. Noch nie war er so glücklich gewesen, wie in den Momenten, als er mit dem Schmetterling geflogen war und noch nie war so traurig, wie jetzt. Sein kleines Herz war gebrochen. Voller Liebe und Dankbarkeit über diese Erfahrung erinnerte er sich an das Fliegen mit „seinem“ Schmetterling.

Er suchte diese Wärme, die er empfunden hatte und sah die Sonne. Dann flog er los, immer höher und höher der Sonne entgegen.

Irgendwann fiel eine leere Hülle auf die Wiese, die eines kleinen Käfers, der einmal glücklich war und dann die Sonne gesehen hatte.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

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Die Liebe des kleinen Käfers (Therapeutische Geschichte)
20 Jul

Vorträge – Neue Termine & Special

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 20162.8.17 Special mit Fitness-Model Isabel Quesada Leyva

 

Vielen Dank für das rege Interesse und die Teilnahme an meinen Vorträgen zu psychosomatischen Ursachen von Rückenschmerzen und „Hypnose in der Therapie“ und „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“.

Am 2. August 2017 darf ich Fitness-Model Isabel Quesada Leyva als Ehrengast zu meinem Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ begrüßen. Ich freue mich auf diesen Termin und den Austausch mit ihr.

 

 

Neue Termine:

  • Mittwoch, 2.8.17 18:30 Abnehmen (special) – die ersten Anmeldungen sind kostenfrei
  • Montag, 14.8.17 08:30 Rückenschmerzen
  • Dienstag, 15.8.17 16:00 Rückenschmerzen
  • Freitag, 15.9.17 08:00 Rückenschmerzen
  • Freitag, 15.9.17 17:00 Abnehmen
  • Dienstag, 26.9.17 18:30 Abnehmen
  • Sonntag, 8.10.17 10:00 Hypnose
  • Sonntag, 8.10.17 13:00 Rückenschmerzen
  • Sonntag, 8.10.17 16:00 Abnehmen



 

 

 

 

 

 

Ein Vortrag umfasst ca. 50-60min und es wird anschließend
die  Möglichkeit für Fragen und aktiven Austausch geben.

Aufgrund der Begrenzung der Teilnehmerzahl pro Vortrag ist
eine Anmeldung  erforderlich (einfach z.B. in der Anmeldebox,
per Telefon, Email, persönlich).

 

Anmeldung Vortrag Endlich Abnehmen

Vortrag "Endlich Abnehmen - Motivation zur Veränderung"

Ihr Vorname und Name (Pflichtfeld)

Ihre Rufnummer für Rückfragen (Pflichtfeld)

Ihre Email für die Bestätigung (Pflichtfeld)

Wann möchten Sie an dem Vortrag teilnehmen ?

Ihre Nachricht

Sie erhalten von mir eine Bestätigung per Mail.

 

Anmeldung Vortrag Hypnose

Vortrag „Hypnose in der Therapie“

Ihr Vorname und Name (Pflichtfeld)

Ihre Rufnummer für Rückfragen (Pflichtfeld)

Ihre Email für die Bestätigung (Pflichtfeld)

Wann möchten Sie an dem Vortrag teilnehmen ?

Ihre Nachricht

Sie erhalten von mir eine Bestätigung per Mail.

 

Anmeldung Vortrag Rückenschmerzen

Vortrag "Endlich Abnehmen - Motivation zur Veränderung"

Ihr Vorname und Name (Pflichtfeld)

Ihre Rufnummer für Rückfragen (Pflichtfeld)

Ihre Email für die Bestätigung (Pflichtfeld)

Wann möchten Sie an dem Vortrag teilnehmen ?

Ihre Nachricht

Sie erhalten von mir eine Bestätigung per Mail.

 

 

Über ein persönliches Kennenlernen bzw. Wiedersehen freue ich mich  und stehe Ihnen für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

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Vorträge – Neue Termine & Special
05 Jul

Eye Contact Berlin am 4.7.2017

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Am 4.7.2017 habe ich zum ersten Mal am Eye Contact Experiment Berlin im Hotel Generator Berlin Mitte teilgenommen. Das Interesse und die Teilnehmerzahl waren so groß, dass neben dem eigentlichen Treffpunkt auch der Innenhof genutzt wurde.

 

 

 

 

Für mich war es ein Experiment in der Eigen- und Fremdwahrnehmnung, der Intuition und der Begegnung auf einer menschlichen Ebene. Es dauerte nicht lange und ich hatte meine erste Augenkontakt-Begegnung mit einer jungen Frau. Wir waren beide zum ersten Mal dort und wussten nicht genau, ob wir alles richtig machen. Ich versuchte, mich gedanklich frei zu machen und einfach zu beobachten, was mit mir dabei passiert. Zunächst passierte nicht viel, bis ich bemerkte, dass genau das mich immer ruhiger werden ließ und aus dem ersten Lächeln eine tiefere Begegnung wurde.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

Auch meine anderen Blickkontakte (man schweigt ja dabei) waren sehr spannend. Ich lernte einige interessante Menschen kennen, aus den unterschiedlichsten Ländern und Berufen. Nach 2-3 Begegnungen machte ich eine Pause, um auch die Eindrücke zu verarbeiten. Vermutlich gibt es auch Blickkontakt-Begegnungen, bei denen nicht viel passiert, aber ich werde das wiederholen.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

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Eye Contact Berlin am 4.7.2017
15 Jun

Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin


Am 15. Juni 2017 fanden im Rahmen des Gesundheitstages zwei meiner Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in der Universität der Künste Berlin statt.

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

 

 

Teilnehmer des Workshops konnten einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

 

Inhalte des Workshops :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

Über das rege Interesse, den Austausch während und nach dem Workshop und die sehr angenehme Atmosphäre habe ich mich sehr gefreut.

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

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Workshops zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin
12 Jun

Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

Am 15. Juni 2017 werde ich im Rahmen des Gesundheitstages zwei Workshops zur GfK – Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in der Universität der Künste Berlin halten.

Von Wölfen und Giraffen – die Sprachmodelle und Ansichten der beiden Modellvertreter kennzeichnen jeweils eine Grundhaltung bzw. eine Kommunikationsweise. Gewaltfreie Kommunikation (Giraffensprache) ist für viele mehr eine Lebenseinstellung und grundsätzliche Haltung zur sozialen Interaktion als eine Kommunikationstechnik. Es geht wesentlich um die menschliche Verbindung, Empathie und das Erkennen und Akzeptieren eigener und fremder Bedürfnisse – ohne diese zu bewerten.

 

Teilnehmer des Workshops können einen ersten Eindruck gewinnen, wie die Gewaltfreie Kommunikation eine konfliktträchtige Kommunikation beeinflusst und was sie bewirken kann.

Im Workshop werden wir betrachten :

  • Grundideen der GfK von Marshall B. Rosenberg
  • Die 4 Komponenten / Der Prozess
  • Beobachtung(en)
  • Gefühl(e)
  • Bedürfnis(se)
  • Bitte(n)
  • Killerphrasen
  • Rat-Schläge
  • Was Kommunikation erschwert

 

Ich freue mich auf die TeilnehmerINNEN und zwei spannende, kurze Workshops.

 

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Workshop zur Gewaltfreien Kommunikation in der UdK Berlin
09 Jun

8.6.17 Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ bei Mrs.Sporty Wundtstr.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

Am Do 8.6.2017 19:15 Uhr fand mein neuer Vortrag
„Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“
(-Warum es so wichtig ist zu wissen, wofür man
abnehmen will-) bei Mrs.Sporty in der Wundtstraße
statt. Vielen Dank an Irene und Julia vom Mrs.Sporty-
Team für die freundliche Unterstützung.

 

 

 

Mein Vortrag befasst sich mit

  • Was unsere Ernährung beeinflusst
  • Warum Abnehmen oft nicht funkioniert
  • Ziele und Erwartungen
  • Meine Motivation
  • Frust, Anstrengung, Durchhaltevermögen
  • Stress, Konflikte, Wandel, Gewohnheiten
  • Selbstbild und Selbstwert
  • Systeme
  • Motivations-Gruppe

 

Für Menschen, die bislang Ihr Ziel abzunehmen oder ihre Ernährung umzustellen, nicht erreicht haben, kann es sinnvoll sein, sich einmal bewusst zu werden, welche Faktoren den Erfolg dabei beeinflussen.

Ein gutes Motiv / eine starke Motivation unterstützt z.B. dabei, durchzuhalten oder alte Gewohnheiten zu ändern. Auch die Aspekte Selbstbild/-wert und „Wie reagiert mein Umfeld?“ werden beleuchtet.

Diesen Vortrag biete ich ebenso in meiner Praxis und demnächst in auch in anderen Sportstudios an.

Weitere Informationen befinden sich hier.

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

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8.6.17 Vortrag „Endlich Abnehmen – Motivation zur Veränderung“ bei Mrs.Sporty Wundtstr.
24 Mai

Das Aber-Männchen (Therapeutische Geschichte)

Das Aber-Männchen
(Therapeutische Geschichte)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

In einem Wald nahe einer Wiese und einem kleinen Bach leben die Waldlinge. Du musst wissen, dass Waldlinge etwa so aussehen wie Menschen, nur viel kleiner. Selbst wenn du mal in diesen Wald kommen solltest, wirst du sie wohl nicht entdecken, denn sie leben gut versteckt. Waldlinge leben von und mit dem, was der Wald ihnen bietet. Im Winter ziehen sie sich unter die Erde in ihre Baumkeller zurück.

In diesem Dorf der Waldlinge lebte einer, den alle nur das Aber-Männchen oder Aberich nannten. Vielleicht nicht immer und doch sehr häufig, hörte man ihn etwas sagen wie: „aber ich wollte doch nur …“ oder: „das ist gut, aber zu groß/klein/viel/ wenig für mich“ So wurde aus dem häufigen „aber ich …“ der Aberich.

Auch wenn die anderen Waldlinge zum Beispiel etwas Neues gefunden, hergestellt oder verschönert hatten, hörten sie etwas wie „Das sieht schön aus, aber zu … bunt oder zu dunkel oder zu hell für mich.“ oder „Ein schöne Idee, aber ich glaub das wird schwer … und wer soll das ganze bezahlen?“ oder „und wer braucht schon … ?“

Man könnte glauben „aber … zu“ oder „und wer …“ wären seine Lieblingsworte. Eigentlich war Aberich nur etwas unsicher und manchmal auch etwas neidisch auf das, was andere geschafft hatten. So versuchte er, damit besser klar zu kommen, dass er manche Dinge nicht hatte oder konnte. Wenn er sich die Dinge weniger schön redete, empfand er es leichter.

Die anderen Waldlinge fanden es natürlich schade, wenn er an ihren Sachen etwas bemängelte und immer etwas fand, was „zu“ klein, groß, schwer, leicht, hart, weich etc. war. Irgendwann zeigten ihm immer weniger Waldlinge die Dinge, die sie so gefunden, geerntet oder gebaut hatten, denn keiner wollte wieder hören, was dem Aberich nicht gefiel. Als Aberich das bemerkte, wurde er traurig. Es beschäftigte ihn sehr. Er dachte darüber nach und schlief dabei irgendwann ein.

Im Traum erlebte er viele dieser Begegnungen mit den anderen Waldlingen. Plötzlich fiel auch ihm auf, dass er sehr oft “… aber zu …“ oder „und wer …“ sagte. Eigentlich wäre es doch schöner, wenn er sich mit den anderen freuen könnte, anstatt sie zu beneiden. Er sah in seinem Traum, wie traurig manche der anderen Waldlinge wurden, wenn er meistens etwas auszusetzen hatte. Diese Worte „ABER ZU“ und „UND WER“ wurden immer größer und größer in seinem Traum, wie riesige Felsblöcke.

Plötzlich schwebten die Felsen über seinem Kopf und drohten ihn zu erschlagen. Aberich bekam ordentlich Angst und hob die Hände über seinen Kopf. Da begannen die Felsblöcke in kleinere Steine zu zerspringen.

Jeder Stein wurde zu einem der Buchstaben und die drehten sich vor ihm. A, B, E, R, Z, U wirbelten hin und her und dann sah er es: Die Steine passten zusammen … doch irgendwie anders. Er sortierte die ganzen Buchstaben neu und lächelte. Aus „ABER ZU“ wurde: „ZAUBER“ und aus „UND WER“ entstand: „WUNDER“.

Als Aberich am nächsten Morgen aufwachte, sah man ein strahlendes Lächeln in seinem Gesicht. Er sprang auf, machte sich fertig und ging durchs Dorf. Manchmal entdeckte er etwas Neues im Dorf und sagte „Das ist sehr schön …“ und die anderen Waldlinge fragten dann gleich “ … aber zu …?“ und er lächelte „und ZAUBERhaft“ oder „und WUNDERvoll“ entgegnete er.

Schnell sprach es sich im Dorf herum, dass etwas passiert war mit Aberich. Anfangs waren manche noch skeptisch, doch als sie merkten, dass er sich wirklich verändert hatte, freuten sie sich sehr. Und er freute sich, dass die anderen Waldlinge auch freundlicher zu ihm waren und gerne mit ihm sprachen. Sie zeigten ihm nun gerne ihre Sachen, die sie so gefunden hatten. Und immer mehr Waldlinge nannten ihn wieder bei seinem eigentlichen Namen: Caius.

 

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

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Das Aber-Männchen (Therapeutische Geschichte)
23 Mai

Mit meinen Augen (Therapeutische Geschichte)

– zum 10. Geburtstag von Luna –

 

Morgens, wenn ich aufwache, freue ich mich so sehr, dich zu sehen und zeige dir das. Ich liebe es, mit dir zu kuscheln und noch etwas länger im Bett zu liegen. Wenn ich dich ansehe, merke ich gleich, ob es dir gut geht und wie du dich fühlst und umgekehrt, siehst du es mir auch an. Oft verstehe ich zwar nicht, was dich bewegt, aber wenn es dir mal nicht so gut geht, dann kuschel ich mich einfach an dich oder küsse deine Tränen weg. In solchen Momenten bin ich einfach da und frage nicht. Und ich passe auf, wenn irgendwelche Leute, in deine Nähe kommen. Da bin ich sehr aufmerksam. Dafür bist du mir viel zu wertvoll.

 

Ich finde, du bist mit deinen Gedanken und Gefühlen oftmals zu sehr schon in der Zukunft oder noch in der Vergangenheit. Du sorgst dich vor Dingen, die noch passieren KÖNNTEN oder davor, dass sie es nicht tun KÖNNTEN. Mich interessiert das nicht. Würde ich über alles nachdenken, was passieren könnte, würde ich die vielen tollen Dinge, die gerade geschehen, vielleicht nicht erleben oder bemerken. Das fände ich schade.

 

Manchmal hast du Angst, es könnten sich Dinge wiederholen, nur weil sie schon mal passiert sind. Und dann hältst du an der Angst fest. Du hältst solange fest, bis du entweder viele neue Erfahrungen gemacht hast, die gut waren oder dich durch deine Angst gequält hast. Das verstehe ich dann oft nicht. Denn ich lebe am liebsten im Hier und Jetzt. Ich bin erst zehn Jahre alt, aber für mich ist das ganz einfach. Wenn es etwas zum Fürchten gibt – zum Beispiel einen großen Hund- habe ich Angst. Wenn kein großer Hund da ist, hab ich auch keine Angst mehr. Ich denke nicht darüber nach, ob/dass ein großer Hund kommen könnte oder was hätte passieren können. Dafür ist meine Welt viel zu spannend und schön. Der Moment zählt – wenn ich glücklich sein kann, bin ich es.

 

Manchmal fragst du Dich, ob du gut genug für die Welt bist und ob dich jemand lieb haben könnte. ICH habe dich einfach lieb – ganz doll sogar. Nie käme ich auf die Idee, zu fragen, warum oder ob du ‘genug’ für irgendwas sein könntest. Du BIST – es gibt dich und das ist alles, was für mich zählt. Einmal, als es mir schlecht ging, hast du geweint und gefragt, was du falsch gemacht haben könntest. Du dachtest daran, dass du -ausgerechnet Du, die sich so liebevoll um mich kümmert- daran Schuld haben könntest. Ich glaube nicht an Schuld. Letztlich kam sogar heraus, dass du mir mein Leben gerettet hast. Dafür bin ich dir dankbar, denn ich bin sehr gerne bei dir. Irgendwann werde ich das nicht mehr sein. Auch das ist in Ordnung für mich. Denn bis dahin lebe und liebe ich jeden Tag.

 

Wenn dich jemand verletzt hat oder dir etwas Unangenehmes passiert ist, bist du traurig oder wütend. Das bin ich auch manchmal. Und dann laufe ich weiter und sehe etwas Neues. Das ist dann viel spannender für mich. Das was war, lasse ich hinter mir. Manches vergesse ich auch gleich wieder. Wozu sollte ich an Gedanken oder Gefühlen festhalten, die mich traurig oder wütend machen? Da kuschel ich lieber mit dir und genieße den Augenblick.

 

Oftmals überlegst Du, was andere über dich denken könnten, wenn du etwas tust oder nicht tust. Manchmal machst du Sachen, weil du glaubst, du wüsstest, was andere sonst über dich denken. Ich mache das einfacher. Wenn mir etwas gefällt, zeige ich das – wenn nicht, sage ich das auch. Was die anderen darüber denken? Am einfachsten ist für mich, wenn ich weiß, was meinem Gegenüber gefällt und was nicht. Wenn andere so wenig darüber nachdenken, was ich tue, wie ich darüber nachdenke, was sie tun … kann ich meine Zeit mit viel schöneren Dingen füllen.

 

Könntest du die Welt mit meinen Augen sehen…

– du würdest wohl weniger Probleme und Sorgen haben, dir weniger Gedanken machen über das, was andere denken könnten und dich weniger fragen, was du an dir ändern könntest.

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017– du würdest dein Leben und Essen mehr genießen, dir die glücklichen Momente suchen, dich daran erfreuen, wenn dir die Sonne auf den Bauch scheint und beim Kuscheln die Zeit und alles andere einfach vergessen.

– du würdest Fahrstühle hassen, Hühnchen und Möhrchen lieben, jedes Wetter so nehmen, wie es ist und trotzdem raus wollen, die Welt um dich herum jeden Tag erkunden, dich einfach toll fühlen, genau so, wie du bist und wärest fest davon überzeugt, dass du alles, was an tollen Dingen so möglich ist, auch verdient hast.

 

Also ich finde dich ja toll, so wie du bist…

 

(Luna, 10 Jahre, Malteser-Hündin)

 

 

 

 

 

 

(© Praxis Der Zuhörer – Steffen Zöhl, 2017)

 

© Praxis Der Zuhörer - Steffen Zöhl, 2017

 

 

 

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Mit meinen Augen (Therapeutische Geschichte)

 

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